Acht Personen in schwarzen Jacken und Arbeitshosen stehen und posieren auf einem großen Dach mit historischen Backsteinbauten und Gerüsten im Hintergrund. Bei der Gruppe scheint es sich um Bauarbeiter oder Dachdecker zu handeln.

Dach-Baustellen

Zwei Oberlichtfenster mit geschlossenen Außenjalousien sind auf einem dunklen, mit Ziegeln gedeckten Schrägdach installiert, und im Hintergrund sind grüne Bäume zu sehen.

Produkte

Zwei Arbeiter in grünen Hemden und Handschuhen verlegen unter strahlend blauem Himmel orangefarbene Dachziegel auf einem Schrägdach, wobei einer dem anderen einen Ziegel reicht. In der Nähe sind Stapel von Ziegeln zu sehen.

Dachdeckerbetrieb

Ein Arbeiter mit rotem Schutzhelm und Klettergurt kniet auf einem Dach, hält ein Telefon in der Hand und überprüft die an einem Kabel befestigte Sicherheitsausrüstung.

Arbeitssicherheit

Eine lächelnde Person in einem weißen Hemd und grauen Handschuhen verlegt Dachziegel auf einem schrägen Dach, wobei im Hintergrund Sicherheitsnetze und Gebäude zu sehen sind.

Dachdecker werden

Zwei Männer stehen in einem Lagerhaus und schauen gemeinsam auf eine Tafel. Ein Mann trägt ein rotes Hemd und hält ein aufgerolltes Papier, der andere trägt ein schwarzes Hemd. Im Hintergrund sind große Regale mit Säcken oder Behältern zu sehen.

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Baustelle auf einem großen Gebäude, sichtbare Holz- und Metallgerüste, Arbeiten an Dach und Fassade, umgeben von älteren Gebäuden im Hintergrund.

Schieferdeckung: Der Spezialist aus Heidelberg heißt Föhner

Kai-Uwe Bohn

9. März 2021

Das Unternehmen Föhner GmbH ist seit mehr als einem Jahr bei einem der größten Bauprojekte vor Ort in Heidelberg mit dabei: der Umwandlung von ehemaligen Kasernen der US-Streitkräfte in der Südstadt. Dort entsteht ein neues Quartier zum Wohnen, Lernen und Arbeiten. Auf 43,4 Hektar werden zahlreiche Wohnungen und großzügige Gewerbeflächen mit Büros, einer privaten Hochschule für Gesundheitsberufe sowie Praxen, Vitalquartier, Ladengeschäften und vielfältiger Gastronomie geschaffen. Das Besondere für die Dachdecker: es gibt denkmalgeschützte Gebäude, da muss auch die originale Schieferdeckung wieder drauf. Für die Dachdeckerei Föhner heißt das: Großauftrag!

Dach mit mehreren Dachgauben, kleinen Fenstern und schwarzen Dachziegeln, im Hintergrund Bäume und ein Kran.

Große Dachflächen gilt es mit Schiefer einzudecken im neuen Stadtquartier Campbell Barracks. 

Tausende Quadratmeter Schieferdeckung

„Wir reden hier mehr oder minder über eine Komplettsanierung“, sagt Juniorchef Jeremy Rimmler. Das heißt auch: Tausende Quadratmeter Dach sind zu ertüchtigen und neu einzudecken. „Zwölf Mann sind mehr als ein ganzes Jahr lang nur damit beschäftigt“, sagt Rimmler. Und sie werden es auch weiter sein, denn erst Ende 2021 soll das letzte der fünf Gebäude fertig sein. Insgesamt geht es um 7.000 Quadratmeter Schieferdeckung mit Wärmedämmung und den Neubau von 214 Gauben.

Sechs Männer stehen auf einem Dach, tragen Arbeitskleidung und blicken in die Kamera, der Himmel ist blau und klar.

Großeinsatz Schieferdeckung für das Team von Föhner.

Familienbetrieb mit Know-how für Schieferdeckung

Eine Schieferdeckung in solchen Dimensionen ist eine Seltenheit. Warum erhält die Föhner GmbH da den Auftrag? „Wir haben einen guten Ruf in Heidelberg“, sagt Jeremy Rimmler selbstbewusst, „und wenn es um Schiefer geht, kommen hier in der Region nicht wirklich viele Firmen in Frage.“ Die Egon Föhner GmbH gehört bei der Schieferdeckung immer dazu. Das Know-how des Familienbetriebes, den seine Eltern Petra und Walter Rimmler leiten, ist in Bezug auf Schiefer aber auch sonst seit Jahrzehnten bekannt.

Kleines Dachfenster mit Holzabdeckung auf einem Schieferdach, daneben arbeitet eine Person in blauer Schutzkleidung.

Mit dem Abriss der alten Schieferdeckung begann das Großprojekt für Föhner.

„Schiefer gerade decken kann jeder“, weiß der 31-jährige Dachdeckermeister, der bei Föhner unter anderem für das Marketing zuständig ist. „Aber wenn es um geschwungene Dachpartien oder Gauben geht wie jetzt beim neuen Stadtquartier Campbell Barracks, braucht man viel Erfahrung, um diese anspruchsvolle Ausführung technisch und optisch in Einklang zu bringen. Und die haben wir.“

Ein Mann arbeitet mit Werkzeugen auf einem Dach und installiert Schieferplatten.

Saubere, fachgerechte Schieferarbeit mit Liebe zum Details. ist hier gefragt.

Team hat das Thema Schieferdeckung regelrecht verinnerlicht

Sein Schiefer-Team lobt er über den grünen Klee. Die Expertise kommt nicht von ungefähr: „Mein Vater Walter Rimmler ist ein Dachdecker mit extrem viel Erfahrung, die er natürlich über Jahre weitergegeben hat.“ Langjährige Mitarbeiter wie Maik Schmidt und Timo Heiler, dazu Rimmlers jüngere Brüder Kevin und Steven, aber auch engagierte Auszubildende wie Nils Zach und Elian Youkhanna würden viel Begeisterung für die Schieferdeckung mitbringen: „Die haben das Thema regelrecht verinnerlicht“, freut sich Jeremy Rimmler.

Eine Person in Schutzkleidung arbeitet auf einem geneigten Dach, verlegt Dachziegel, Werkzeuge und Materialien liegen in der Nähe.

Das Föhner-Team brennt für die Schieferdeckung.

Auch Spengler-Azubi Jusuf Bacvic sei mit seinem Können extrem ambitioniert dabei. Er hat unter Anleitung von Vorabeiter Tobias Müller die flach geneigten Walmgauben mit PREFA-Aluminium eingedeckt und sich dabei „so reingefuchst, dass er mittlerweile sehr gute Fertigkeiten entwickelt hat und das jetzt auch alleine macht“, berichtet Rimmler. Damit dabei alles in geregelten Bahnen läuft, kümmert sich Bauleiter Sascha Brunnengräber beim Projekt Schieferdeckung Campbell Barracks um alle Angelegenheiten in Sachen Planung, Materialbeschaffung und Abrechnung.

Schrägdach mit Schieferplatten, mehreren Dachgauben und Dachfenstern unter blauem Himmel.

Hier erstrahlen die Gauben in neuem Metall- oder Schiefergewand.

Enge Kooperation mit Partnerunternehmen

Alles alleine machen kann die Dachdeckerei Föhner trotz ihrer Manpower – das Unternehmen hat aktuell 60 Mitarbeiter, darunter acht Dachdecker-, zwei Zimmerer- und einen Spenglermeister – auch bei solch einem Großauftrag nicht. „Wir arbeiten seit Jahren vertrauensvoll mit Partnerunternehmen zusammen, die hier beispielsweise Abrissarbeiten, einen Teil der Holzarbeiten wie das Errichten der Gauben oder den Einbau der Dämmung übernehmen.“ Bei den Campbell Barracks konzentriert sich die Egon Föhner GmbH auf die Schiefereindeckung und die Spenglerarbeiten.

Ein Fenster mit weißem Rahmen, darunter eine Metallabdeckung und angrenzende graue Schieferziegel auf dem Dach.

Filigrane Schiefereindeckung realisiert an einer der vielen Gauben.

Neben Schieferdeckung auch Flachdächer für Stadtquartier

Dazu kommt noch ein Flachdach für den Verbindungsbau zwischen bestehenden denkmalgeschützten Gebäuden. „Dort kommt ein Bauder-Systemdach mit einer Polyurethandämmung drauf, zweilagig mit Bitumen abgedichtet. Die eine Hälfte wird begrünt – das ist heutzutage schon beinahe Standard. Auf die andere Hälfte kommen begehbare Betonplatten.“ Hier redet Jeremy Rimmler über Flächen von 800 Quadratmeter nur für das Campbell-Gelände. In Gehweite hat das Unternehmen zudem noch drei weitere große Flachdach-Baustellen mit 11.000 Quadratmeter Dachflächen, Balkonen, Loggien, Tiefgaragenabdichtungen und Bauwerksabdichtung.

Ein Mann arbeitet mit Werkzeugen auf einem Dach, trägt Handschuhe und ist von verschiedenen Arbeitsmaterialien umgeben.

Materialvorbereitung für eine Schornsteinverkleidung.

Materiallieferung just in time durch Dachdecker-Einkauf Süd

Bei solchen Großaufträgen ist eine ausgeklügelte und verlässliche Logistik wichtig. Das Schiefermaterial von Rathscheck kommt ausschließlich aus Spanien. „Wegen Corona hatten wir da schon Sorgen, aber es gab letztlich keine Lieferprobleme“, ist Jeremy Rimmler froh. Dafür, dass das Material „just in time“ zur richtigen Zeit am richtigen Ort sei, sorge auch die Dachdecker-Einkauf Süd eG. „Wir sind dort langjähriger Kunde und werden durch den Mannheimer Niederlassungsleiter Michael Seitz exzellent betreut. Das klappt alles wunderbar!“ lobt er.

Dach mit modernen Schieferziegeln und mehreren Dachfenstern unter blauem Himmel mit einigen Wolken.

Das Material lieferte die Dachdecker-Einkauf Süd eG just in time zur Baustelle.

Beeindruckende Fotos im Netz

Was so vorzüglich klappt, will man natürlich auch vorzeigen und sichtbar machen. Heutzutage kein Problem mehr: „Wir nutzen Drohnen und fotografieren auch sonst kräftig mit Smartphones und Digitalkameras, um unsere Leistungen zu präsentieren“, sagt Rimmler. Mit Erfolg: Die Fotos der Föhner GmbH sind beeindruckend und sorgen auch im Netz für Aufsehen. „Seit einiger Zeit sind wir bei Facebook und Instagram präsent, und unsere Webseite wird gerade modernisiert“, so Rimmler. Er fotografiert selbst und zählt daneben als „Mädchen für alles“ auch Einkauf, Lager, Kundenakquise und Bauleitung zu seinen Betätigungen.

Ein Mann arbeitet auf einem Dach, trägt eine Mütze und hält Werkzeuge, während er auf einer Holzplanke sitzt.

Wenn Föhner etwas anbietet, dann übernehmen die eigenen Mitarbeiter die Kernaufgaben.

„Die Kernaufgaben machen wir immer selbst“

Wer so gut und verlässlich arbeitet, hat mit Folgeaufträgen kein Problem – „zumal hier im Moment gebaut und umgewandelt wird wie verrückt“, so Rimmler. Direkt neben den Campbell-Gelände entsteht mit dem Mark-Twain-Village ein vergleichbares Projekt. „Wir mussten sogar schon Anfragen ablehnen. Aber unsere Philosophie ist: Wenn wir etwas anbieten, dann wollen wir die Kernaufgaben auch selbst erledigen und nicht etwa an Subunternehmer weiterreichen. Der Name Föhner steht schließlich seit 1964 für etwas.“

Fünf Personen stehen mit Abstand zueinander vor einer blauen Wand mit dem Firmenlogo „Führer“.

Drei Generationen, ein Familienbetrieb: Walter Rimmler, Kevin Rimmler, Petra Rimmler, Jeremy Rimmler und Steven Rimmler (von links).

Vierte Generation in den Startlöchern

In jenem Jahr hatte Egon Föhner, dessen Name der Betrieb heute trägt, in der Heidelberger Altstadt den 1946 gegründeten Dachdeckerbetrieb seiner Schwiegereltern übernommen. Die Expansion machte 1974 einen neuen, größeren Firmenstadtort in Heidelberg-Wieblingen notwendig. Petra Rimmler – die Tochter von Egon Föhner – leitet den Betrieb zusammen mit ihrem Mann Walter Rimmler seit 1987 in dritter Generation. Die vierte steht mit den Söhnen Jeremy, Steven und Kevin bereits in den Startlöchern und arbeitet seit Jahren emsig mit. Natürlich macht das Familienunternehmen nicht nur „in Schiefer“, sondern bietet Komplettlösungen mit Planung und Ausführung von A bis Z für alle Arten von Dächern, Terrassen und Fassaden sowie Zimmererarbeiten und Photovoltaik an.

Sie interessieren sich für das Thema Schiefer? Dann erfahren Sie hier mehr über die preisgekrönte Neueindeckung für eine denkmalgeschützte Villa.

Kai-Uwe Bohn

Kai-Uwe Bohn ist ausgebildeter Journalist und seit mehr als 40 Jahren im Geschäft. Er fühlt sich in vielen Themenfeldern zuhause, kann sich aber vor allem für das „richtige Leben“ rund um Wirtschaft, Handwerk, Handel und Dienstleistungen begeistern. Dass er Politikwissenschaft bis zum Diplom studiert hat, hilft ihm, die Zusammenhänge im Hintergrund richtig einzuordnen. Im Mittelpunkt seines Interesses stehen stets die Menschen, die Mögliches und Unmögliches wahr machen.

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