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Edelmetall bei Weltmeisterschaft junger Dachdecker

2018.12.20 Knut Köstergarten • Lesezeit 3’

Es waren die vier besten Absolventen der Gesellenprüfung 2017, die jüngst die deutschen Farben bei der Dachdecker-WM erfolgreich vertreten haben. Sie alle sind Dachdecker aus Leidenschaft und erzählen hier von ihren Erlebnissen beim Wettkampf in Riga.

Großer Erfolg für die deutschen Teams bei der jüngsten Weltmeisterschaft junger Dachdecker in Riga, Lettland: Im Bereich Steildach gewannen Tim Rüdiger aus Schleiz und Max Pätzold aus Obercrinitz die Silbermedaille.

Dachdecker-WM: Das Team Steildach freut sich über seine Silbermedaille. Tim Rüdiger (3. v. r.), Max Pätzold (4. v. r.) mit Mentor Jörg Schmitz (2. v. links)

Dachdecker-WM: Das Team Steildach freut sich über seine Silbermedaille. Tim Rüdiger (3. v. r.), Max Pätzold (4. v. r.) mit Mentor Jörg Schmitz (2. v. links).

Zudem ging die Bronzemedaille an Maximilian Zörb aus Lützellinden und Jonas Fangmann aus Visbek in der Kategorie Flachdach Abdichtungen. Das Mentoren-Team Jörg Schmitz und Michael Schaaf war sehr zufrieden mit der Performance ihrer Schützlinge. Teilnehmer aus elf Nationen nahmen am Wettbewerb teil. Dieser wurde als Highlight einer Dachdeckermesse ausgetragen wurde, sodass immer Publikum vor Ort war.

Dachdecker-WM: Die Bronzemedaille ging an das Team Abdichtung bestehend aus Maximilian Zörb (3. v. links), Mentor Michael Schaaf 4. v. links) und Jonas Fangmann (2. v. rechts).

Dachdecker-WM: Die Bronzemedaille ging an das Team Abdichtung bestehend aus Maximilian Zörb (3. v. links), Mentor Michael Schaaf 4. v. links) und Jonas Fangmann (2. v. rechts).

Dachdecker-WM: Kollegen aus China über die Schulter geschaut

Genaues Arbeiten ist hier erforderlich.

Genaues Arbeiten ist hier erforderlich.

Max Pätzold war insgesamt sehr zufrieden – mit der Silbermedaille und der gesamten Reise nach Riga. „Die Schweizer und Österreicher waren unsere Hauptkonkurrenten. Die Pflichtaufgaben am zweiten Tag liefen bei uns perfekt.“ Es galt, ein Dach mit Betondachsteinen zu decken und eines mit Tonziegel. Für Pätzold war es eine interessante Erfahrung zu sehen, wie die sogenannten Exoten arbeiten, etwa die Chinesen. Denn dort ist das Niveau schon ein anderes. Die Organisatoren schraubten insgesamt die Ansprüche herunter, damit alle Teilnehmer eine Chance hatten, die Übungen gut zu schaffen. Zum Vergleich: „Wir hatten beim deutschen Bundeswettbewerb ein höheres Niveau“, berichtet Pätzold.

Steildach: Gute Teamarbeit führt zu Silber

Kommunikation ist alles – Team Steildach in Aktion.

Kommunikation ist alles – Team Steildach in Aktion.

Einen Tag eher war das Team bereits nach Riga geflogen, um auch noch die Stadt erkunden zu können. „Die Eindrücke dort, das hat mir sehr gut gefallen“, erzählt Pätzold. Auch sein Partner im Bereich Steildach, Tim Rüdiger, war zufrieden mit der gesamten Reise, mit Silber und der Teamarbeit. „Das hat gut geklappt zusammen“, sagte er der Ostthüringer Zeitung. „Schon von der Sprache hat das gepasst. Er ist Thüringer, ich bin Sachse“, sagt Max Pätzold mit einem Schmunzeln. Er arbeitet jetzt wieder im Familienbetrieb des Vaters und ist bereits mitten im Meister-Lehrgang. In der Heimat deckt Pätzold vor allem Schiefer. „Wir haben hier eine echte Schieferregion nahe am Erzgebirge.“

Flachdach: Verletzung im Training als Handicap

Team Flachdach Abdichtung konzentriert bei der Arbeit.

Team Flachdach Abdichtung konzentriert bei der Arbeit.

Jonas Fangmann aus Visbek gewann mit seinem Partner Maximilian Zörb die Bronzemedaille im Bereich Flachdach Abdichtungen. „Wir haben sehr gut zusammengearbeitet. Es war eingespielt, jeder hat bei den Aufgaben seine Bereiche gemacht. Das lief ohne Worte.“ Dabei hatte Fangmann keine optimale Vorbereitung. „Wir trafen uns vorab vier Mal für drei Tage im Berufsbildungszentrum in Mayen mit unseren Tutoren, um zu üben. Beim dritten Training habe ich mich verletzt und konnte beim vierten nur noch zuschauen.“ Flachdach hatte er gewählt, weil er schon in der Lehre in diesem Bereich viel Praxis sammeln konnte. „Das macht mir auch sehr viel Spaß.“ Schon zum Start des ersten Trainings in Mayen konnten sich die vier Deutschen schnell einigen, wer Steil- und Flachdach macht. „Das war super, denn in den Vorjahren war das anders.“ So konnten sich alle voll auf das Training konzentrieren. Das Resultat mit zweimal Edelmetall kann sich sehen lassen.

 

Geschafft! Team Flachdach Abdichtung mit Mentor Michael Schaaf.

Geschafft! Team Flachdach Abdichtung mit Mentor Michael Schaaf.

Sie interessieren sich für das Thema „Dachdecker werden“. Lesen Sie unsere Geschichte über die aktuelle Bundessiegerin Julia Peetz.

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