Acht Personen in schwarzen Jacken und Arbeitshosen stehen und posieren auf einem großen Dach mit historischen Backsteinbauten und Gerüsten im Hintergrund. Bei der Gruppe scheint es sich um Bauarbeiter oder Dachdecker zu handeln.

Dach-Baustellen

Zwei Oberlichtfenster mit geschlossenen Außenjalousien sind auf einem dunklen, mit Ziegeln gedeckten Schrägdach installiert, und im Hintergrund sind grüne Bäume zu sehen.

Produkte

Zwei Arbeiter in grünen Hemden und Handschuhen verlegen unter strahlend blauem Himmel orangefarbene Dachziegel auf einem Schrägdach, wobei einer dem anderen einen Ziegel reicht. In der Nähe sind Stapel von Ziegeln zu sehen.

Dachdeckerbetrieb

Ein Arbeiter mit rotem Schutzhelm und Klettergurt kniet auf einem Dach, hält ein Telefon in der Hand und überprüft die an einem Kabel befestigte Sicherheitsausrüstung.

Arbeitssicherheit

Eine lächelnde Person in einem weißen Hemd und grauen Handschuhen verlegt Dachziegel auf einem schrägen Dach, wobei im Hintergrund Sicherheitsnetze und Gebäude zu sehen sind.

Dachdecker werden

Zwei Männer stehen in einem Lagerhaus und schauen gemeinsam auf eine Tafel. Ein Mann trägt ein rotes Hemd und hält ein aufgerolltes Papier, der andere trägt ein schwarzes Hemd. Im Hintergrund sind große Regale mit Säcken oder Behältern zu sehen.

Über uns

Werbelösungen für das Dachhandwerk

Dachmarketing ist spezialisiert auf analoge und digitale Werbung für Dachdecker und Zimmerer. Mehr erfahren →

Bild von VELUX Banner
Zwei Pickups stehen auf einer Baustelle mit großen Kränen und Stahlkonstruktionen unter klarem Himmel.

Der lasterhafte Pick-Up ist ein Arbeitstier auf vier Rädern

Harald Friedrich

12. März 2020

Diese Fahrzeuge – später als Caminos bezeichnet – basierten auf bewährten und beliebten Pkw-Modellen, denen hinter der B-Säule der Fahrgastraum zugunsten einer Ladefläche gestutzt wurde. In Deutschland etablierten sich die ersten Pick-Ups erst langsam in den 1980er Jahren. Wurde den ersten Eignern vor 40 Jahren die Frage gestellt „Was für ein Auto fährst Du denn?“ und die Antwort lautete „Pick Up“, zeigten sich Fragezeichen auf den Gesichtern. Antworteten die Exoten-Fahrer aber „ich fahre einen Pritschenwagen“, kam ein anerkennendes „wie praktisch“. Inzwischen wächst der Markt für Pick-Ups in Deutschland. Allein im dritten Quartal 2018 fanden 7.000 dieser „Kleinlaster“ laut Eurotransport.de den Weg auf deutsche Straßen. Noch vor dem VW Amarok entpuppte sich der Ford Ranger als Erfolgsmodell in dieser Kategorie.

Platz für Last und Leute

Ein echter Pick-Up hat Allradantrieb. Das prädestiniert ihn als Zugfahrzeug auch auf Baustellen. Neben Platz für zwei bis fünf Personen zeichnet all diese Laster ein großer offener Kofferraum aus. In der Fahrgastzelle herrscht jedoch alles andere als Lkw-Feeling. Die Ausstattung der meisten Pick-Ups steht einem Luxus-SUV in nichts nach: Leder, Navi, Soundanlage, Automatikgetriebe, Klimaautomatik sind hier nur einige Beispiele. Die Nutzlasten bewegen sich je nach Hersteller, Modell und Ausführung in Bereichen zwischen 545 und rund 1.200 Kilogramm. Die Längen der Ladeflächen reichen von 1,30 bis über 2,30 Meter.

Ein brauner Pickup-Truck fährt durch sandiges Gelände mit sichtbaren Reifenspuren.

Pick-Ups eignen sich für jedes Gelände, auch wegen des Allradantriebs. (Alle Fotos von den jeweiligen Herstellern)

Pick-Ups werden unterschiedlich als Lkw oder Pkw eingestuft

Pick-Ups sind nicht immer Lkw. So kann es durchaus sein, dass ein Pick-Up als Pkw zugelassen wird und damit etwa auch alle Schadensfreiheitsrabatte des Vorgängerfahrzeugs übernommen werden. Bei einer Einstufung als Lkw wird der Pick-Up hingegen auch bei der Versicherung wie ein Lkw eingestuft. Kfz-Steuerrechtlich ist es da schon etwas verzwickter. Denn es ist durchaus möglich, dass ein als Pkw zugelassener Pick-Up wie ein Lkw besteuert wird. Die Entscheidung liegt beim zuständigen Zollamt. Als Faustregel gilt hier: Ist die Ladefläche gleich oder größer als der Fahrgastraum, erfolgt die Besteuerung als Lkw.

Vorsicht ist geboten bei der Nutzung des Lkw-Pick-Up als Zugfahrzeug an Wochenenden. Dient die Fahrt gewerblichen Zwecken, fällt das Pick-Up-Gespann unter die Regeln des Wochenendfahrverbots. Wird das Gespann am Wochenende zu privaten Zwecken gefahren – also etwa mit Bootstrailer, Pferdeanhänger oder Wohnwagen – herrscht hier freie Fahrt auch an Sonn- und Feiertagen.

 Ein roter Pickup-Truck steht auf einem Parkplatz, im Hintergrund sind mehrere bunte Schiffscontainer gestapelt.Nissan Navara: drei Autos in einem

Ganz praktische Gründe gibt es für den Pulheimer Zimmerermeister Florian Brönnecke, einen Nissan Navara Pick-Up zu fahren: „Mit einer Anhängerlast von 3,5 Tonnen kann ich sowohl meinen Langholzanhänger als auch meinen Anhängerkran sicher ziehen.“ Das könne nicht jeder Kastenwagen bieten, so Brönnecke. Zudem gibt der Allradantrieb des Nissan ihm die Sicherheit, seine Last auch über unbefestigten Grund ans Ziel zu bringen. „Außerdem hat der Pick-Up genügend Zuladung, um meinem Team auf der Baustelle auch zwischendurch mal schnell Material anliefern zu können.“ Ein dritter Grund den Nissan Pick-Up: Als Doppelkabiner bietet er fünf Sitzplätze und ist so auch ein geräumiges Familienauto.

Bei Nissan stehen die beiden 2.3 Liter Diesel mit 120 kW/163 PS oder 140 kW/190 PS zur Wahl. Der Handwerker kann hier zwischen der King Cab und der Double Cab wählen. Je nach Version können dem Navara bis rund 1,1 Tonnen zugeladen werden. Die Länge der Ladefläche reicht von 1,6 beim Double Cab bis zu 1,8 Meter bei der King Cab-Ausführung. Die Preisliste startet bei 27.400 Euro netto.

Ein brauner Pickup fährt auf einer Landstraße mit grüner Landschaft und Bäumen im Hintergrund.Renault Alaskan

Schon der Name klingt nach Männerwelt: Der Alaskan wurde erst 2019 als Gemeinschaftsprojekt mit Nissan vorgestellt. Für seinen Vortrieb sorgt ein 2,3 Liter Diesel, wahlweise mit 120 kW/163 PS oder 140 kW/190 PS. Hinter seiner Doppelkabine verbleiben noch knapp 1,6 Meter für die Ladung. Und die darf je nach Motorisierung und Getriebe bis 960 Kilogramm schwer sein. Zusätzlich zieht er bis zu 3,5 Tonnen schwere Anhänger. Die Preise für den 5,4 Meter Pick-Up beginnen bei 37.900 Euro netto.

Ein silberner Mercedes-Benz Pickup steht auf einem Parkplatz, umgeben von anderen Fahrzeugen. Die Front des Autos ist deutlich sichtbar.Mercedes X-Klasse

Der Dritte im Bunde der Baugleichen ist die Mercedes X-Klasse. Die jedoch wird nach nur drei Jahren nach ihrer Vorstellung im Mai 2020 schon wieder auslaufen.

Die X-Klasse teilt sich die Technik mit dem Nissan Navara und dem Renault Alaskan und ist nur als Doppelkabine auf dem Markt. Zusätzlich zu den beiden 2,3 Liter Dieselmotoren steht eine 3,5 – V6 Version mit 190 kW/258 PS auf der Liste. Die Preise beginnen bei rund 31.400 Euro.

Ein silberner Volkswagen Pickup fährt im Gelände durch einen Wald, das Fahrzeug ist schmutzig und steht auf unebenem, moosbedecktem Boden.VW Amarok

Der bullige VW Amarok mit Doppelkabine für bis zu fünf Mitarbeiter wird standardmäßig von einem 3.0 Liter V6 mit wahlweise 150 kW/204 PS oder 190 kW/258 PS in Bewegung gesetzt. Auf der 1,55 Meter langen Ladefläche des knapp 5,3 Meter langen Amarok dürfen bis zu 913 Kilogramm Material mitgenommen werden. Die Anhängerlasten variieren zwischen 3,3 und 3,5 Tonnen. Die Preise beginnen bei 40.500 Euro netto.

Grauer Pickup-Truck steht vor einer felsigen Steinwand auf einer staubigen Straße, bei Tageslicht aufgenommen.Isuzu D-Max

Die in den 1980er Jahren in Deutschland gescheiterte Marke Isuzu hat jüngst einen neuen Anlauf genommen. Die Pick-Up Reihe D-Max mit Allradantrieb startet preislich mit Allradantrieb bei 22.400 Euro netto für die zweisitzige Single-Cab-Version. 2,3 Meter der Gesamtlänge von 5,1 Meter werden von der Ladefläche beansprucht. Zugeladen werden dürfen 1,2 Tonnen. Standardmotor ist ein 1,9 Liter Diesel mit 120 kW/163 PS. Den Isuzu D-Max gibt es auch mit Space Cab oder noch größer als Double Cab mit entsprechend mehr Gesamtlänge, Nutzlast und Anhängerlast bis 3,5 Tonnen.

Sie interessieren sich für das Thema Nutzfahrzeuge? Dann lesen Sie hier, was die E-Transporter von Kreisel mit Arnold Schwarzenegger zu tun haben.

Harald Friedrich

In den 80er Jahren kam der ausgebildete Werbekaufmann und Texter zum Journalismus. Seit dieser Zeit unterstützt er zahlreiche Dachdecker-Landesverbände bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit durch Vor-, Nach- und Querdenken. So hob er das Verbandsmagazin des Bayerischen Dachdeckerhandwerks mit aus der Taufe und erstellt bis heute fünf Ausgaben pro Jahr komplett. Er schreibt zudem für Fachmedien im Bereich Handwerk, darunter seit Jahren auch „Das DACH“. Sein Motto: „Schreiben ist nichts weiter als eine permanente Neuordnung von 26 Buchstaben."

Services Dachmarketing

Der Marketing-Spezialist für Dachdecker und Zimmerer

Wir können Dach. Dachmarketing unterstützt Dachdecker und Zimmerer rund um analoge Werbung, wie Gerüstbanner oder Fahrzeugwerbung, und digitale Lösungen, wie die Software Mein Büro und den Website-Konfigurator für die Profi-Website.

Bild von Dachdecker-Website

Software Mein Büro

Angebote & Rechnungen und Baustellenverwaltung: Die Handwerkersoftware für kleinere Betriebe.

Bild von Dachdecker-Website

Profi-Website

Mit Layoutvorlagen und wenigen Klicks im Website-Konfigurator oder als individuelles Unikat.

Bild von Dachdecker-Website

Gerüstbanner

Weithin sichtbar: Gerüstbanner für mehr Bekanntheit, neue Aufträge oder Nachwuchswerbung.

Bild von Dachdecker-Website

Werbemittel

Zollstöcke, Bleistifte oder Feuerzeuge – mit individuellen Werbemitteln im Gedächtnis bleiben.

Aktuelle Artikel

Zwei Dachdecker in gelben Shirts schauen auf ein Haus mit vielen Solarpanels, daneben steht ein Firmenwagen von Maik Kötter Dachdeckerei.

7. Mai 2026

Dachdeckermeister Maik Kötter: Das verflixt gute siebte Jahr

Ausbilder und Trainer Jörg Schmitz, mit Brille, steht vor einem Schild mit der Aufschrift „Dachdecker Nationalmannschaft“ und gekreuzten Werkzeugen darauf.

5. Mai 2026

Dachdecker-Nationaltrainer Jörg Schmitz möchte WM-Gold holen

Eine Person mit grünem Pullover und schwarzer Kappe lächelt und hat die Arme verschränkt.

30. April 2026

Freya Bruns: Vom Studium bis auf Norweger Metalldächer

Modernes Gebäude mit großer Glasfassade, darauf steht „Zentrum Holzbau Baden-Württemberg Bildungszentrum“. Im Vordergrund eine Straße, im Hintergrund Bäume und Himmel mit einigen Wolken.

28. April 2026

Holz trifft Rock: Hymne für das Zimmererhandwerk

Gelbe Baumaschine mit blauer Aufschrift „SASC APE“, im Hintergrund ein weiß-graues Gebäude mit senkrechten Linien.

23. April 2026

Steigende Materialpreise belasten Dachdecker

Eine ältere Frau mit blondem Haar lächelt in die Kamera. Sie trägt eine rote Jacke und Ohrringe.

21. April 2026

Anke Maske: erfolgreiche weibliche Pionierin unter Dachdeckern

Ein Arbeiter steht auf einem Dach und repariert Dachziegel, im Hintergrund sind andere Gebäude und ein blauer Himmel zu sehen.

16. April 2026

BDG Bedachungen: Null Kompromisse bei der Qualität

Ein Mann mit tätowiertem Bein sitzt auf einem Ziegeldach, trägt eine Sonnenbrille, Hemd und Hut, blauer Himmel im Hintergrund.

14. April 2026

Nach Meteoriten-Einschlag: Dachdecker übernimmt einzigartigen Auftrag