Familienspezialität Flachdach: Dachdeckermeister Stefan Overdick

DACH-Ticker

Soprema steigt ins Photovoltaikgeschäft ein

Soprema steigt in dem Boom-Markt Photovoltaik ein. (Foto: Soprema)

Die Soprema GmbH hat die Mehrheit an der MW Photovoltaik Engineering GmbH mit Sitz in Berlin übernommen. Bekannt als Komplettanbieter für hochwertige Abdichtungs- und Dämmsysteme sowie für Essertec Tageslicht- und Rauchabzugslösungen erweitert das Unternehmen sein Portfolio nun im Bereich Photovoltaik für Dach und Fassade.

11. August 2022

EEG 2023: Fördersätze für PV-Anlagen steigen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat Ende Juli über das Inkrafttreten erster Regelungen aus dem EEG 2023 informiert. Ab sofort können Betreiber von neu in Betrieb genommenen Solaranlagen bis zu 13,40 Cent pro Kilowattstunde für ihren PV-Strom erhalten. Die erhöhten Fördersätze gelten allerdings laut Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks nur für sogenannte Volleinspeiser. Das heißt: Der erzeugte Strom wird nicht selbst verbraucht, sondern vollständig ins Netz eingespeist.

8. August 2022

Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser sind 2022 eingebrochen

Im April 2022 wurde in Deutschland der Bau von 31 152 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 5,1 Prozent oder 1 515 Baugenehmigungen mehr als im April 2021. Von Januar bis April 2022 wurden damit insgesamt 123.659 Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt – dies waren 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr (125.553 Baugenehmigungen). Im Neubau gab es in den ersten vier Monaten 2022 gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 22 Prozent bei Einfamilienhäusern und ein Plus von 11,6 Prozent bei Mehrfamilienhäusern.

17. Juni 2022

Bauwirtschaft: Arbeitsunfälle 2021 leicht rückläufig

Die Arbeitsunfälle in der Bauwirtschaft sind im vergangenen Jahr um 0,4 Prozentpunkte auf 103.525 leicht gesunken. Auch die Anzahl der tödlichen Arbeitsunfälle ging laut BG Bau zurück. Einen leichten Anstieg gibt es hingegen bei den Anzeigen auf Verdacht einer Berufserkrankung. Der zweithäufigste Verdachtsfall war hierbei das für das Dachdeckerhandwerk besonders relevante Risiko von Hautkrebs durch Sonneneinstrahlung. Der leichte Rückgang bei Arbeitsunfällen und tödlichen Arbeitsunfällen sei laut BG Bau aber kein Grund zur Entwarnung. Denn die Zahlen seien immer noch zu hoch. 

3. Juni 2022

Peter Aicher bleibt Vorsitzender von Holzbau Deutschland

Bild von Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland
Peter Aicher will den Holzbau in den kommenden Jahren weiter voranbringen. (Foto: Holzbau Deutschland)

Bei den Vorstandswahlen von Holzbau Deutschland ist Peter Aicher erneut zum Vorsitzenden gewählt worden. „Ich bedanke mich sehr herzlich für das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich riesig, den Holzbau in den kommenden Jahren gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen weiter voranzubringen. Wir haben in den vergangenen Jahren viele Projekte angestoßen und realisiert. Dass sich unser Engagement lohnt, bestätigt der kontinuierliche Aufwärtstrend des Holzbaus“, betonte der einstimmig wiedergewählte Vorsitzende von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes

19. April 2022

Langjähriger BMI-Chef Ulrich Siepe gestorben

Bild von Ulrich Siepe mit Dachdeckerin Larissa Würtenberger
Ulrich Siepe auf der Dach+Holz 2020 mit Dachdeckerin Larissa Würtenberger.

Das Dachhandwerk trauert um eine Führungspersönlichkeit und einen Menschenfreund. Der langjährige BMI-Geschäftsführer Ulrich Siepe ist am 23. März nach schwerer Krankheit verstorben, über die er schon während seiner bis 2020 dauernden Karriere bei BMI offen gesprochen hatte. Seine offene, freundliche und zugewandte Art werden viele langjährige Marktbegleiter vermissen.

31. März 2022

BMI investiert in Erweiterungsbau für Schulungszentrum

Bild von Spatenstich für BMI-Schulungszentrum
Spatenstich für Erweiterungsbau des BMI-Schulungszentrums. (Foto: BMI)

BMI stärkt erneut den Wirtschaftsstandort Heusenstamm. Am Stammwerk von Braas investiert BMI in einen Erweiterungsbau für das bestehende Schulungszentrum. Dort wird es auf 1.750 Quadratmetern genügend Platz für Trainings- und Seminarräume, für Lager, Werkstatt und Funktionsräume sowie für Großveranstaltungen mit bis zu 300 Teilnehmern geben.

23. März 2022

ifo Institut: Baupreise steigen 2022 weiter

Die deutschen Bauunternehmen planen, auf breiter Linie die Baupreise zu erhöhen. Das geht aus den Umfragen des ifo Instituts hervor. Im Hochbau kalkulierte jeder zweite Betrieb für die kommenden Monate mit Preisanpassungen. „Das ist eine Folge der rasanten Kostenanstiege beim Baumaterial, diese werden nun an die Kunden weitergeben“, sagt ifo-Forscher Felix Leiss. „Insbesondere bei den Dämmstoffen gab es weiterhin Probleme. Holz spielte aktuell wieder eine größere Rolle. Das sehen wir beim Großhandel mit Holz und auch bei Bauelementen aus Holz. Hier wurde wieder sehr oft von Preiserhöhungen berichtet“, sagt Leiss weiter. „Zudem sind die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine auf die Bauwirtschaft sind im Moment noch nicht abzusehen.“

17. März 2022

Energiesouveränität bedeutet auch Energieeffizienz im Gebäudebestand

Im Rahmen des gemeinsamen Aufrufs von Verbraucher-, Wirtschafts- und Umweltverbänden an die Bundesregierung „Energiesouveränität ist das Gebot der Stunde”, verbunden mit der Forderung nach einem nationalen Gipfel für Energiesouveränität erklärte der Vorsitzende der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, Marcus Nachbauer: „Für energieeffiziente Häuser und Gebäude brauchen wir eine verlässliche und auskömmliche Förderkulisse, die auch diejenigen Standards fördert, die gefordert werden. Konkret heißt das: Wenn das EH 55 zum Standard wird, sollte auch dieser gefördert werden. Ähnliches gilt für die energetische Sanierung: EH 70 bei Sanierungen ist ambitioniert und sollte daher entsprechend gefördert werden. Das gilt auch für den Einbau von Heizungen, die auf regenerativen Energien beruhen, sowie den Einbau von Solaranlagen.“

11. März 2022

Janine Neureuther erste stellvertretende Landesinnungsmeisterin

Janine Neureuther, Geschäftsführerin der Neureuther Bedachungen GmbH in Rheinstetten bei Karlsruhe, übernimmt ab sofort das Amt der stellvertretenden Landesinnungsmeisterin des Dachdeckerhandwerks Baden-Württemberg. Sie wurde einstimmig durch die zehn Dachdecker-Innungen Baden-Württembergs zur Nachfolgerin von Michael Braunwarth (Foto links) gewählt. Sie ist damit die erste stellvertretende Landesinnungsmeisterin im deutschen Dachdeckerhandwerk und übernimmt das Amt der Landesreferentin für Berufsbildung.

4. März 2022

Bild von Flachdach-Team Overdick

Familienspezialität Flachdach: Dachdeckermeister Stefan Overdick

21. April 2022

 · Knut Köstergarten

Stefan Overdick ist wie sein Vater und seine drei Brüder Dachdeckermeister. Bei ihm ist der Familiensinn so ausgeprägt wie die soziale Ader und die Vorliebe für Flachdach-Projekte.

Bild von Familie Overdick, Spezialisten für Flachdach mit zwei Betrieben
Eine Familie – zwei Betriebe: Thomas Overdick (von links), Michael Overdick, Markus Overdick, Vater Herbert Overdick, Stefan Overdick und Chiara Overdick. (Alle Fotos und Titelbild: Overdick/Monika Plump)

Der Betrieb Dachdeckermeister Stefan Overdick aus Viersen im Großraum Düsseldorf ist ein Spezialist. „Wir machen heute 80 Prozent Flachdach. Für eine energetische Steildachsanierung sind wir der falsche Betrieb. Solche Anfragen vermitteln wir gerne an Kollegen“, sagt Geschäftsführer Stefan Overdick. Mit Arroganz hat das nichts zu tun. Es ist vielmehr der Ausrichtung des Know-hows der Mitarbeiter auf die Arbeiten am Flachdach geschuldet, zumeist Großprojekte für öffentliche Auftraggeber, Architekten und Bauträger.

Wasserunterlaufsichere Abdichtungssysteme

Die Spezialität bei Overdick sind wasserunterlaufsichere Abdichtungssysteme. „Das ist ein sehr sicherer Flachdachaufbau, wo sich eine Leckstelle schnell orten lässt. Bei anderen Systemen ist immer die Frage, wo tropft es rein und die große Suche geht los“, erläutert der Dachdeckermeister. Der Betrieb macht dabei viel Tiefgaragenabdichtung. „Das hält mit dem Verfahren 70 bis 80 Jahre, also doppelt so lange wie sonst.“ 

Wasserunterlaufsichere Abdichtungssysteme verarbeiten in der Region wenige Betriebe. Die Arbeit ist aufwendiger, weil der Beton vorab vernünftig behandelt werden muss. Und es braucht dafür zusätzliche Maschinen wie Kugelstrahler. „Die Arbeit am Untergrund dauert genauso lange wie die Abdichtung selbst“, berichtet der 37-Jährige.

Der Betrieb Overdick hat sich auf wasserunterlaufsichere Abdichtungssysteme für das Flachdach spezialisiert.

Weiterbildung ist das A und O

Er setzt mit seinem Betrieb auf beste Qualität als Markenzeichen und dazu gehört auch das nach seiner Ansicht beste Abdichtungsverfahren. Weiterbildung ist hier das A und O. „Meine Mitarbeiter werden alle regemäßig geschult, insbesondere im Hinblick auf Details, wie zum Beispiel Lüfter- oder Türanschlüsse.“ 

Zudem gibt es eine WhatsApp-Gruppe, wo sich Mitarbeiter Videos für die exakte Ausführung anschauen können. „Wir laden auch Bilder von Fehlern hoch, anonymisiert. Es geht nicht darum, einen Mitarbeiter schlecht zu machen. Fehler passieren, aber im besten Fall nur einmal, und so können alle daraus lernen“, erklärt Overdick. „Der Erfolg eines Unternehmens ist zum großen Teil von den Mitarbeitern abhängig.“ Aus diesem Grund legt er großen Wert darauf, die Stärken jedes einzelnen Mitarbeiters zu kennen und individuell zu fördern. 

Bild von Flachdach-Team Overdick
Dank regelmäßiger Weiterbildung wissen die die Mitarbeiter genau, wie sie Flachdach-Projekte exakt ausführen können.

Gründach und PV-Anlagen gehören dazu

Für ihn ist auch klar, dass sein Betrieb weitere Aufgaben am Flachdach wie PV-Anlagen oder extensive Begrünung übernimmt – für Overdick eindeutig Jobs für Dachdecker. Für die Anschlüsse der PV-Anlagen hat er einen Elektriker und Fachplaner. „Das bringt uns gute Margen und wir haben mit Bauder einen Anbieter, der uns hierfür Komplettlösungen bietet.“ Für seine Leute sei es, wie auch mal eine Attika-Abdeckung, eine Abwechslung zur vielen Arbeit am Schweißbrenner. „Und die Begrünung hat noch einen weiteren Vorteil: Damit lassen sich auch Tage mit schlechter Witterung füllen.“

Düsseldorf Heisenstraße: Hier läuft aktuell eine große Sanierungsmaßnahme mit EU-Fördergeldern. Zum einen wird das bestehende Schulgebäude komplett energetisch saniert, und
zusätzlich werden zwei Neubauten angesetzt mit Dachbegrünungen und PV-Anlagen.

Eigenen Betrieb gründen statt als Bauingenieur zu arbeiten

Ursprünglich wollte Stefan Overdick nach seinem Studium, das er im Abschluss an Dachdeckerlehre und Meisterschule absolviert hatte, als Bauingenieur arbeiten. Doch die Einstiegsgehälter selbst in großen Unternehmen lagen deutlich unter denen eines angestellten Dachdeckermeisters. „Da habe ich mich lieber selbstständig gemacht und das war die richtige Entscheidung“, sagt er im Rückblick. Mitgenommen aus dem Studium hat er das Know-how im technischen Zeichnen und das Wissen, wie Abläufe auf einer Baustelle gewerkeübergreifend funktionieren. 

Als er sich dann im Mai 2011 mit einem Helfer und einem Auszubildenden selbstständig machte, wollte er sich vom Flachdach lossagen. Denn im väterlichen Betrieb R.- Ch. Nobis & Overdick GmbH & Co KG, wo er seine Ausbildung absolviert und während der Meisterschule als Geselle gearbeitet hatte, dreht sich ebenfalls vieles um das Flachdach. „Ich wollte was anderes machen, kleine Sachen, Reparaturen und einmal eine Kirche schiefern“, erinnert sich der Dachdeckermeister. 

Doch nach den ersten zwei Jahren gab es ein Umdenken. „Da habe ich mitgemacht bei der Ausschreibung für den Neubau der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach. Mit meinem kleinen Team konnte ich den Auftrag aber nur gewinnen, weil mein Vater mit seinem größeren Betrieb als Bürge fungierte“, berichtet Overdick.

Der Schweißbrenner ist für viele Mitarbeiter bei Overdick eines der Hauptwerkzeuge.

Fassaden-Team für wachsendes Geschäftsfeld

Für die Ausführung verstärkte er sein Team auf fünf Mitarbeiter, heute sind es rund 30. Kleinere Aufträge in allen Dachbereichen übernimmt er nur noch für Stammkunden, ansonsten gilt: Flachdach voraus! Die einzige Ausnahme ist ein dreiköpfiges Fassaden-Team, denn dieses Geschäftsfeld wächst dank der modernen Architektur ebenfalls stark.

Großer Familiensinn und starke soziale Ader 

Vater Herbert Overdick und seine Söhne – das ist über eine solche Unterstützung hinaus ein Kapitel für sich. Da gibt es einen großen Familiensinn, hartes Erarbeiten von Erfolg und eine ausgeprägte soziale Ader. Der heute 62-jährige Vater ist Quereinsteiger, war erst Maurer, dann Dachdecker und nutzte dann die Chance, einen Betrieb zu übernehmen. „Er hat irgendwie das Geld aufgebracht, musste neben der Arbeit die Meisterschule absolvieren und hatte zu Hause schon eine Familie mit fünf Kindern zu ernähren“, erzählt Sohn Stefan. 

Es war die harte Tour, aber irgendwie überzeugend für seine Söhne, die alle vier inzwischen selbst als Dachdeckermeister arbeiten: Michael und Thomas beim Vater und Markus im Betrieb von Stefan Overdick. Sogar die jüngste Schwester lernt inzwischen im Betrieb des Vaters den Beruf des Dachdeckers. Beide Familienbetriebe sind erfolgreich und unterstützen sich bei Bedarf gegenseitig mit Maschinen und Manpower.

Bild von Flachdach-Mitarbeitern Overdick
In Köln baut die GAG Immobilien AG 360 neue Wohneinheiten, alle mit unterlaufsicheren Abdichtungssystemen, sowohl auf den Dachflächen als Umkehrdächer als auch auf der Tiefgarage von Overdick.

Soziale Kriterien für Mitarbeiterauswahl

Der Familiensinn prägt die Firmenphilosophie von Stefan Overdick nachhaltig. Sein Ziel ist es, Mitarbeiter langfristig im Unternehmen zu halten. So ist auch sein erster Lehrling heute noch bei ihm. Overdick hatte ihn 2011 aus vier Bewerbern ausgewählt. Ungewöhnlich daran war das Einstellungskriterium. „Ich habe mich damals gefragt, wer hat diese Chance am nötigsten.“ So macht er es bis heute. „Ich hatte auch mal einen Helfer aus dem offenen Vollzug der Justizvollzugsanstalt Moers. Die Jungs im Team kamen gut mit ihm klar“, erinnert sich Overdick. 

Den sozialen Aspekt berücksichtigen

Der verheiratete Vater zweier Kinder findet, dass er als Unternehmer den sozialen Aspekt berücksichtigen muss. Das lebten ihm die Eltern bereits vor. So hat er für einen Gesellen, der nach einem Arbeitsunfall einen steifen Arm hat, einen neuen Job im Lager geschaffen. Der Mann kommissioniert das Baumaterial und kontrolliert die Maschinen, wenn sie von den Baustellen zurückkommen. 

Bild von Flachdach-Mitarbeiter Overdick mit Firmenlogo
Stefan Overdick berücksichtigt auch soziale Aspekte bei der Auswahl seiner Mitarbeiter.

In Zeiten wachsender Materialknappheit bekommt das Lager zunehmend mehr Gewicht. Overdick will ein weiteres Grundstück von der Stadt kaufen, um die Fläche auszuweiten. „Wir haben drinnen und draußen Hochregale aufgebaut. Eine Halle war zwischendurch nur mit OSB-Platten gefüllt.“

Vertrauensvolle Kooperation mit der DEG

Stefan Overdick, Apostolos Avanidis von der DEG Dach-Fassade-Holz eG und Bruder Markus Overdick (von links) arbeiten seit der Betriebsgründung eng und vertrauensvoll zusammen in Sachen Materialeinkauf.

Ausgezahlt hat sich in der ganzen Zeit die langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Apostolos Avanidis von der Niederlassung Düsseldorf der DEG Dach-Fassade-Holz eG. „Auch als die Engpässe kamen 2021, klappte alles gut mit dem Material“, sagt Overdick. Für ihn gilt gegenüber Partnern das Prinzip der Treue. „Beim Handel ist es die DEG, beim Flachdach sind es Bauder und BMI. Es geht dabei um Verlässlichkeit. Und was funktioniert, will ich nicht ändern.“ Zeit spart er damit auch und es passt in seine Philosophie von schlanken Abläufen mit so wenig Wasserkopf im Büro wie möglich. „Wir haben auch viele Prozesse digitalisiert, wie die Planung der Baustellen oder die Zeiterfassung.“

Betrieb funktionierte auch ohne den Chef

Wie gut alles läuft, hat Overdick bemerkt, als er wegen einer Coronaerkrankung zehn Tage ausfiel. „Es funktionierte auch ohne mich. Mir ist damals klar geworden, dass ich nicht alles bearbeiten und kontrollieren muss.“ Die Freiräume nutzt er jetzt vermehrt, um Zeit mit seiner Familie zu verbringen. „Und in diesem Jahr machen wir zum ersten Mal zwei Wochen Betriebsurlaub in den Sommerferien.“ 

Bild von Büro
-Team Overdick
Petra Floh (links) und Heidemarie Assenmacher halten Stefan Overdick im Büro den Rücken frei.

Nachdem Overdick mehrere Jahre das Büro allein gemanagt und enorm viel gepowert hat, setzt er heute auf Digitalisierung, automatisierte Prozesse und einen verlässlichen Mitarbeiterstamm. Er kann entspannt in die Zukunft blicken, sein Betrieb läuft rund – auch dank der Flachdach-Spezialisierung.

Sie interessieren sich für Portraits von besonderen Betrieben? Dann lesen Sie unsere Story über 111 Jahre Handschuh Bedachungen.

Artikel jetzt teilen!

Weitere Artikel

Newsletter-Anmeldung