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Dachdecker wollen stärker von guter Konjunktur profitieren

2018.10.04 Knut Koestergarten • Lesezeit 2’

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern fallen die Umsatzzahlen der Betriebe im Saarland niedriger aus. Gleichwohl gab es auf dem Landesinnungstag der Dachdecker in Saarlouis auch positive Signale für Zukunft, auch bei der Fachkräftesicherung.

In seinen einleitenden Worten auf dem jüngsten saarländischer Dachdeckertag in Saarlouis beschäftigte Landesinnungsmeister Peter Braeuning vor allem die Frage, weshalb das Saarland vom Ergebnis her (aktuelle Datev-Zahlen der Jahresabschlüsse von Dachdeckerbetrieben) das Schlusslicht unter den Bundesländern bildet. Oder kurz gesagt: Warum bleibt für die saarländischen Dachdecker so wenig übrig? Geschäftsführer Claus Weyers gab anschließend einen Überblick über die allgemeine wirtschaftliche Lage im Baugewerbe. Alles in allem weist die Halbjahresbilanz 2018 im Saarland eine erfreulich positive Tendenz auf. Auch die Die Entwicklung im saarländischen Dachdeckerhandwerk geht ebenfalls nach oben. Anhand der Zahlen der SOKA-Dach konnte festgestellt werden, dass die Umsätze der Betriebe, die Beschäftigung und die Auslastung als gut, die Ergebnisse jedoch noch nicht als zufriedenstellend beurteilt werden.

Ehrungen: ZVDH-Präsident Dirk Bollwerk mit Thomas Wagner und Landesinnungsmeister Peter Braeuning (von links).

Ehrungen: ZVDH-Präsident Dirk Bollwerk mit Thomas Wagner und Landesinnungsmeister Peter Braeuning (von links).

Dachdecker reagieren auf Fachkräftemangel

Seinen ersten Auftritt bei den saarländischen Dachdeckern hatte der seit März 2017 amtierende Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), Dirk Bollwerk. Er griff ebenfalls das Themenfeld Umsatz und Ertrag auf. „Die Konjunktur im Dachdeckerhandwerk bewegt sich seit Jahren seitwärts. Das Zimmerhandwerk hat dagegen 30 Prozent mehr Umsätze und wir analysieren zurzeit, woran das liegt.“ Ein weiteres zentrales Thema ist für den ZVDH-Präsidenten der Fachkräftemangel. Eine der Fragen sei, warum häufig die 30- bis 35-jährigen Gesellen ihrem Beruf Dachdecker den Rücken kehren. Nichtsdestotrotz werde der ZVDH in seinen Bemühungen nicht nachlassen, den Nachwuchs für den Beruf des Dachdeckers zu begeistern. Bollwerk verwies dabei etwa auf die Aktion „Botschafter für das Dachdeckerhandwerk“, in der junge Dachdeckerinnen und Dachdecker aktuell mit kurzen Smartphone-Videos über ihren vielseitigen Beruf berichten.

Dachdecker erkunden historische Festungsstadt Saarlouis

Im Rahmenprogramm erkundeten die Teilnehmer unter dem Motto „Kennen Sie die historische Festungsstadt Saarlouis?“ die alten Befestigungsanlagen mit Schleusenbrücke und Saar-Altarm, Contregarde-Vauban mit Denkmal des Marschall Ney, Lacroix-Statue, die weithin bekannte Altstadt mit dem großen Markt und dem Rathaus mit Gobelinsaal. Eben alles, was den Charme dieser Stadt ausmacht.

Sie interessieren sich für das Thema Innungen und Verbände? Dann lesen Sie hier, wie eine Obermeisterin die Herausforderungen der Innungsarbeit angeht.

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