Schwarzes DACH LIVE Logo, wobei das A und der Schrägstrich im Wort rot hervorgehoben sind.
Acht Personen in schwarzen Jacken und Arbeitshosen stehen und posieren auf einem großen Dach mit historischen Backsteinbauten und Gerüsten im Hintergrund. Bei der Gruppe scheint es sich um Bauarbeiter oder Dachdecker zu handeln.

Dach-Baustellen

Zwei Oberlichtfenster mit geschlossenen Außenjalousien sind auf einem dunklen, mit Ziegeln gedeckten Schrägdach installiert, und im Hintergrund sind grüne Bäume zu sehen.

Produkte

Zwei Arbeiter in grünen Hemden und Handschuhen verlegen unter strahlend blauem Himmel orangefarbene Dachziegel auf einem Schrägdach, wobei einer dem anderen einen Ziegel reicht. In der Nähe sind Stapel von Ziegeln zu sehen.

Dachdeckerbetrieb

Ein Arbeiter mit rotem Schutzhelm und Klettergurt kniet auf einem Dach, hält ein Telefon in der Hand und überprüft die an einem Kabel befestigte Sicherheitsausrüstung.

Arbeitssicherheit

Eine lächelnde Person in einem weißen Hemd und grauen Handschuhen verlegt Dachziegel auf einem schrägen Dach, wobei im Hintergrund Sicherheitsnetze und Gebäude zu sehen sind.

Dachdecker werden

Zwei Männer stehen in einem Lagerhaus und schauen gemeinsam auf eine Tafel. Ein Mann trägt ein rotes Hemd und hält ein aufgerolltes Papier, der andere trägt ein schwarzes Hemd. Im Hintergrund sind große Regale mit Säcken oder Behältern zu sehen.

Über uns

Werbelösungen für das Dachhandwerk

Dachmarketing ist spezialisiert auf analoge und digitale Werbung für Dachdecker und Zimmerer. Mehr erfahren →

Bild von VELUX Banner
Eine Person in gestreifter Schürze hält ein Smartphone in einer Küche.

Was Baustellen-Smartphones aushalten müssen

Harald Friedrich

4. Dezember 2018

Ohne Smartphones geht heute fast nichts mehr auf der Baustelle. Da werden Fotos von Schäden, von Details oder von Ausführungen gemacht. Da wird im Betrieb nachgefragt, wie ein Problem lösbar ist, ob das benötigte Material auf Lager ist, ob der Chef mal schnell vorbeischauen kann. Wehe, wenn der „mobile Taschen-PC“ da nicht mehr mitspielt. Bei der Auswahl der richtigen Smartphones für die Mitarbeiter draußen sollte nicht allein der Preis das alles entscheidende Kriterium sein. Denn billig kann auch hier teuer werden, wenn schon der erste Tag auf der Baustelle der letzte Tag ist.

Für Baustellen-Smartphones gelten besondere Kriterien, damit sie den Alltag auf der Baustelle schadlos überstehen.

Für Baustellen-Smartphones gelten besondere Kriterien, damit sie den Alltag auf der Baustelle schadlos überstehen.

Baustellen-Smartphones: Staubdicht und wasserresistent

Staubdicht und „wasserresistent“ sollte ein Baustellen-Handy natürlich sein. Nur darf letzteres Kriterium nicht beim Kauf mit den Werbeargumenten „wasserfest“ und „wasserdicht“ verwechselt werden. Ein solches Smartphone kann zwar Spritzwasser vertragen – und oft schadet ihm auch ein kurzes Eintauchen in Wasser nicht. Doch das bedeutet nicht, dass es stundenlang in der durchnässten Jackentasche überlebt.

IP-Zertifizierung ist ein zentrales Qualitätskriterium

Einen ersten Aufschluss über das, was vom jeweiligen Hersteller für das Baustellen-Smartphone angegeben wird, ist die sogenannte IP-Zertifizierung (IP = International Protection), also die internationale Schutzklasse. Hinter der Abkürzung IP folgen zwei Ziffern. Die erste Ziffer gibt die Schutzklasse gegen Fremdkörper an, die zweite Ziffer definiert die Schutzklasse gegen Feuchtigkeit. Je höher diese beiden Ziffern sind, desto höher ist die Schutzklasse. Deren Auflistung findet sich im Infokasten unten:Einen ersten Aufschluss über das, was vom jeweiligen Hersteller für das Baustellen-Smartphone angegeben wird, ist die sogenannte IP-Zertifizierung (IP = International Protec-tion), also die internationale Schutzklasse.

Gibt ein Smartphone-Hersteller für sein Modell etwa die Schutzklasse IP67 an, bedeutet dies: Das Gerät ist staubdicht (IP-Code 6) und gegen zeitweiliges Untertauchen (IP-Code 7) geschützt. Lautet die Angabe IPX6, bedeutet dies, dass das Gerät entweder nicht auf den Schutz gegen Fremdkörper (erste Ziffer ist X als Platzhalter) geprüft wurde oder der Hersteller hierzu keine Angaben machen möchte.

Amerikanischer Militärstandard ist mit Vorsicht zu genießen

Mit der IP-Zertifizierung sind Dachdecker und Zimmerer auf der sicheren Seite, mit dem technischen amerikanischen Militärstandard MIL-STD-810 hingegen nicht. Denn diese Norm bezeichnet nur die Vorgabe für Ausschreibungen von amerikanischer Militärausrüstung. Die Platte von über 20 Vorgaben reicht vom Einsatz unter niedrigem Luftdruck in großer Höhe über Sand und Staub bis zum ballistischen Schock. Die Werbung mit „nach MIL-STD-810 getestet“ heißt aber nicht automatisch, dass Baustellen-Smartphones diese Tests auch bestanden hat.  Außerdem dürfen Hersteller ihre Produkte mit diesem Standard bewerben, sofern auch nur ein einziger der vielen Tests bestanden wurde.

Tech Talk: Was robuste Outdoor-Smartphones auszeichnet

 

https://www.youtube.com/watch?v=S4i6Ite3FHk

Baustellen-Smartphones: Schutz gegen Stöße und Stürze

Mindestens so wichtig wie der Schutz vor Staub und Feuchtigkeit ist im Baustelleneinsatz auch die Stoß- und Sturzfestigkeit. Hierzu gibt es allerdings keine Zertifizierung. Der Smartphone-Käufer muss sich hierbei an den Herstellerangaben zu deren eigenen Testverfahren orientieren. Grundsätzlich aber sollte darauf geachtet werden, dass das Gerät einen stabilen Rahmen rings um das Display besitzt. So beeindruckend auch die großen fast randlosen Displays aussehen: In der Praxis genügt oft ein kleiner Stoß auch in der Jackentasche beim Einsteigen ins Auto, um das Glas bersten zu lassen.

Einen guten zusätzlichen Schutz bieten zwar die für die meisten Smartphones erhältlichen Schutzhüllen. Doch auch hier ist das Gerät nicht völlig sicher vor Kratzern, denn zwischen Smartphone und Hülle sammelt sich Staub – und der „arbeitet“ am Gehäuse oder sogar am Display, wenn das Smartphone in einem der weit verbreiteten Klapp-Cover steckt.

Affenstarker Schutz für Baustellen-Smartphones: Gorilla-Glass

Beim Glas für das Display setzen die Hersteller überwiegend auf „Gorilla-Glass“. Das ist kein Glas, das von Menschenaffen einem Härtetest unterzogen wurde, sondern ein Markenname des amerikanischen Herstellers Corning. Durch die Materialzusammensetzung und eine Vorspannung wird das Glas, das vermehrt auch für das gesamte Gehäuse eingesetzt wird, besonders resistent und begrenzt im Schadensfall zumindest die Rissbildung. Die Klassifizierung von Gorilla-Glass reicht von 1 bis 6. Schon bei Gorilla-Glass 5 können Displays Stürze aus bis zu 1,6 Meter Höhe überleben. Können – müssen aber nicht.

Mindestens so wichtig wie der Schutz vor Staub und Feuchtigkeit ist für Baustellen-Smartphones im Einsatz auch die Stoß- und Sturzfestigkeit.

Mindestens so wichtig wie der Schutz vor Staub und Feuchtigkeit ist für Baustellen-Smartphones im Einsatz auch die Stoß- und Sturzfestigkeit.

Display-Folien als zusätzlicher Schutzfaktor

Eine gute zusätzliche Schutzmaßnahme bieten Display-Folien, die nachträglich aufgebracht werden können. Hier reicht die Palette von dünnsten Folien, die oft nur schwer blasenfrei selbst aufzubringen sind, bis zu dicken „Panzerglas-Folien“. Sie bieten in erster Linie einen guten Schutz vor Kratzern. Bei gewölbten Displays wird von diesen Folien allerdings meist nur die plane Displayfläche geschützt. Seitlich gewölbte Ränder bleiben ungeschützt und am Rand der Folien sammelt sich Staub unvermeidlich an. Eine Alternative ist ein flüssiger Display- und Rundum-Schutz. Aber auch der bietet in erster Linie nur einen Kratzer-Verhinderer, der – je nach Beanspruchung – regelmäßig erneuert werden sollte.

Display Baustellen-Smartphones: Lichtempfindlichkeit und Größe wichtig

So wichtig wie der Schutz vor mechanischer Beanspruchung sind die Lichtempfindlichkeit des Displays und die passende Größe. Das Display sollte auch ein Betrachten bei direkter Sonneneinstrahlung auf dem Dach ermöglichen. Und die Displaygröße sollte einen Kompromiss zwischen Bedienbarkeit und Tragbarkeit darstellen. So gut ein 6,4“-Display auch mit dicken Fingern zu bedienen ist: In die Hosentasche passt es oft gerade noch so. Wer dann aber in die Hocke geht, hört nicht selten ein letztes Knacken, mit dem sich das Baustellen-Smartphone für immer verabschiedet.

Sie interessieren sich für Technik und Digitalisierung. Dann lesen Sie unseren Artikel über die Einsatzmöglichkeiten von WhatsApp im Dachdecker-Betrieb.

Harald Friedrich

In den 80er Jahren kam der ausgebildete Werbekaufmann und Texter zum Journalismus. Seit dieser Zeit unterstützt er zahlreiche Dachdecker-Landesverbände bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit durch Vor-, Nach- und Querdenken. So hob er das Verbandsmagazin des Bayerischen Dachdeckerhandwerks mit aus der Taufe und erstellt bis heute fünf Ausgaben pro Jahr komplett. Er schreibt zudem für Fachmedien im Bereich Handwerk, darunter seit Jahren auch „Das DACH“. Sein Motto: „Schreiben ist nichts weiter als eine permanente Neuordnung von 26 Buchstaben."

Services Dachmarketing

Der Marketing-Spezialist für Dachdecker und Zimmerer

Wir können Dach. Dachmarketing unterstützt Dachdecker und Zimmerer rund um analoge Werbung, wie Gerüstbanner oder Fahrzeugwerbung, und digitale Lösungen, wie die Software Mein Büro und den Website-Konfigurator für die Profi-Website.

Bild von Dachdecker-Website

Software Mein Büro

Angebote & Rechnungen und Baustellenverwaltung: Die Handwerkersoftware für kleinere Betriebe.

Bild von Dachdecker-Website

Profi-Website

Mit Layoutvorlagen und wenigen Klicks im Website-Konfigurator oder als individuelles Unikat.

Bild von Dachdecker-Website

Gerüstbanner

Weithin sichtbar: Gerüstbanner für mehr Bekanntheit, neue Aufträge oder Nachwuchswerbung.

Bild von Dachdecker-Website

Werbemittel

Zollstöcke, Bleistifte oder Feuerzeuge – mit individuellen Werbemitteln im Gedächtnis bleiben.

Aktuelle Artikel

Nahaufnahme eines Mannes mit kurzen Haaren, leichtem Bart und grünem Reißverschlussjacke, neutraler Gesichtsausdruck, Hintergrund unscharf.

8. Oktober 2026

Aufsichtsratsvorsitzender der DEX eG: Die genossenschaftliche Idee überzeugt

Ein Arbeiter in Shorts und Sportschuhen kniet auf einem Dach mit Holzplatten unter blauem Himmel.

6. Oktober 2026

Gesicht der Dach+Holz 2028: Zimmerer Finn Dettinger

Ausschnitt einer Webseite eines Dachdeckerbetriebs mit Dachziegeln und teilweise lesbarem Text auf Deutsch.

1. Oktober 2026

Website und E-Mail aus einer Hand: Wie ein Dachdecker keine Mails mehr verliert

Schräge Dachfläche eines Gebäudes mit dunklen Dachziegeln und Schneefanggittern, unter bewölktem Himmel.

29. September 2026

Dachsicherheit für Metall- und Bitumenschindeldächer neu gedacht

Teilweise sichtbares Logo und weiße Buchstaben auf dunklem Hintergrund, ein Teil einer Person mit weißem Hemd und schwarzer Weste am rechten Bildrand.

24. September 2026

Nationaltrainer Carsten Daub: Mit viel Spaß und wenig Druck zur WM

Eine Person hält ein langes rechteckiges Holzbrett in einer Messehalle, Hintergrund zeigt Decke mit Lichtern und einen verschwommenen Informationsstand.

22. September 2026

Leiterunfälle lassen sich vermeiden

Mehrere Personen in traditioneller Handwerkerkleidung, stehen draußen auf Steinen, posieren für ein Gruppenfoto.

17. September 2026

Arno Billen: nach Großbrand ein zweites Mal angefangen

Ein junger Mann mit Bart und kurzem Haar lächelt, trägt ein dunkelblaues Poloshirt, Hintergrund unscharf in Innenraum.

15. September 2026

Hauke Meyer-Behrends ist ein echter Küstendachdecker