Schwarzes DACH LIVE Logo, wobei das A und der Schrägstrich im Wort rot hervorgehoben sind.
Sarah Darscheid: Dachdeckerin und Ausbilderin aus Leidenschaft

Dach-Baustellen

Sarah Darscheid: Dachdeckerin und Ausbilderin aus Leidenschaft

Produkte

Sarah Darscheid: Dachdeckerin und Ausbilderin aus Leidenschaft

Dachdeckerbetrieb

Sarah Darscheid: Dachdeckerin und Ausbilderin aus Leidenschaft

Arbeitssicherheit

Sarah Darscheid: Dachdeckerin und Ausbilderin aus Leidenschaft

Dachdecker werden

Sarah Darscheid: Dachdeckerin und Ausbilderin aus Leidenschaft

Über uns

Werbelösungen für das Dachhandwerk

Dachmarketing ist spezialisiert auf analoge und digitale Werbung für Dachdecker und Zimmerer. Mehr erfahren →

Bild von VELUX Banner
Ein modernes, mehrstöckiges Gebäude aus Holzmodulen im Bau, mit Gerüsten umgeben und einem weiteren Haus im Hintergrund.

Holzmodulbau: mobile Gebäude schnell und flexibel realisieren

Knut Köstergarten

2. Juli 2019

Ein neuer Auftrag wie gemacht für den Betrieb Zimmerei-Holzbau Schäfer aus Schlangen: Ein Mobilholzbau für das Nationalpark-Forstamt Eifel. Deren Mitarbeiter sind bislang am Standort in Schleiden-Gemünd provisorisch in alten Metallcontainern untergebracht, was dem Team nicht  länger zugemutet werden sollte.  So ist ein zweigeschossiger Holzmodulbau auf 294 Quadratmeter Grundfläche entstanden, der Platz für neun Einzelbüros, einen wissenschaftlichen Arbeitsraum, eine Teeküche sowie Lager- und Sanitärräume bietet.

Werner Kenning, Finanzen und Controlling bei Schäfer, DEG-Fachberater Werner Wiechers und Geschäftsführer Helmut Schäfer (von links) setzen auf Holzmodulbau.

Von Rechts: Werner Kenning, Finanzen und Controlling bei Schäfer, DEG-Fachberater Werner Wiechers und Geschäftsführer Helmut Schäfer setzen auf Holzmodulbau.

Holzmodulbau eignet sich hervorragend für temporäre Nutzung

Ein wichtiges Kriterium für den Neubau war für den Bauherrn Wald und Holz NRW, dass auch dieser nur zur temporären Unterbringung von Personal dienen soll, da eine Standortverlagerung des Forstamts ins nahe Vogelsang in den nächsten fünf Jahren ansteht. Deshalb wurde von Anfang an Wert auf ein schlüssiges Nachnutzungskonzept gelegt und die Modulbauweise gewählt. So wird es möglich sein, die insgesamt 16 Module später wieder abzubauen und an einem anderen Ort wieder gemeinsam oder einzeln neu zu nutzen. „Wir können das Gebäude in ein, zwei Wochen komplett wieder abbauen“, erläutert Helmut Schäfer, Inhaber und Zimmerermeister bei Schäfer.

Der Aufbau des Gebäudes verlief reibungslos. So entstand zügig ein zweigeschossiger Holzmodulbau auf 294 Quadratmeter Grundfläche mit Platz für neun Einzelbüros, einen wissenschaftlichen Arbeitsraum, eine Teeküche sowie Lager- und Sanitärräume.

Die Anlieferung der Module mit einem Auflader verlief ebenso wie das Abladen reibungslos.

Brückenkräne und eine neue Fertigungshalle für Holzmodulbau

Die Mobilität und flexible Nutzung machen den Holzmodulbau für kommunale Institutionen aber auch für private und gewerbliche Kunden attraktiv. So hat der klassische Zimmereibetrieb sich in den letzten drei Jahren ein lukratives neues Standbein aufgebaut. „Das erste Projekt war für die Stadt Lage eine Flüchtlingsunterkunft“, erinnert sich Schäfer. Da die Flüchtlinge ja möglichst schnell in normale Wohnungen umgesiedelt werden, ist das Thema Nachnutzung wichtig. Dort gibt es Ideen, die Module etwa als Umkleidekabinen für Sportvereine, Lehrräume oder auch als Kindergarten- oder Schulerweiterungen zu nutzen. Bei Schäfer haben sie sich damals direkt gefragt, wie sie ein neues Geschäftsfeld aufbauen können. Im Ergebnis wurde eine weitere Fertigungshalle gebaut und mit zwei Brückenkränen ausgestattet, der Lasten bis zu zehn Tonnen heben. Hinzu kamen zwei moderne Abbundanlagen für die Vorfertigung der Module.

Holzmodulbau: Auch der Innenausbau des Gebäudes bietet eine hochwertige Optik.

Auch der Innenausbau des Gebäudes bietet eine hochwertige Optik mit vielen Holzelementen.

Decken aus Brettschichtholz und Dämmung aus Holzfasern

„Das ist die Basis dafür, dass wir auch beim Eifel-Projekt von der Planung über Ingenieurgutachten, Bauantrag bis zur Realisierung und Schlüsselübergabe alles aus einer Hand mit unseren Partnern umsetzen konnten“, erklärt Schäfer. Entstanden ist eine Art Mustergebäude für Kommunen, denn der Auftraggeber Wald und Holz NRW verkauft ja selber Holz. So ist auch im Innenausbau viel mit dem Naturmaterial realisiert worden, von den Decken aus Brettschichtholz über die Dämmung mit Holzfasern bis zur Treppe, den Fußböden und der Küche. Vier Monate dauerte die Bauzeit, vor allem in der Vorfertigung. Der Aufbau vor Ort selbst geschah an einem Tag. In zwei Partien, Erdgeschoss und Obergeschoss, kamen die Module per Auflieger zur Baustelle. „Dabei ist die Modulbreite auf drei Meter limitiert, damit wir keine Sonderfahrerlaubnisse für den Transport brauchen“, sagt Schäfer.

Dachdecker-Einkauf bietet Fachberatung und Materiallieferung

Von Beginn an unterstützt hat das Projekt Werner Wiechers von der DEG Dach Fassade Holz eG. Er ist gelernter Zimmerermeister und Bereichsleiter Holz am Standort Fuldabrück. „Ich kenne den Betrieb Schäfer seit 25 Jahren. Wir haben alle Materialien geliefert und ich habe vorab auch in der Beratung mitgewirkt“, sagt Wiechers. So gelang es ihm etwa, den Architekten von einer Holzfaser-Dämmung oder einer Brettschichtholz-Decke zu überzeugen. „Brettschichtholz ist für die Statik besser, braucht keine Zwischendämmung und ist Teil einer FSC zertifizierten regionalen Wertschöpfungskette. Auch der Preis ist besser bei gleicher Qualität.“  Wiechers unterstützt seine Kunden, indem er sein Know-how einbringt. „Ich war während des Projekts wöchentlich vor Ort im Betrieb. Für mich ist die fachliche Beratung und Begleitung der entscheidende Mehrwert, den wir als an Zielgruppen orientiert agierender Fachhandel bieten können.“

Ein wichtiges Kriterium für den Holzmodulbau-Neubau war für den Bauherrn Wald und Holz NRW, dass auch dieser nur zur temporären Unterbringung von Personal dienen soll. So können die 16 Module später wieder abgebaut und flexibel genutzt werden.

Ein wichtiges Kriterium für die Wahl eines Holzmodulbaus war für den Bauherrn Wald und Holz NRW, dass auch dieser nur zur temporären Unterbringung von Personal dienen soll. So können die 16 Module später wieder abgebaut und flexibel genutzt werden.

Auch die Übergabe beim Eifel-Projekt brauchte nach dem Aufbau der Holzmodule gerade einmal eine Woche. Dann lief die Spülung, auch die Elektrik und alle Türen schließen. „Wir können das so schnell machen, weil wir mit verlässlichen Partnern aus anderen Gewerken kooperieren. Da sind die Räume dann wirklich bezugsfertig für den Kunden“, berichtet Schäfer.

Holzmodulbau: Gebäude haben Lebensdauer bis 70 Jahre

Im Bereich Holzmodulbau erstellt der Betrieb Schäfer mit seinen 18 Mitarbeitern, vor allem Zimmerer und Bautischler, inzwischen Wohnhäuser, Ferienhäuser oder Bürogebäude. Sogar ein sogenanntes Tiny House mit gerade einmal 24 Quadratmetern Grundfläche wurde schon realisiert. Dieser Bereich des Bauens verabschiedet sich von der Vorstellung, große Betongebäude für die Ewigkeit zu bauen. Das passt, gerade auch in Zeiten des demografischen Wandels. „Da wohnen ältere Menschen allein auf 180 Quadratmetern, weil die Kinder ausgezogen sind. In Holzmobilbauweise könnte einfach die obere Etage abgebaut und verkauft oder woanders genutzt werden“, sagt Schäfer. Weitere Vorteile: Die Haltbarkeit der Holzgebäude liege bei 50 bis 70 Jahren, Vorgaben der Energieeinsparverordnung seien problemlos einzuhalten. Oder die Gestaltung der Fassade: Da ist von Verputz bis zu Aluminium vieles möglich. Beim Eifel-Projekt etwa sind die Fassadenecken aus Aluminium für eine besondere ästhetische Anmutung.

Die Rückansicht des entstandenen Holzmodulbaus zeigt, wie gut sich das Gebäude in die Umgebung einfügt.

Die Rückansicht des entstandenen Holzmodulbaus zeigt, wie gut sich das Gebäude in die Umgebung einfügt.

Sie interessieren sich für innovative Holzbau-Projekte. Dann lesen Sie unseren Artikel über den ungewöhnlichen Pavillon für die Bundesgartenschau Heilbronn.

Knut Köstergarten

Schreibt seit 20 Jahren für das Printmagazin „das dach“ und leitet dort und bei Dach\Live heute die Redaktion. Der ausgebildete Journalist hat sich in vielen Themenfeldern ausgetobt und sich inzwischen auf Dachhandwerk spezialisiert. Seine Leidenschaft sind Interviews, denn ihn interessiert die persönliche Sicht auf die Dinge, gerade auch von Unternehmern.

Services Dachmarketing

Der Marketing-Spezialist für Dachdecker und Zimmerer

Wir können Dach. Dachmarketing unterstützt Dachdecker und Zimmerer rund um analoge Werbung, wie Gerüstbanner oder Fahrzeugwerbung, und digitale Lösungen, wie die Software Mein Büro und den Website-Konfigurator für die Profi-Website.

Bild von Dachdecker-Website

Software Mein Büro

Angebote & Rechnungen und Baustellenverwaltung: Die Handwerkersoftware für kleinere Betriebe.

Bild von Dachdecker-Website

Profi-Website

Mit Layoutvorlagen und wenigen Klicks im Website-Konfigurator oder als individuelles Unikat.

Bild von Dachdecker-Website

Gerüstbanner

Weithin sichtbar: Gerüstbanner für mehr Bekanntheit, neue Aufträge oder Nachwuchswerbung.

Bild von Dachdecker-Website

Werbemittel

Zollstöcke, Bleistifte oder Feuerzeuge – mit individuellen Werbemitteln im Gedächtnis bleiben.

Aktuelle Artikel

Moderne Gebäude mit Solarpaneelen auf dem Dach, einer weißen Fassade, grüne Pflanzen im Vordergrund und hügelige Landschaft im Hintergrund bei Tageslicht.

3. September 2026

Haller Gruppe realisiert ausdrucksstarke Fassade für GUK Falzmaschinen

VELUX Flachdach-Fenster Glas-Kuppel geschlossen.

1. September 2026

Neues Flachdach-Fenster mit Glas-Oberelement komplettiert VELUX Sortiment

Eine Person mit blauen Handschuhen repariert Dachziegel auf einem Haus, im Hintergrund Bäume und ein Gebäude.

27. August 2026

Lorelay Wegner: Eine starke Stimme für das Dachhandwerk

Porträt eines lächelnden Mannes mit kurz geschnittenem Haar und Bart, trägt Hemd und Sakko, neutraler Hintergrund.

25. August 2026

Jan Voges will Fachtechnik und Berufsbildung verbinden

Deutscher Polizeibeamter mit Abzeichen des Landes Baden-Württemberg auf der Uniform, beugt sich über einen Tisch.

20. August 2026

Zimmerer Florian Dorer kämpft um Gold bei WorldSkills 2026

Ein Arbeiter steht neben einer großen blauen Maschine auf einem Lastwagen, Bäume und ein Hausdach sind im Hintergrund sichtbar.

18. August 2026

Stolberg Bedachungen: Familienbetrieb zwischen Tradition und Aufbruch

Eine Person mit roten Handschuhen arbeitet auf einem Hausdach, im Hintergrund stehen Wohnhäuser und Strommasten bei klarem Himmel.

13. August 2026

Nach dem Meister: Dachdecker Michel Seidensticker in Japan

Ein Mann sitzt an einem Tisch mit zwei Gläsern Wasser, hinter ihm ist ein Bild mit zwei Männerporträts und Namen im Hintergrund projiziert.

11. August 2026

Karl-Heinz Krawczyk: Neues Format für Landesverbandstag