Acht Personen in schwarzen Jacken und Arbeitshosen stehen und posieren auf einem großen Dach mit historischen Backsteinbauten und Gerüsten im Hintergrund. Bei der Gruppe scheint es sich um Bauarbeiter oder Dachdecker zu handeln.

Dach-Baustellen

Zwei Oberlichtfenster mit geschlossenen Außenjalousien sind auf einem dunklen, mit Ziegeln gedeckten Schrägdach installiert, und im Hintergrund sind grüne Bäume zu sehen.

Produkte

Zwei Arbeiter in grünen Hemden und Handschuhen verlegen unter strahlend blauem Himmel orangefarbene Dachziegel auf einem Schrägdach, wobei einer dem anderen einen Ziegel reicht. In der Nähe sind Stapel von Ziegeln zu sehen.

Dachdeckerbetrieb

Ein Arbeiter mit rotem Schutzhelm und Klettergurt kniet auf einem Dach, hält ein Telefon in der Hand und überprüft die an einem Kabel befestigte Sicherheitsausrüstung.

Arbeitssicherheit

Eine lächelnde Person in einem weißen Hemd und grauen Handschuhen verlegt Dachziegel auf einem schrägen Dach, wobei im Hintergrund Sicherheitsnetze und Gebäude zu sehen sind.

Dachdecker werden

Zwei Männer stehen in einem Lagerhaus und schauen gemeinsam auf eine Tafel. Ein Mann trägt ein rotes Hemd und hält ein aufgerolltes Papier, der andere trägt ein schwarzes Hemd. Im Hintergrund sind große Regale mit Säcken oder Behältern zu sehen.

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Eine Gruppe von Menschen in roten T-Shirts steht vor einem modernen Gebäude mit rotem Schild und winkt fröhlich in die Kamera.

Gebrüder Rückert: Flachdach und Fassade aus einer Hand

Knut Köstergarten

11. Mai 2023

Angefangen hat alles mit Fassaden. Firmengründer Rainer Rückert startete 1991 als Einzelkämpfer in Gosheim, ein Jahr später kam der erste Mitarbeiter hinzu. Die Zielgruppe damals waren Privatkunden, der erste Großauftrag ein Mehrfamilienhaus in Tübingen. Als der Sohn und heutige Geschäftsführer Marc Rückert 1996 in den Familienbetrieb Gebrüder Rückert einstieg, kamen die Bereiche Steil- und Flachdach hinzu.

Ein Mann in rotem Hemd hält Baupläne vor einem modernen Industriegebäude und lächelt in die Kamera.
Chef Marc Rückert plant gerne - die Strategie und natürlich die Aufträge. (Alle Fotos: Gebrüder Rückert)

Starkes Wachstum: von zehn auf 250 Mitarbeiter

Danach nahm das Geschäft so richtig Fahrt auf. Ein Beleg für die fulminante Entwicklung: Die Zahl der Mitarbeiter stieg von zehn auf heute rund 250 kontinuierlich an. Ein zentraler Grund dafür war die Neuausrichtung in Sachen Aufträge – weniger Privatkunden und Fokussierung auf Flachdächer und Fassaden für Gewerbe, Industrie und öffentliche Hand. Das große Pfund: „Wir bieten die komplette Gebäudehülle aus einer Hand bis zu Dachbegrünung und PV-Anlage“, berichtet der Inhaber Marc Rückert.

Ein großer Betonfertigteil wird mit einem Kran gehoben, während Arbeiter in Sicherheitskleidung daneben stehen und den Vorgang überwachen.
Mit Fassadenaufträgen fing alles an, als Firmengründer Rainer Rückert 1991 als Einzelkämpfer in Gosheim startete.

Wertschätzung für jeden Auftrag

Der erste Großauftrag im Bereich Flachdach waren 400 Quadratmeter mit sechsstelligem Umsatz. „Das war noch zu Zeiten der D-Mark viel Geld“, erinnert sich Marc Rückert. Diese bodenständige Haltung, die Wertschätzung für jeden Auftrag, das ist bis heute eine Basis für den Erfolg. Auch wenn Gebrüder Rückert heute mit bis zu 45 Bauteams bundesweit und sogar in europäischen Nachbarländern in der Regel nur noch Projekte ab einer Größe von 1000 Quadratmeter übernimmt.

Ein Arbeiter mit rotem Hemd arbeitet auf einem Flachdach bei sonnigem Wetter, umgeben von Gerüsten und Maschinen.
Flachdächer ab 1000 Quadratmeter, dies ist inzwischen die Norm bei Gebrüder Rückert.

Mitarbeiter auf Montage bis nach Istanbul

Das Arbeitsgebiet von Gebrüder Rückert, Mitgliedsbetrieb der Dachdecker-Einkauf Süd eG, liegt im Umkreis von 400 Kilometern rund um Gosheim, einer industriestarken Gemeinde in Baden-Württemberg. Für die dortige Stammkundschaft ist der Betrieb auch bundesweit unterwegs, etwa bis hoch in den Norden nach Kiel. Und auch darüber hinaus, etwa in Dänemark oder aktuell in Istanbul. „Wir sanieren da das Flachdach der Fabrik eines mittelständischen Familienunternehmens aus unserer Region, das dort für den Markt in Osteuropa produziert“, berichtet Rückert. Sechs seiner Mitarbeiter sind da für acht Wochen auf Montage unterwegs. „Das ist ein Abenteuer für die jungen Leute, die sind scharf drauf. Ich hätte doch früher selbst geschrien, dass ich das mache“, sagt der Chef.

Junge sitzt am Fenster und benutzt ein Smartphone, während Sonnenlicht durch das geöffnete Dachfenster hereinströmt.

Zweiter Standort in der Mitte Deutschlands

Einen zweiten Standort gibt es seit diesem Jahr auch. Das selbst so genannte „Team Deutschland Mitte“ sitzt im hessischen Nentershausen, nicht weit entfernt vom thüringischen Eisenach. „Das ist ein immenser Vorteil, was Beratungsgeschwindigkeit, logistische Prozesse und unsere sprichwörtliche Service-Stärke angeht“, erklärt Rückert. Drei Mitarbeiter haben dort die Aufgabe, Kunden zu beraten und die Aufträge zu planen, bevor eine Baukolonne aus Gosheim für die Umsetzung anrückt.

Ein roter LKW mit silbernen Details steht auf einer Straße, teilweise von hinten und seitlich fotografiert, bei klarem Wetter.
Auch der große Fuhrpark findet Platz auf dem großen Betriebsgelände, das seit 2008 Hauptsitz ist.

Hauptfirmensitz mit 10 000 Quadratmetern

Am Hauptsitz Gosheim verfügt Gebrüder Rückert seit dem letzten Umzug 2008 über eine Fläche von 10 000 Quadratmetern, von denen allein 7000 Quadratmeter auf Lager, Produktion und Verwaltung entfallen. Hier kann Marc Rückert seine Philosophie umsetzen, so viel wie möglich im eigenen Haus zu machen. „Dazu gehört, dass wir alle Bleche etwa für die Anschlussdetails selbst fertigen für die jeweiligen Aufträge. Wir haben dafür hohe Investitionen in Geräte und Maschinentechnik getätigt.“

Luftaufnahme eines Industriegebäudes mit Solarpaneelen auf dem Dach und umliegenden Grünflächen.
PV-Anlagen auf dem Flachdach macht das Team von Gebrüder Rückert bereits seit 2011.

PV-Anlagen nur auf selbst sanierten Dächern

Im Geschäftsfeld Flachdach läuft bei Gebrüder Rückert auch der Bereich PV-Anlagen hervorragend. Doch der Betrieb ist hier keineswegs auf den fahrenden Zug aufgesprungen. „Wir machen PV-Anlagen kontinuierlich seit dem ersten Boom 2011 und seit 2020 zieht der Markt wieder an“, berichtet der Dachdeckermeister.  Dabei installiert Gebrüder Rückert PV-Anlagen nur auf Dächern, die sie auch vorher saniert und oder errichtet haben.

Mehrere Solarpanelen sind auf einem Flachdach installiert, im Hintergrund sind Bäume und ein klarer Himmel bei Sonnenuntergang zu sehen.
Ein eigenes PV-Team mit Elektromeister bietet den Kunden die komplette Projektabwicklung.

Eigenes PV-Team mit Elektromeister

Den Bereich betreut ein Dreierteam: ein Elektromeister, ein Elektroingenieur und ein Kaufmann als Abteilungsleiter. „Wir bieten den Kunden die komplette Abwicklung von der Beratung über die Softwareplanung bis zur Ausführung. Letztere übergeben wir nach der Flachdachabdichtung meist an Partnerbetriebe. Die Anschlüsse der PV-Module macht unser Elektromeister selber, für alles Weitere wird meistens mit dem örtlichen Elektriker kooperiert“, erläutert Rückert. „Wir schauen immer, dass wir dem Kunden die beste Lösung anbieten und wählen deshalb das Material herstellerunabhängig nach den jeweiligen Anforderungen des Projekts aus.“ Ein weiterer wichtiger Bereich ist inzwischen die Dachbegrünung. Wir begrünen bereits jedes zweite Flachdach, das wir sanieren oder errichten“, erklärt Rückert.

Modernes Gebäude mit begrüntem Dach, im Vordergrund ein kleiner Baum, dahinter Gartenmöbel und große Bäume im Hintergrund.
"Jedes zweite Flachdach, das wir sanieren, begrünen wir auch", berichtet Marc Rückert. (Beispielfoto: Shutterstock)

Verantwortung wird auf mehreren Schultern verteilt

Viele neue Aufträge und damit verbunden immer mehr Mitarbeiter, da muss auch die Organisation  mitwachsen. Marc Rückert hat sich entsprechend ein größeres Führungsteam aufgebaut und damit Verantwortung abgegeben. Es gibt jetzt die Oberbauleiter, die Bauleiter und die Vorarbeiter auf den Baustellen, einen Einkaufsleiter mit kleinem Team, eine Arbeitsvorbereitung und die bereits erwähnte PV-Abteilung. Insgesamt 15 Meister und Ingenieure arbeiten inzwischen bei Gebrüder Rückert. „Wir machen intern Vereinbarungen über die zu erzielenden Ergebnisse und schauen dann später, wie Soll und Ist zusammenpassen, was wir wie besser machen können“, benennt der Chef die Ausrichtung.

Zwei Personen in roten Poloshirts stehen an einem Tisch und schauen freundlich in die Kamera, im Hintergrund sind technische Geräte zu sehen.
Marc Rückert und seine Frau Janine haben immer ein offenes Ohr für ihre Mitarbeiter.

Mitarbeiterführung: ein Geben und Nehmen  

Ein Geben und Nehmen soll es im besten Fall sein. Es gibt Mitarbeitergespräche, an denen der Chef gerne selbst teilnimmt, weil „ich mitkriegen möchte, wo es hakt“. Marc Rückert und seine Frau Janine haben immer ein offenes Ohr. „Wir wollen da sein für unsere Mitarbeiter, auch wenn es mal  Probleme gibt, private oder berufliche. Wir helfen, diese zu lösen.“ Es gilt, als Betrieb attraktiv zu sein. „Die Frage muss sein, warum schaffe ich nicht bei Gebrüder Rückert.“

Ein futuristischer Mensch in einem silbergrauen Anzug mit rotem Helm und Kabeln geht nach vorne. Auf der Brust ist ein rotes „R“ zu sehen.
Die Mitarbeiter sind dabei, wenn coole Werbefotos für den Betrieb gemacht werden.

Werbung über soziale Medien und Sponsoring

Die ehrliche Wertschätzung und die guten Arbeitsbedingungen sorgen dafür, dass der Betrieb wenig Nachwuchssorgen hat. Aktuell bildet Gebrüder Rückert sechs gewerbliche Mitarbeiter als Dachdecker und vier kaufmännische im Büro aus. „Die kommen alle aus der Umgebung, meist über Empfehlung. Wir machen zudem gezielt Werbung über soziale Medien, das Internet oder Sponsoring“, berichtet der Dachdeckermeister. Gebrüder Rückert unterstützt in Schwenningen den Eishockey-Bundesligisten sowie vor Ort einen Fußballclub, Volleyballclubs, einen Tennisverein und Hilfsorganisationen. „Es ist wichtig, wahrgenommen zu werden“, weiß Rückert.

Gutes Betriebsklima zieht Fachkräfte an

Da Fachkräfte hierzulande rar gesät sind, hat Rückert nach und nach viele Mitarbeiter aus dem ehemaligen Ostblock gewonnen, aus Rumänien oder Ungarn. Die leben entweder vor Ort mit den Familien oder pendeln. „Es hat sich herumgesprochen, dass bei uns ein gutes Betriebsklima herrscht, gut bezahlt wird, und dass jeder ins Team integriert wird, egal wo er herkommt. Die Osteuropäer sind wie wir, die meisten haben Bock zu arbeiten“, so Rückert.

Ein Mann mit rotem Schutzhelm und Sonnenbrille lächelt, trägt ein rotes T-Shirt und Sicherheitsgurt, steht im Freien bei Sonnenschein.
Jeder wird ins Team Gebrüder Rückert integriert, egal welche Herkunft er hat.

Imagefilm Grill und Pool Challenge

Wer wissen will, wie es bei Gebrüder Rückert intern zugeht, sollte sich den humorvollen Imagefilm anschauen, entstanden im Rahmen einer Grill und Pool Challenge. „Ob wir mitmachen wollen, hatte uns ein Lieferant gefragt. Da haben wir gedacht, wir machen gleich einen richtigen Film“, erinnert sich der Chef. Er spielt selbst mit und springt volle Kante in den Pool. Am Ende wird zusammen Bier getrunken und gegrillt.

Ein animierter Superheld in weißem Kostüm und rosa Kapuze klettert an einem Hochhaus mit einer Stadtlandschaft im Hintergrund entlang.
Superkräfte entwickeln für die Kunden: Werbung à la Gebrüder Rückert.

Die dritte Generation steht in den Startlöchern

Es ist wie im richtigen Betriebsleben. „Das Miteinander ist für uns ein ganz wichtiges Thema. Wir sind ein Familienbetrieb in dritter Generation, unser Sohn macht jetzt seine Lehre im Betrieb“, erläutert der Chef. Es gibt Feiern und Firmenausflüge. Die Mitarbeiter organisieren in einer Gruppe einmal im Quartal einen Ausflug. Und an jedem ersten Freitag gibt es nach Arbeitsschluss einen Feierabend in der Haifischbar. Dann gibt es Kesselwurst und Brot sowie Getränke. Läuft halt bei Gebrüder Rückert.

Sie interessieren sich für erfolgreiche Betriebe? Dann lesen Sie unsere Story über Carpenter Flo und wie er seinen Zimmererbetrieb gründete.

Knut Köstergarten

Schreibt seit über zehn Jahren für das Printmagazin „Das Dach“ und leitet dort und bei Dach live die Redaktion. Der ausgebildete Journalist hat sich in vielen Themenfeldern ausgetobt und inzwischen auf die Bereiche Politik und Dachhandwerk spezialisiert. Seine Leidenschaft sind Interviews, denn ihn interessiert die persönliche Sicht auf die Dinge – gerade auch von Unternehmern.

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