Schwarzes DACH LIVE Logo, wobei das A und der Schrägstrich im Wort rot hervorgehoben sind.
Acht Personen in schwarzen Jacken und Arbeitshosen stehen und posieren auf einem großen Dach mit historischen Backsteinbauten und Gerüsten im Hintergrund. Bei der Gruppe scheint es sich um Bauarbeiter oder Dachdecker zu handeln.

Dach-Baustellen

Zwei Oberlichtfenster mit geschlossenen Außenjalousien sind auf einem dunklen, mit Ziegeln gedeckten Schrägdach installiert, und im Hintergrund sind grüne Bäume zu sehen.

Produkte

Zwei Arbeiter in grünen Hemden und Handschuhen verlegen unter strahlend blauem Himmel orangefarbene Dachziegel auf einem Schrägdach, wobei einer dem anderen einen Ziegel reicht. In der Nähe sind Stapel von Ziegeln zu sehen.

Dachdeckerbetrieb

Ein Arbeiter mit rotem Schutzhelm und Klettergurt kniet auf einem Dach, hält ein Telefon in der Hand und überprüft die an einem Kabel befestigte Sicherheitsausrüstung.

Arbeitssicherheit

Eine lächelnde Person in einem weißen Hemd und grauen Handschuhen verlegt Dachziegel auf einem schrägen Dach, wobei im Hintergrund Sicherheitsnetze und Gebäude zu sehen sind.

Dachdecker werden

Zwei Männer stehen in einem Lagerhaus und schauen gemeinsam auf eine Tafel. Ein Mann trägt ein rotes Hemd und hält ein aufgerolltes Papier, der andere trägt ein schwarzes Hemd. Im Hintergrund sind große Regale mit Säcken oder Behältern zu sehen.

Über uns

Werbelösungen für das Dachhandwerk

Dachmarketing ist spezialisiert auf analoge und digitale Werbung für Dachdecker und Zimmerer. Mehr erfahren →

Bild von VELUX Banner
Eine Frau steht zwischen zwei Bannern vor einem Gebäude. Die Banner zeigen das Logo und den Namen von "HOLZBAU BADEN e.V.".

Der Verband „Holzbau Baden“ bietet Betrieben einiges

Harald Friedrich

31. Juli 2018

Der alte Spruch „Eintreten und sich wohlfühlen“ kommt einem direkt in den Sinn, als sich die Tür öffnet und den Blick auf ein zweistöckiges Foyer mit Holztreppen und die bis in die obere Etage reichenden Bäume freigibt. Holz ist Wachstum. Hier sind wir richtig – beim Verband Holzbau Baden in Freiburg. Wohl fühlen sich hier nicht nur Cornelia Rupp-Hafner, die Hauptgeschäftsführerin von Holzbau Baden, dem Fachverband Ausbau und Fassade Baden und dem Verband Schreiner Baden, sowie die ProHolz Schwarzwald und 14 MitarbeiterInnen. Auch die rund 500 Mitglieder dieser Verbände – allesamt traditionsbewusste Handwerksbetriebe – haben in dieser ehemaligen Solarmodulfabrik seit ihrem Einzug im Januar 2018 von der ersten Stunde an ein „Zuhause-Feeling“.

"Cornelia

Geschäftsführerinnen lassen sich an Leistung messen

Wohl fühlt sich grundsätzlich auch nur, wer gut betreut wird. Und daran haben die Damen, die hier die klare Mehrheit bilden, maßgeblichen Anteil. Frauen, zuständig für klassische Männer-Handwerksberufe? Weder Hauptgeschäftsführerin und Juristin Cornelia Rupp-Hafner noch die Juristin Ute Fangmann, Geschäftsführerin von Holzbau Baden, und schon gar nicht die Mitglieder haben damit ein Problem. Was zählt ist nicht die Frauen-Quote, sondern Leistung. Und die kann sich sehen lassen.

Frauenpower: Cornelia Rupp-Hafner (li.) und Ute Fangmann (re.) am Ruder von Holzbau Baden.

Frauenpower: Cornelia Rupp-Hafner (li.) und Ute Fangmann (re.) am Ruder von Holzbau Baden.

Holzbau Baden bietet Betrieben effektive Hilfe

Wenn etwa zum Bau- und Ausbautag eingeladen wird, setzt allenfalls die Raumkapazität die Obergrenze bei 500 Teilnehmern – nicht das Interesse. Und wenn es um technische, betriebswirtschaftliche oder arbeitsrechtliche Beratung der Mitglieder geht, liegen hier Problem und Lösung sehr dicht beieinander. Hier werden sie geholfen, würde das auf Werbedeutsch heißen. Sobald die beiden Juristinnen die Interessen ihrer Mitglieder vor Gerichten vertreten, dann stellt sich auch der erfahrenste Richter irgendwann die Frage, ob denn nur der Verbraucher oder vielleicht nicht auch der Handwerker schützenswürdig ist.

Interessen der Mitglieder vor Gericht durchsetzen

Aus den Erfahrungen der letzten Jahre ist festzustellen, dass die Gerichtsbarkeit häufig den privaten Kunden über Gebühr in der – völlig falschen – Auffassung schützen will, er sei schutz- und hilfsbedürftig. Fakt ist aber, dass die Auftraggeber sich heute im Vorfeld vor allem aus dem Internet Informationen beschaffen und häufig zumindest über Grundlagewissen verfügen. Süffisant wird diese teilweise überzogene Verbraucherschutzzielrichtung der Gerichte wie auch der Politik und Lobbyisten schon seit Jahren von Cornelia Rupp-Hafner als „Der-Kunde-ist-doof-Rechtsprechung“ bezeichnet.

Da knallt auch schon mal die weibliche Faust auf den Tisch, wenn die Bürokratie versucht aus Handwerkern Verwaltungsangestellte zu machen. Beispiel Arbeitsschutz: Der muss natürlich sein, das ziehen die Hauptgeschäftsführerin Rupp-Hafner und Geschäftsführerin Fangmann nicht in Zweifel. Doch wo bitte sind die Grenzen des auf der Baustelle Machbaren und des für die Betriebe Zumutbaren?

Bürokratische Hürden bei Aufträgen in der Schweiz oder Frankreich

Apropos Grenzen: Deutsches Handwerk ist im nahen Frankreich von den Kunden ebenso gerne gesehen wie in der angrenzenden Schweiz. Nur mit dem Unterschied, dass die Schweiz den deutschen Machern nicht nur Steine, sondern manchmal ganze Berge in den Weg legt. Von den immer wieder gern von Schweizer Seite zitierten „gleich langen Spießen“ ist in der Wirklichkeit oft nicht mehr viel zu spüren. Hürden für die Handwerksbetriebe werden leider auch zunehmend aus Frankreich aufgebaut. Wen wundert’s da noch, dass sich im Verband eine Juristin speziell den Bereich Arbeiten im Ausland in ihrem Referat hat, und sich um diejenigen Betriebe kümmert, die über Grenzen hinweg arbeiten.

Holzbau Baden engagiert sich in der Nachwuchswerbung

„Aus Brüssel kommt oft nichts Gutes“, so Rupp-Hafner, wenn sie auf die Probleme des Handwerks angesprochen wird. „Je mehr Bürokratisierung, desto weniger bleibt Zeit für produktive Arbeit“. Und die muss – trotz steigender Tendenz – mit weniger Mitarbeitern bewältigt werden. Fehlender Nachwuchs kann nicht allein mit dem Versprechen gelockt werden, dass ein Handwerksmeister auch Zugang zu vielen Studiengängen hat.

„Das Handwerk braucht nicht nur Chefs“, so die Einschätzung der Hauptgeschäftsführerin. Deshalb ist sie auch im Berufsförderungswerk engagiert. „Unsere Zielgruppen sind vermehrt Studienabbrecher – also diejenigen, die kapiert haben, dass eine solide Ausbildung sich vielleicht eher auszahlt als eine schlecht bezahlte Assistentenstelle an der Uni nach dem Studium.“ Und so hat die Volljuristin auch selbst keinerlei Probleme damit, wenn ihr zwölfjähriger Sohn eines Tages die Werkbank dem Hörsaal vorzieht.

Digitalisierung im Handwerk? Gut gemeint, guter Plan von der Politik, geben die beiden engagierten Damen gerne zu. Nur leider an der Realität oft vorbei. Das zeigen Rückmeldungen auf ihre Umfrage: Viele begrüßen die Nutzungsmöglichkeiten neuer Chancen, doch andere hegen Zweifel an der Datensicherheit – und wieder andere sehen mangels geeignetem Internetanschluss derzeit wenig Hoffnung, die Digitalisierung im Betrieb jetzt zu verwirklichen.

Eine klare Architektur lädt zum Wohlfühlen ein.

Eine klare Architektur lädt zum Wohlfühlen ein.

Erfolgreiche Lobbyarbeit mit Fachtagungen

Tür an Tür in der ehemaligen Solarfabrik ist auch das Cluster pro Holz Schwarzwald beheimatet, angedockt an Holzbau Baden. Die von der EU und dem Land Baden-Württemberg mit geförderte Initiative, die sich für die nachhaltige Nutzung des Baustoffs Holz einsetzt, leistet auch bei Behörden, Kommunen, Planern und Architekten erfolgreiche Überzeugungsarbeit. Und die wird ebenfalls von Holzbau Baden – auch finanziell – unterstützt. In den stets ausgebuchten Fachtagungen werden von hochkarätigen Referenten etwa Beispiele für ausgezeichnete Holzbau-Architektur im Bodenseeraum vorgestellt.

Dank erfolgreicher Lobbyarbeit dieser Verbände unter einem Solardach der „Wachstums-Fabrik“ in der Munzinger Straße werden sich sowohl das Handwerk als auch die Baukultur in Südbaden weniger Zukunftssorgen machen müssen als in manch anderen Regionen. Hier packt man – oder besser: Frau – die Sorgen der Mitglieder an, bevor sie zu Problemen werden.

Dank erfolgreicher Lobbyarbeit dieser Verbände der „Wachstums-Fabrik“ werden sich sowohl das Handwerk als auch die Baukultur in Südbaden weniger Zukunftssorgen machen müssen

Dank erfolgreicher Lobbyarbeit dieser Verbände der „Wachstums-Fabrik“ werden sich sowohl das Handwerk als auch die Baukultur in Südbaden weniger Zukunftssorgen machen müssen

Vorteile der Mitgliedschaft auf einen Blick 

Veranstaltungen wie der Bau- und Ausbautag
Technische, betriebswirtschaftliche und arbeitsrechtliche Beratung
Juristische Unterstützung, etwa bei grenzüberschreitenden Aufträgen
Zentrale Nachwuchswerbung
Lobbyarbeit und Fachtagungen zum Thema Holzbau

Sie wollen mehr über das Thema Holzbau erfahren? Dann lesen Sie in unserem Artikel „Neu, innovativ und nachhaltig: die Massivholzmauer“, welche Vorteile Holzbau hat.

Harald Friedrich

In den 80er Jahren kam der ausgebildete Werbekaufmann und Texter zum Journalismus. Seit dieser Zeit unterstützt er zahlreiche Dachdecker-Landesverbände bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit durch Vor-, Nach- und Querdenken. So hob er das Verbandsmagazin des Bayerischen Dachdeckerhandwerks mit aus der Taufe und erstellt bis heute fünf Ausgaben pro Jahr komplett. Er schreibt zudem für Fachmedien im Bereich Handwerk, darunter seit Jahren auch „Das DACH“. Sein Motto: „Schreiben ist nichts weiter als eine permanente Neuordnung von 26 Buchstaben."

Services Dachmarketing

Der Marketing-Spezialist für Dachdecker und Zimmerer

Wir können Dach. Dachmarketing unterstützt Dachdecker und Zimmerer rund um analoge Werbung, wie Gerüstbanner oder Fahrzeugwerbung, und digitale Lösungen, wie die Software Mein Büro und den Website-Konfigurator für die Profi-Website.

Bild von Dachdecker-Website

Software Mein Büro

Angebote & Rechnungen und Baustellenverwaltung: Die Handwerkersoftware für kleinere Betriebe.

Bild von Dachdecker-Website

Profi-Website

Mit Layoutvorlagen und wenigen Klicks im Website-Konfigurator oder als individuelles Unikat.

Bild von Dachdecker-Website

Gerüstbanner

Weithin sichtbar: Gerüstbanner für mehr Bekanntheit, neue Aufträge oder Nachwuchswerbung.

Bild von Dachdecker-Website

Werbemittel

Zollstöcke, Bleistifte oder Feuerzeuge – mit individuellen Werbemitteln im Gedächtnis bleiben.

Aktuelle Artikel

Frau mit braunen Haaren lächelt in die Kamera und hält eine Kamera in den Händen.

22. Oktober 2026

Dachdeckerin werden als Quereinsteigerin: Sandra Schumann startet mit 39

Mehrere Personen in Arbeitskleidung stehen vor Firmenfahrzeugen auf einem gepflasterten Hof, im Hintergrund ein Gebäude mit dem Firmenschild "Brinker".

20. Oktober 2026

Mitarbeiterbindung im Dachdeckerbetrieb: Brinker Bedachungen ist gemeinsam gewachsen

Zwei Männer in Arbeitskleidung arbeiten im Freien, einer trägt eine grüne Kappe und misst etwas mit einer Schnur.

15. Oktober 2026

Auftragslage im Dachdeckerhandwerk: Erste Zeichen für Erholung

Mehrere Personen stehen in Reihen auf Treppen vor einem modernen Gebäude und schauen in die Kamera.

13. Oktober 2026

Hamburgs ältester Handwerksbetrieb: 300 Jahre auf Kirchtürmen zuhause

Nahaufnahme eines Mannes mit kurzen Haaren, leichtem Bart und grünem Reißverschlussjacke, neutraler Gesichtsausdruck, Hintergrund unscharf.

8. Oktober 2026

Aufsichtsratsvorsitzender der DEX eG: Die genossenschaftliche Idee überzeugt

Ein Arbeiter in Shorts und Sportschuhen kniet auf einem Dach mit Holzplatten unter blauem Himmel.

6. Oktober 2026

Gesicht der Dach+Holz 2028: Zimmerer Finn Dettinger

Ausschnitt einer Webseite eines Dachdeckerbetriebs mit Dachziegeln und teilweise lesbarem Text auf Deutsch.

1. Oktober 2026

Website und E-Mail aus einer Hand: Wie ein Dachdecker keine Mails mehr verliert

Schräge Dachfläche eines Gebäudes mit dunklen Dachziegeln und Schneefanggittern, unter bewölktem Himmel.

29. September 2026

Dachsicherheit für Metall- und Bitumenschindeldächer neu gedacht