Schwarzes DACH LIVE Logo, wobei das A und der Schrägstrich im Wort rot hervorgehoben sind.
Acht Personen in schwarzen Jacken und Arbeitshosen stehen und posieren auf einem großen Dach mit historischen Backsteinbauten und Gerüsten im Hintergrund. Bei der Gruppe scheint es sich um Bauarbeiter oder Dachdecker zu handeln.

Dach-Baustellen

Zwei Oberlichtfenster mit geschlossenen Außenjalousien sind auf einem dunklen, mit Ziegeln gedeckten Schrägdach installiert, und im Hintergrund sind grüne Bäume zu sehen.

Produkte

Zwei Arbeiter in grünen Hemden und Handschuhen verlegen unter strahlend blauem Himmel orangefarbene Dachziegel auf einem Schrägdach, wobei einer dem anderen einen Ziegel reicht. In der Nähe sind Stapel von Ziegeln zu sehen.

Dachdeckerbetrieb

Ein Arbeiter mit rotem Schutzhelm und Klettergurt kniet auf einem Dach, hält ein Telefon in der Hand und überprüft die an einem Kabel befestigte Sicherheitsausrüstung.

Arbeitssicherheit

Eine lächelnde Person in einem weißen Hemd und grauen Handschuhen verlegt Dachziegel auf einem schrägen Dach, wobei im Hintergrund Sicherheitsnetze und Gebäude zu sehen sind.

Dachdecker werden

Zwei Männer stehen in einem Lagerhaus und schauen gemeinsam auf eine Tafel. Ein Mann trägt ein rotes Hemd und hält ein aufgerolltes Papier, der andere trägt ein schwarzes Hemd. Im Hintergrund sind große Regale mit Säcken oder Behältern zu sehen.

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Ein Arbeiter verlegt Dachziegel auf einem Hausdach bei sonnigem Wetter, mit Baumaterialien und blauem Himmel im Hintergrund.

Jonas Fangmann: Bester Azubi der Dachdecker-Jugend

Knut Köstergarten

19. Juni 2018

Im Interview mit Dach Live spricht Jonas Fangmann über seine Erfahrungen auf den Leistungswettbewerben, den Spaß an seinem Beruf als Dachdecker, seine Zukunftsplanung und seine Hobbys.

Jonas Fangmann ist bester Auszubildender der Dachdecker-Jugend

Jonas Fangmann ist bester Auszubildender der Dachdecker-Jugend

DACH\LIVE:Wie kommt man zum Bundesentscheid im Leistungswettbewerb der Dachdeckerjugend?

Fangmann: Ich bin auf Kammerebene in Osnabrück der beste Auszubildende bei der Gesellenprüfung der Dachdecker gewesen, vor allem die praktische Prüfung war sehr gut. Danach gab es noch den Landesentscheid als weitere Hürde.

DACH\LIVE: Und wie ging es dann weiter im Bundesentscheid?

Fangmann: Das war schon krass. Da kamen elf weitere Teilnehmer aus ganz Deutschland. Die hatten alle richtig was drauf. Zum Start am ersten Tag konnten wir uns eine Hauptarbeitsprobe selber aussuchen. Ich wählte eine eingebundene Biberschwanzkehle in der Kronendeckung. Sechseinhalb Stunden hatten wir Zeit. Dann gab es am zweiten Tag die Gegenarbeitsprobe in Schiefer und zudem noch eine Aufgabe im Bereich Flachdach mit PVC.

DACH\LIVE:Wie haben Sie sich im Wettbewerb gefühlt?

Fangmann: Ich war schon aufgeregt, aber ich habe mir gesagt: Du hast doch nichts zu verlieren. So bin ich ruhig geblieben und habe mein Ding durchgezogen. Das hat richtig Spaß gemacht. Doch ehrlich gesagt, mit dem Sieg hatte ich nicht gerechnet.

DACH\LIVE:Gab es auch Zeit, sich untereinander auszutauschen?

Fangmann: Ja, vor allem beim Abendessen danach. Da waren dann auch die Prüfer und Artur Wierschem vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks dabei.

DACH\LIVE: Wie geht es weiter?

Fangmann: Ich möchte auf jeden Fall im November an der IFD-Weltmeisterschaft in Riga teilnehmen. Das wird sicher spannend und eine große Herausforderung.

DACH\LIVE:Warum haben Sie die Ausbildung zum Dachdecker gemacht?

Fangmann: Ich habe nach der Schule erst an ein Studium gedacht, wollte dann aber doch gleich in die Praxis und startete eine Ausbildung zum Dachdecker. Dafür bin ich in die Nähe von Osnabrück gegangen, in den Betrieb von Günter Weber. Ich wollte erst einmal Erfahrungen außerhalb des elterlichen Betriebs sammeln.

DACH\LIVE:Was gefällt Ihnen besonders am Beruf des Dachdeckers?

Fangmann: Ich mag besonders die Vielfalt der Aufgaben. Als Dachdecker mache ich nicht immer die gleichen Sachen. Einen leichten Favoriten habe ich schon – das Flachdach. Das hat mir schon früher in den Schulferien, wenn ich beim Vater gejobbt habe, am meisten Spaß gemacht. Letztlich habe ich wegen dieser Erfahrungen die Ausbildung zum Dachdecker gemacht.

Zum spannenden Berufsbild Dachdecker:

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DACH\LIVE:Als Geselle sind Sie zurückgekehrt nach Visbek, was sind die nächsten Ziele?

Fangmann:Ich möchte als Geselle erst einmal mindestens drei Jahre Praxiserfahrung sammeln und danach den Meister machen. Unseren Familienbetrieb zu übernehmen, kann ich mir schon gut vorstellen. Aber mein Vater lässt mir da Zeit, wir lassen das langsam und in Ruhe angehen.

DACH\LIVE:Was machen Sie gerne, wenn Sie nicht auf dem Dach arbeiten?

Fangmann: Ich spiele Fußball, im örtlichen Verein bei Rot-Weiß Visbek. Da bin ich im Mittelfeld unterwegs. Ansonsten tue ich das, was in meinem Alter normal ist: Ich treffe mich mit meinen Kumpels und wir ziehen gemeinsam los.

Interesse geweckt an der Ausbildung zum Dachdecker? Neben der klassischen Ausbildung gibt es auch weitere Möglichkeiten, etwa das Triale Studium. Mehr dazu lesen Sie im Bericht über Nadja Gründler.

Knut Köstergarten

Schreibt seit 20 Jahren für das Printmagazin „das dach“ und leitet dort und bei Dach\Live heute die Redaktion. Der ausgebildete Journalist hat sich in vielen Themenfeldern ausgetobt und sich inzwischen auf Dachhandwerk spezialisiert. Seine Leidenschaft sind Interviews, denn ihn interessiert die persönliche Sicht auf die Dinge, gerade auch von Unternehmern.

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