Schwarzes DACH LIVE Logo, wobei das A und der Schrägstrich im Wort rot hervorgehoben sind.
Acht Personen in schwarzen Jacken und Arbeitshosen stehen und posieren auf einem großen Dach mit historischen Backsteinbauten und Gerüsten im Hintergrund. Bei der Gruppe scheint es sich um Bauarbeiter oder Dachdecker zu handeln.

Dach-Baustellen

Zwei Oberlichtfenster mit geschlossenen Außenjalousien sind auf einem dunklen, mit Ziegeln gedeckten Schrägdach installiert, und im Hintergrund sind grüne Bäume zu sehen.

Produkte

Zwei Arbeiter in grünen Hemden und Handschuhen verlegen unter strahlend blauem Himmel orangefarbene Dachziegel auf einem Schrägdach, wobei einer dem anderen einen Ziegel reicht. In der Nähe sind Stapel von Ziegeln zu sehen.

Dachdeckerbetrieb

Ein Arbeiter mit rotem Schutzhelm und Klettergurt kniet auf einem Dach, hält ein Telefon in der Hand und überprüft die an einem Kabel befestigte Sicherheitsausrüstung.

Arbeitssicherheit

Eine lächelnde Person in einem weißen Hemd und grauen Handschuhen verlegt Dachziegel auf einem schrägen Dach, wobei im Hintergrund Sicherheitsnetze und Gebäude zu sehen sind.

Dachdecker werden

Zwei Männer stehen in einem Lagerhaus und schauen gemeinsam auf eine Tafel. Ein Mann trägt ein rotes Hemd und hält ein aufgerolltes Papier, der andere trägt ein schwarzes Hemd. Im Hintergrund sind große Regale mit Säcken oder Behältern zu sehen.

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Bild von VELUX Banner
Zwei unscharfe Personen arbeiten drinnen mit Holzmaterialien, eine ist teilweise im Vordergrund zu sehen.

K. Weißenberger-Bedachungen: Mit klarer Philosophie zum Erfolg

Harald Friedrich

26. April 2022

Vielleicht sollte man die Geschichte von K. Weißenberger-Bedachungen Schülern und Eltern als Beispiel für eine Alternative zum Studium erzählen. Denn der Familienbetrieb zeigt, wie Erfolg für Dachdecker funktionieren kann.

Bild vom Team der K. Weißengerber-Bedachungen
Es braucht mehr als nur Personal, um Erfolg zu haben, es braucht Zusammenhalt und der findet sich im großen Team von K. Weißenberger-Bedachungen (Alle Fotos und Titelbild: K. Weißenberger-Bedachungen).

Ein neues Jahr soll man immer mit einem guten Vorsatz beginnen. So hielt es auch der Dachdeckermeister Klaus Weißenberger, der das Jahr 1991 mit dem Schritt in die Selbstständigkeit startete. Und weil Leidenschaft auch Erfolg schafft, ging es mit dem als Ein-Mann-Betrieb gegründeten Dachdeckerunternehmen steil bergauf. Bereits zwei Jahre nach der Gründung stand der eigene Kran auf dem Hof. Genauer gesagt stand er selten auf dem Hof, weil er meist im Einsatz war. Gute Dachdeckerarbeit spricht sich eben schnell herum.

Rasches Wachstum von K. Weißenberger-Bedachungen

Aus der Ein-Personen-Dachdeckerei wurde in den 30 Jahren nach Betriebsgründung ein gefragter Arbeitgeber für heute rund 25 Mitarbeiter. Und das nicht etwa rein zufällig, weil in Unterfranken die Dächer schlechter sind, der Neubau boomt oder eine Bauwut grassiert. Klaus Weißenberger bringt den Erfolg auf einen ganz einfachen Nenner:  „Beste Mitarbeiter erbringen beste Leistungen.“ Und ein Handelspartner wie die Dachdecker-Einkauf Süd EG belohnt den Erfolg mit entsprechenden Vergütungen am Jahresende nach dem Genossenschaftsprinzip. 

Bild von Klaus und Manuel Weißengerber
Manuel (links) und Klaus Weißenberger führen gemeinsam den Familienbetrieb.

Der Sohn als Verstärkung

Ein weiterer Erfolgsbooster für den Handwerks-Familienbetrieb kam mit dem Eintritt von Weißenbergers Sohn Manuel im Jahr 2009 dazu. Denn der junge Zimmerermeister erweiterte das Portfolio des väterlichen Betriebs um das, was Kunden wollen: das komplette Dach – von Oberkante Mauer bis Oberkante First - aus einer Hand. Komplettiert wird das Weißenberger-Team durch erfahrene Spengler.

Beratungswelt auf der Homepage

Zimmerei, Dachdeckerei, Spenglerei – was liegt da näher, als auf Wunsch auch komplette Häuser anzubieten? Und auch wenn Weiterempfehlungen zufriedener Kunden die beste Werbung für neue Kunden sind, gibt es bei vielen Bauherren und solchen, die es werden wollen, die „Berührungsängste“ mit einem so großen Handwerksbetrieb. Die Lösung dafür ist so genial wie einfach – der „anonyme“ Erstkontakt per Internet. Dafür gibt es auf der Homepage der K. Weißenberger Bedachungen den Menüpunkt der Beratungswelt.

Bild von Mitarbeiter der K. Weißengerber-Bedachungen
Noch vor dem ersten Bauteil beginnt der Service des Unternehmens: in der digitalen Beratungswelt auf der firmeneigenen Homepage.

Schritt für Schritt und Klick für Klick werden hier die potenziellen Kunden durch die Dach- und Wand-Planungswelt geführt. Und wenn sie dann ihr virtuelles Traumprojekt erstellt haben, genügt ein Mausklick auf den Senden-Button für eine erste unverbindliche Angebotsanfrage. „Für unsere Kunden wird das nicht als Hürde, sondern als tolles Serviceangebot empfunden“, erklärt Stefanie Büttner, die Social Media-Expertin und Grafikdesign-Fachfrau bei Weißenberger-Bedachungen. 

Philosophie à la K. Weißenberger-Bedachungen

Zu den weiteren Serviceleistungen gehört ein umfassendes Info-Portal für die Planung mit entsprechenden Tools und Input mit aktuellen Informationen zu Fördermöglichkeiten und unzähligen Referenzen aus drei Jahrzehnten. „Darf es etwas mehr sein?“, ist die Betriebsphilosophie.

Bild von Holzbaustelle der K. Weißengerber-Bedachungen
Inzwischen bauen Vater und Sohn Weißenberger und ihre Mitarbeiter komplette Häuser und nicht mehr "nur" Dächer.

Gegen den Nachwuchs- und Fachkräftemangel

Eine eigene Expertin für Social Media und Internetauftritt? Ist das nicht Luxus pur für einen Handwerksbetrieb? Stefanie Büttner lacht: „Mein Job hier ist eigentlich entstanden wegen des Fachkräfte- und Nachwuchsmangels.“ Beste Mitarbeiter spricht ein Arbeitgeber heute nicht mehr über die Agentur für Arbeit oder auf der Baustelle an, sondern über Facebook, Instagram und Co.

Bild von Mitarbeiter der K. Weißengerber-Bedachungen
Zufrieden lächelnde Mitarbeiter müssen draußen gesehen werden, um neue zu gewinnen. Hierfür setzt K. Weißenberger-Bedachungen auch stark auf Social Media.

„Mit lebendigen Stories machen wir nicht nur Appetit aufs Arbeiten bei Weißenberger-Bedachungen – wir schaffen auch den zeitgemäßen Erstkontakt zu potenziellen Auszubildenden“, weiß Stefanie Büttner. „Es kann doch nicht sein, dass wir gerade die 25- oder 30-jährigen Jubiläen von Mitarbeitern feiern und ohne Nachfolger für sie dastehen.“  

Um das zu verhindern, verlässt Stefanie Büttner auch schon mal den Stuhl vor dem PC-Monitor und steigt in die Sicherheitsschuhe, um Baustelle live zu erleben und danach vermitteln zu können. So zum Beispiel bei einem von vielen Vorzeigeprojekten: dem Kindergarten im eine knappe Autostunde entfernten Frammersbach im Spessart. 

Eine Person arbeitet auf einem Dach unter bewölktem Himmel, trägt Schutzkleidung und benutzt Werkzeuge, möglicherweise beim Bau oder bei Reparaturarbeiten.
Alle Technik kann dennoch den Einsatz von fähigen Dachdeckern hoch oben nicht ersetzen.

K. Weißenberger-Bedachungen kann schnell und gut zugleich

Den Zuschlag für den Kindergarten in Holzbauweise bekam die K. Weißenberger-Bedachungen nach einer öffentlichen Ausschreibung. Der Zeitplan war mehr als straff: Die ersten Massivholzwände wurden im Mai 2021 aufgestellt – und die Fertigstellung konnte im September 2021 gefeiert werden. Hier war das gesamte Team von Dachdeckern, Spenglern und Zimmerern gefordert, die Pläne des Architektenbüros Redelbach aus Marktheidenfeld in nur drei Monaten in die Realität umzusetzen. 

Dachfenster in einem hellen Raum mit Holzrahmen, Tisch und Pflanzen draußen sichtbar.
Werbung.

Manuel Weißenberger übernahm dabei die Werkplanung für den kompletten Holzbau in Trapezform mit vier unterschiedlich geneigten Dachflächen, die allesamt keine waagerecht verlaufenden Traufen aufweisen sollten. Die Sichtholzdecke wurde mit bituminöser Dampfsperre und einer zweilagigen Bitumen-Abdichtung erstellt. Die Dämmung erfolgte mit Steinwolle. Wie im Deckenbereich wurden auch die Wände als Sichtholzoberflächen konzipiert. Eine zusätzliche Herausforderung für die Zimmerer des Teams, denn nur höchste Präzision bei der Ausführung stellt auch glatte Oberflächen sicher. 

Bild von Baustelle der K. Weißengerber-Bedachungen des Kindergartens in Holzbauweise
Noch ist er nicht als solcher zu erkennen, doch hier baut K. Weißenberger-Bedachungen einen Kindergarten in Holzbauweise im benachbarten Frammersbach im Spessart.

Betriebsdrohne als luftiger Hilfsfotograf

Für die fotografische Baubegleitung ließ Social Media-Expertin Büttner eigenhändig auch die Betriebsdrohne starten, die sonst oft bei der Planung und Dokumentation von Baustellen zum Einsatz kommt. 

Bild von einer Drohne einer Baustelle der K. Weißengerber-Bedachungen
Dank der Drohne mit Kamera eröffnen sich völlig neue Perspektiven auf die Baustellen.

Positives Image von K. Weißenberger-Bedachungen als Nachwuchsmagnet

Drohne – das ist doch bestimmt das Highlight für die Nachwuchswerbung? Stichwort Dachdecker digital. „Nein, ganz und gar nicht“, weiß Büttner. „Wir müssen vielmehr mit einem positiven Image des Handwerks in die Köpfe der Jugendlichen, der Lehrkräfte und der Eltern. Und unser Betrieb ist doch das beste Beispiel dafür, dass Erfolg kein Abitur und keinen Uniabschluss braucht.“

Bild von Afterwork-Event der K. Weißengerber-Bedachungen
Nach Arbeitsschluss sitzt man bei K. Weißenberger-Bedachungen immer mal wieder zusammen und tauscht sich aus.

Das hat in den letzten 25 Jahren sechs Dachdecker-Azubis, sechs Zimmerer und vier Spengler überzeugt. Und derzeit sind weitere zwei Dachdecker-Lehrlinge auf Erfolgskurs. Nach Klaus und Manuel Weißenbergers Wunsch dürften es – getreu ihrer Unternehmensphilosophie - gerne etwas mehr sein… 

Sie interessieren sich für Dachdeckerbetriebe, die weit mehr bieten als „nur“ Top-Dächer? Dann lesen Sie unsere Story über Handschuh Bedachungen aus Schweinfurt.

Harald Friedrich

In den 80er Jahren kam der ausgebildete Werbekaufmann und Texter zum Journalismus. Seit dieser Zeit unterstützt er zahlreiche Dachdecker-Landesverbände bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit durch Vor-, Nach- und Querdenken. So hob er das Verbandsmagazin des Bayerischen Dachdeckerhandwerks mit aus der Taufe und erstellt bis heute fünf Ausgaben pro Jahr komplett. Er schreibt zudem für Fachmedien im Bereich Handwerk, darunter seit Jahren auch „Das DACH“. Sein Motto: „Schreiben ist nichts weiter als eine permanente Neuordnung von 26 Buchstaben."

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