Zedach setzt auf Lkw-Flotte mit eigenen FahrerInnen

ZEDACH setzt auf Lkw-Flotte mit eigenen FahrerInnen

31. Januar 2019

 · Knut Köstergarten

Das Szenario ist schon besorgniserregend: Aktuell fehlen bereits knapp 60.000 Lkw-Fahrer auf dem Markt. Und dies bei einem steigenden Transportvolumen allein auf den deutschen Straßen. Da ist es eine gute Strategie, für das normale Tagesgeschäft auf eine eigene Lkw-Flotte mit eigenen Fahrern zu setzen. So macht es die ZEDACH-Gruppe und fährt damit richtig, was sich an wenig Fluktuation bei der fahrenden Belegschaft zeigt.

Materiallieferung zur Baustelle schnell und flexibel – effizientes Planen ist hier das A und O.
Materiallieferung zur Baustelle schnell und flexibel – effizientes Planen ist hier das A und O.

ZEDACH kann als attraktiver Arbeitgeber alle Fahrer-Stellen besetzen

„Trotzt der Knappheit an Lkw-Fahrern können wir alle Stellen besetzen. Denn wir bieten eine relativ gute, tarifliche Bezahlung, regionale Touren und freie Wochenenden“, erklärt Dean Gehrke, Leiter Logistik bei der Dachdecker-Einkauf Ost eG.

„Wir tun alles, was wir können, um die logistischen Wünsche der Mitglieder und Kunden zu erfüllen“, so Dean Gehrke, Leiter Logistik bei der Dachdecker-Einkauf Ost eG, eine der fünf Genossenschaften der Zedach-Gruppe.
„Wir tun alles, was wir können, um die logistischen Wünsche der Mitglieder und Kunden zu erfüllen“, so Dean Gehrke, Leiter Logistik bei der Dachdecker-Einkauf Ost eG.

Mit der eigenen Flotte von insgesamt knapp 450 Lkw und knapp 600 Fahrern kann die ZEDACH-Gruppe damit schnell und flexibel auf die Lieferwünsche der Mitglieder und Kunden reagieren. Da dies auch so bleiben soll, wollen sich die fünf Einzelgenossenschaft verstärkt als attraktive Arbeitgeber präsentieren, gerade auch mit Fokus auf Lkw-Fahrer. „Der Trend ist, dass es für diesen Beruf immer weniger Nachwuchs gibt. Es ist inzwischen schon ein ‚Fahrermarkt‘ etabliert. Dem wollen wir etwas entgegensetzen“, sagt Gehrke.

Die fünf Einzelgenossenschaften der Zedach präsentieren sich verstärkt als attraktiver Arbeitgeber mit Fokus auf Lkw-Fahrer.
Die fünf Einzelgenossenschaften der Zedach präsentieren sich verstärkt als attraktiver Arbeitgeber mit Fokus auf Lkw-Fahrer.

Die eigene Lkw-Flotte ist für die ZEDACH-Gruppe die Basis dafür, den Dachdeckern und Zimmerern das Material so zu liefern, wie sie es brauchen. Und das ist eine organisatorische Herausforderung. Denn es wird immer kurzfristiger bestellt. Und der Trend geht weg von den Selbstabholern hin zur direkten Anlieferung zur Baustelle. „Wir tun alles, was wir können, um die logistischen Wünsche der Mitglieder und Kunden zu erfüllen“, erklärt Gehrke die Philosophie.

Die Zedach-Gruppe verfügt über eine eigene Flotte von knapp 450 Lkw. Darunter auch Spezialfahrzeuge wie der "Big Wood« der Dachdecker-Einkauf Nordwest eG.
Die Zedach-Gruppe verfügt über eine eigene Flotte von knapp 450 Lkw. Darunter auch Spezialfahrzeuge wie der „Big Wood« der Dachdecker-Einkauf Nordwest eG.

ZEDACH liefert Material schnell und flexibel

Deshalb analysiert der Logistikleiter mit seinem Team akribisch die Daten über ein Dispositionstool auf einer Webplattform. Wie lange dauern welche Touren oder wie lassen sich einzelne Lkw noch besser auslasten? Solche Fragen stehen im Fokus, um die Logistik maximal effizient zu machen. „Wir haben die Vision, dass wir bei Bestellungen um 17 Uhr immer am nächsten Tag auf der Baustelle anliefern können.“ Für ein weiteres Mehr an Flexibilität im Sinne der Mitglieder und Kunden setzt Gehrke bei der Dachdecker Einkauf Ost eG neben der eigenen Lkw-Flotte auf den zusätzlichen Einsatz von Logistik-Dienstleistern.

Mit knapp 450 Lkw und knapp 600 Fahrern kann die ZEDACH-Gruppe schnell und flexibel auf Lieferwünsche der Mitglieder und Kunden reagieren.
Mit knapp 450 Lkw und knapp 600 Fahrern kann die ZEDACH-Gruppe schnell und flexibel auf Lieferwünsche der Mitglieder und Kunden reagieren.

„Das sind feste Partner, die auf Stundenbasis Baustellen direkt befahren. So können wir etwa saisonale Auftragsspitzen gut abdecken, und dass ohne die eigenen Fixkosten erhöhen zu müssen.“ Im Sinne der Mitglieder wollen die Einkaufsgenossenschaften die Kosten auch in der Logistik so gering wie möglich halten. Das zahlt sich für die Mitglieder dann am Ende wieder bei der Rückvergütung aus.

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