Sascha Apel und sein Bruder: Dach-Allrounder mit Weitblick
Bild von Dachdecker Sascha Apel mit seinem Team in Firmenkleidung

Sascha Apel und sein Bruder: Dach-Allrounder mit Weitblick

13. Februar 2024

 · Anne-Katrin Wehrmann

Angefangen hat Sascha Apel vor 25 Jahren als Soloselbstständiger. Heute führt er zusammen mit seinem Bruder Michael Apel in Bremen einen florierenden Betrieb mit mehr als 20 Mitarbeitenden. Das Erfolgsgeheimnis: viel Leidenschaft für den Beruf, eine breite Aufstellung und aktive Nachwuchsarbeit.

In die Wiege gelegte Begeisterung für das Dachhandwerk

Dass aus den Apel-Brüdern einmal Dachdecker werden würden, dürfte in ihrem Umfeld kaum jemanden überrascht haben. Vater Apel, auch schon Dachdecker und Vorbild für seine beiden Söhne, nahm die Jungs hin und wieder mit auf seine Baustellen und zeigte ihnen am Beispiel des Häuschens auf der familieneigenen Parzelle, wie man ein Dach deckt. Seine Begeisterung für das Handwerk fiel auf fruchtbaren Boden, und so musste Sohn Michael nicht lange überlegen, in welchem Beruf er sich nach der Schule ausbilden lassen wollte. Sascha Apel, drei Jahre jünger als sein großer Bruder, brach nach einem Dachdecker-Praktikum in der neunten Klasse sogar die Schule ab, um sofort in die Berufsausbildung zu starten. „Meine Eltern wollten damals zuerst den Lehrvertrag nicht unterschreiben“, erzählt er und lacht. „Da habe ich mit schlechten Noten gedroht, so dass ihnen schließlich nichts anderes übrig blieb.“

Bild von Dachdecker Sascha Apel mit seinem Bruder Michael
Die Brüder Sascha (links) und Michael Apel führen gemeinsam den Betrieb. (Alle Fotos: Sascha Apel Dachdeckermeister GmbH & Co. KG)

Stetiges Wachstum seit der Gründung

Während Michael Apel (53) nach seiner Ausbildung noch ein Studium der Hochbautechnik anschloss und zunächst in der Industrie arbeitete, machte Sascha Apel (50) nach sechs Jahren als Dachdeckergeselle seinen Meister und gründete schließlich 1999 als Soloselbstständiger seinen eigenen Betrieb in Bremen. Schon im Jahr darauf stieg sein Bruder mit ein, kurz darauf folgten ein weiterer Geselle und ein erster Azubi. 2005 wandelten die beiden ihr Unternehmen, in dem sie bis heute auch die gemeinsame Geschäftsführung innehaben, dann in die Sascha Apel Dachdeckermeister GmbH & Co. KG um. „Seitdem sind wir stetig gewachsen“, berichtet Sascha Apel. Neben den Brüdern und einer zusätzlichen Bürokraft gehören heute 17 Gesellen und drei Auszubildende zum Team.

Bild von Mitarbeiter von Dachdecker Sascha Apel am Kran
Ein Markenzeichen von Apel: Gelb. Alle Pullover und auch die Fahrzeuge haben diese Farbe.

Klare Arbeitsteilung zwischen den Brüdern

Die Arbeitsaufteilung zwischen den beiden Chefs ist klar geregelt: Sascha hat die Angebote für die großen Objekte und die Baustellenplanung in seinen Händen, Michael ist für die kleineren Projekte sowie die Baustellenüberwachung zuständig. Dabei deckt ihr Betrieb die gesamte Bandbreite der Dachdeckerei ab – vom Steildach über das Flachdach bis hin zu Reparaturen, Balkonbeschichtungen und Installation von PV-Anlagen. „Wir sind ein klassischer Allrounder“, macht Sascha Apel deutlich. Für die unterschiedlichen Bereiche gebe es spezialisierte Kolonnen. Welcher Kollege dann letztlich in welchem Bereich unterwegs sei, ergebe sich mit der Zeit: „Wir sehen ja, wer was besonders gut kann und wer an was besonders viel Spaß hat.“

Bild von Großbaustelle von Dachdecker Sascha Apel
Der Betrieb ist ein klassischer Allrounder – hier zu sehen eine größere Steildachsanierung.

24-Stunden-Notdienst und auffällige Arbeitskleidung

Für die Firmenchefs hat diese breite Aufstellung einen naheliegenden Vorteil: Wenn einer der Bereiche einmal nicht so gut läuft, lässt sich das an anderer Stelle ausgleichen. Eine Taktik, die aufgeht. Kundenakquise müssen die Apel-Brüder nach eigener Aussage so gut wie nie betreiben, weil immer genug zu tun ist. Ob Privatleute, Industrie, Wohnungsbaugesellschaften oder die Bremische Evangelische Kirche: Die Kundschaft kommt aus ähnlich unterschiedlichen Bereichen wie die Aufträge.

Bild von Dachdecker von Sascha Apel am Kran in Firmenkleidung
Auch das Firmenlogo ist natürlich in Gelb, dazu tragen die Mitarbeiter markante schwarze Westen.

„Was uns von anderen abhebt, ist unser 24-Stunden-Notdienst, den wir gleich zur Betriebsgründung mit auf die Beine gestellt haben“, berichtet Sascha Apel. „Das war damals noch nicht üblich und hat uns sicher einen Vorteil verschafft.“ Ebenfalls vorne mit dabei war er mit der Einführung der knallgelben Oberteile, die seine Leute bei der Arbeit tragen und die für einen hohen Wiedererkennungswert auf den Baustellen sorgen. „Wir waren die Ersten in Bremen, die konsequent auf eine Farbe gesetzt haben. Damit fallen wir auf.“

Bild von Dachdecker Sascha Apel im Büro
Hat von Beginn an einen 24-Stunden-Notdienst etabliert: Sascha Apel.

Qualitativ hochwertige Arbeit

Viel wichtiger als Äußerliches ist dem 50-Jährigen allerdings die Qualität der abgelieferten Arbeit. „Unsere Mitarbeiter sind deswegen darauf gebrieft, dass sie sich auf jeden Fall die Zeit nehmen, ihre Arbeit zu überprüfen“, betont er. Als Obermeister der Dachdecker-Innung Bremen hat Sascha Apel zudem die Initiative „Bremer Qualitätsdach“ mitbegründet, in deren Rahmen die Innung einen Qualitätsstandard sowie ein entsprechendes Siegel entwickelt hat. Die teilnehmenden Innungsbetriebe können ihren Kunden damit zeigen, dass sie Sicherheit und fachgerechte Arbeit an Dach und Fassade garantieren.

Bild von Materialanlieferung per Kran von Dachdecker Sascha Apel
Qualitativ hochwertige Arbeit braucht auch die Unterstützung durch moderne Technik.

Aktiver Einsatz für guten Nachwuchs

Dass sein Handwerk für Sascha Apel nicht nur ein Beruf ist, sondern tatsächlich eine Berufung, belegt ein weiteres ehrenamtliches Engagement: Zusammen mit vier anderen Bremer Dachdecker-Betrieben hat er vor gut zehn Jahren den DachdeNker-Campus ins Leben gerufen, der den Auszubildenden dieser Betriebe einmal im Monat samstags zusätzlichen Praxisunterricht ermöglicht. „Sie können dort vertiefen, was auf den Baustellen vielleicht zu kurz kommt“, berichtet Apel. „Und Azubis mit Lernschwäche bekommen außerdem einmal pro Woche zusätzlichen Theorieunterricht.“ Der Erfolg gibt dem außergewöhnlichen Projekt recht: Die letzten sieben Bremer Landessieger im Dachdeckerhandwerk haben ihre Ausbildung in einem der fünf Campus-Betriebe gemacht.

Bild von Mitarbeiter auf dem Dach
Die Azubis lernen bei Apel nicht nur auf den Baustellen, sondern auch durch zusätzlichen Praxisunterricht.

„Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“

Überhaupt spielt das Thema Ausbildung eine große Rolle für ihn. „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“, meint Sascha Apel, „und das gilt auch für Gesellen. Ich mache es nicht von der Schulbildung abhängig, ob ich jemanden als Azubi einstelle. Wichtig ist, dass die Jungs ein Praktikum bei uns machen und wir sehen, dass sie Lust auf den Beruf haben. Den Rest kann man lernen.“ Über sein Engagement im DachdeNker-Campus, der auch Schnuppertage für Schulklassen anbietet, sowie eine lockere Kooperation mit zwei Bremer Schulen ist er regelmäßig im Kontakt mit jungen Leuten. So gelingt es ihm, die Ausbildungsplätze im Betrieb stets aufs Neue zu besetzen und permanent drei bis fünf Azubis im Haus zu haben.

Bild von Dachdecker Sascha Apel mit Mitarbeiter auf der Baustelle
Machen es nicht vom Schulzeugnis abhängig, ob sie junge Leute einstellen: Die Apel-Brüder.

Gut aufgestellt für die Zukunft

Für die Zukunft sieht er seinen Betrieb, der sein Material von der DENW eG bezieht und dort Mitglied ist, nicht nur deswegen gut aufgestellt. Auch der 2017 in Betrieb genommene Firmenneubau, moderne Maschinen und Fahrzeuge sowie ein Kran für die schweren Lasten bieten die besten Voraussetzungen, auch weiterhin auf dem Markt zu bestehen. Tablets für die Vorarbeiter und Firmenhandys für die übrigen Beschäftigten erleichtern sowohl die Kommunikation als auch die Zeiterfassung und sorgen außerdem dafür, dass benötigte Unterlagen mittlerweile auch elektronisch zur Verfügung stehen. Im zwischenmenschlichen Umgang achten die Apel-Brüder darauf, sowohl Kunden als auch Mitarbeitern stets auf Augenhöhe zu begegnen und ein offenes Ohr für sie zu haben.

Bild von Mitarbeiter von Sascha Apel in der Metallverarbeitung
In den Firmenräumen gibt es eine eigene Werkstatt für die Metallbearbeitung.

Das Team soll Spaß haben und mitbestimmen

„Wir fragen uns immer, wie wir die Abläufe verbessern können, und besprechen das auch im Team“, berichtet Sascha Apel. „Wenn jemand einen Vorschlag hat, stimmen wir darüber ab.“ Beispiel aus der Praxis: Ein Kollege, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr auf dem Dach arbeiten kann, ist seit einiger Zeit als Lagermeister tätig und sorgt für Ordnung in den Beständen.

Bild von Mitarbeiter von Dachdecker Sascha Apel im Lager
Gute Lagerhaltung und Logistik in Kooperation mit der DENW ist wichtig für reibungslose Abläufe.

Ebenfalls durch Abstimmung kam eine Maßnahme zustande, die die Motivation im Team weiter fördert: Statt freitags früher Feierabend zu machen, arbeiten die Dachdecker seit einem Jahr an diesem Tag voll und haben dafür jeden sechsten Freitag frei. „Unter dem Strich sind das neun Urlaubstage mehr pro Jahr“, rechnet der Chef vor. „Das kommt gut an.“ Und so stehen die Chancen gut, dass die Apel-Brüder auch in Zukunft ihre Ziele für den Betrieb erreichen werden. Denn ganz oben auf der Liste steht: Die Mitarbeiter sollen Spaß an der Arbeit haben und sich keine Sorgen um ihre Jobs machen müssen.

Sie interessieren sich für betriebliche Organisation? Dann lesen Sie unsere Geschichte über zwei junge Meister mit einer Vision.

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