BDG Bedachungen: Null Kompromisse bei der Qualität
16. April 2026
Die BDG Bedachungen Berlin GmbH setzt in Berlin trotz teilweisen Preisdumpings immer auf den Erfolg sauberer Arbeit. Die Qualität in der Ausführung steht für die BDG zusammen mit ihren Mitarbeitern an oberster Stelle – in guten wie in schlechten Zeiten.
Klempner- und Dachdeckermeister Norbert Klietsch hat Boomphasen und harte Zeiten erlebt. Nachdem er den anfänglich väterlichen Betrieb übernommen hatte, gründete er im Jahr 1996 die BDG Bedachungen Berlin GmbH, Mitglied der Dachdecker-Einkauf Ost eG. Seine Ehefrau Cordula unterstützt ihn seither. In dieser Zeit musste viel Lehrgeld bezahlt werden. Die Zahlungsmoral einiger Auftraggeber ließ leider zu wünschen übrig und machte das Leben der BDG oftmals schwer.

BDG Bedachungen steht für saubere Arbeit
Was die beiden bis heute trotzdem durch Dick und Dünn trägt, ist ihr Anspruch auf fachgerechte Ausführung. „Ich war und bin kein Quäntchen bereit, von unserem Qualitätsversprechen abzuweichen“, erklärt Klietsch. Das hat sich auf lange Sicht ausgezahlt in der Hauptstadt, wo es mitunter in Wild-West-Manier in Sachen Kalkulation und Ausführung zuging. „Unsere Kunden wissen, dass BDG Bedachungen für saubere Arbeit steht, wir beseitigen mit und für unsere Bauherrn mit unserem Know-how Probleme. Wichtig ist, die Arbeiten müssen passen, aber auch der Auftraggeber.“
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Präqualifizierung gegen „schwarze Schafe“
Seitdem für die Vergabe vieler interessanter Aufträge eine Präqualifikation der Betriebe verlangt wird, haben es „schwarze Schafe“, die es nach wie vor in der Branche gibt, schwerer, BDG in diesen Bereichen Konkurrenz zu machen. Für die Präqualifikation ist neben Leistungsfähigkeit und Qualität der Arbeiten nachzuweisen, dass der Betrieb seinen öffentlichen Verpflichtungen wie Sozialabgaben und Steuern nachkommt.
Preis- und Qualitätsdumping nie mitgemacht
Norbert Klietsch hat Klempner gelernt, 1991 den Meisterkurs in diesem Handwerk und dann 1995 die Ausbildung zum Dachdeckermeister erfolgreich abgeschlossen. Ehefrau Cordula ist Diplom-Kauffrau und für Buchhaltung und Korrespondenz zuständig. In den Jahren seit 1996 gab es Höhen und Tiefen im Betriebsleben. Nach Hochjahren nach der Wende gab es in den 2000er Jahren dann Einbrüche bei den Auftragseingängen. Mitanbieter überschwemmten den Markt mit billigen Preisen, schlechten Materialien und ungeschultem Personal. BDG Bedachungen hat beim Preis- und Qualitätsdumping nie mitgemacht. Die Folge: Norbert Klietsch musste teilweise Mitarbeiter entlassen, obwohl er wusste, wie wichtig jeder einzelne für den Betrieb war.

50 Mitarbeiter als gute Betriebsgröße
Das weiß auch Sohn Kevin, der gerade die letzten Prüfungen zum Dachdeckermeister absolviert, bereits intensiv ins Geschäft involviert ist und den Betrieb nach einigen Jahren des Übergangs komplett vom Vater übernehmen soll. Heute beschäftigt BDG Bedachungen rund 50 Mitarbeiter. Eine Größe, die Norbert Klietsch für genau die richtige hält, damit es familiär zugeht im Betrieb. „Da bleibt die Übersicht gut, der Laden lässt sich lenken und leiten, auch im persönlichen Kontakt.“ Unterstützung gibt es beim Lenken und Leiten der betrieblichen Geschicke von vier Dachdeckermeistern sowie einem Dachdecker- und Zimmerermeister.
Mitarbeiter stehen im Fokus
Aber umgesetzt werden kann das alles nur, weil die Kollegen auf den Baustellen ihren Teil beitragen. Deshalb legen Nobert und Kevin Klietsch großen Wert auf ihre Mitarbeiter und deren Fortbildung. Letztere ist essenziell in Sachen Qualitätsanspruch und zugleich in Sachen Engagement. „Die regelmäßigen Schulungen sind wichtig. Die Altgesellen erfahren Neues und können das gleich auf der Baustelle umsetzen und den jüngeren Kollegen zeigen. Sie sind dann zurecht stolz und das bringt Motivation und Freude, die Arbeit macht mehr Spaß. Wir wollen, dass die Kollegen voneinander lernen“, beschreibt es Norbert Klietsch.

„Ein Betrieb ist nur so gut wie seine Mitarbeiter“
Die Chefs unterstützen alle Mitarbeiter, wo sie können. Da gibt es finanzielle Unterstützung in deren privaten Bereich oder bei der Bewältigung von privaten Problemen. Die BDG sieht sich als eine Familie. „Das klappt nicht immer, aber alle sind darum bemüht. Man weiß doch, ein Betrieb ist nur so gut wie jeder einzelne Mitarbeiter. Das versucht BDG Bedachungen zu leben“, so Norbert Klietsch. Dabei sitzt die Seele der Firma im Büro. Daniela Ehrentreich ist über 30 Jahre an Bord und fügt alle Fäden zusammen. „Ihr Büro ist unser Marktplatz“, berichtet Kevin Klietsch. „Hier treffen sich alle, um sich auszutauschen.“
Flache Hierarchien und guter Zusammenhalt
„Das mal ein Mitarbeiter weggeht, passiert selten“, erklärt Norbert Klietsch. Und einige kommen nach ein paar Monaten wieder zurück. Sie vermissen auch das Wir-Sein im BDG-Team. Sohn Kevin fügt hinzu: „Ich habe schon von meinem Vater und meiner Mutter den fairen Umgang mit den Beschäftigten gelernt. Wir haben flache Hierarchien und einen guten Zusammenhalt. Keiner tanzt aus der Reihe, auch wenn sich nicht alle mögen müssen.“ Es gibt eine Weihnachtsfeier und ein Sommerevent. Zuletzt war das gesamte Team bei den Eisbären zum Eishockey, danach wurde in einem Club gemeinsam gefeiert.

Der Sohn absolviert gerade seinen Meister
Sohn Kevin wollte erst etwas anderes machen, studierte Medien- und Kommunikationsdesign. Doch er merkte, dass das nicht das Richtige für ihn war. Kevin Klietsch fand den Weg in den Familienbetrieb, absolvierte dort die Lehre, eine überbetriebliche Ausbildung im weit entfernten BBZ Mayen machte ihn zum Dachdeckergesellen. „Das war für mich eine gute Zeit. Die Ausbilder und der Unterricht waren top, ich habe dort viel gelernt.“ Den Abschluss zum Meister macht er dennoch in Berlin, er wollte lieber in der Großstadt bleiben als für längere Zeit ins beschauliche Mayen zu ziehen. Der 34-Jährige sieht es als Privileg, in den funktionierenden Familienbetrieb BDG Bedachungen einsteigen zu können. Er hat als Kind miterlebt, wie schwer seine Eltern für den Erfolg arbeiten mussten. „Ich kann hier das umsetzen, was mir wichtig ist und wie ich es gerne möchte.“
Eigene Azubiwerkstatt
Die Azubiwerkstatt in der großen Lagerhalle ist ein Projekt, das der Junior vor rund einem Jahr auf den Weg gebracht hat. Im abgetrennten Bereich können die Lehrlinge, etwa bei Schlechtwetter, an Dachmodellen üben, angeleitet von Dachdeckermeister Moritz Lehmann und dem seit über 20 Jahren zum Team gehörenden Altgesellen Torsten Hempel, der selbst als Lehrling im Betrieb angefangen hat. Kevin Klietsch: „Die Erfahrung zeigt, dass sie glücklich sind, wenn sie üben können. Sie sind selbstbewusster in der überbetrieblichen Ausbildung, weil sie wissen, was sie können.“

Eigene App für Leistungen auf den Baustellen
Auch die Digitalisierung treibt Kevin Klietsch voran. „Wir haben etwa eine eigene App, in der die Leistungen auf allen Baustellen enthalten sind. Die Vorarbeiter tragen täglich die konkreten Arbeiten und den Fortschritt ein. Über diese App läuft die Kommunikation rund um die Baustelle.“ Vater Norbert wollte gerne ein System, in dem die Mitarbeiter den Erfolg einer Baustelle darstellen können. Die App erleichtert zudem den Dachdeckermeistern im Büro die Arbeit. „Sie können immer genau sehen, wie es läuft auf den Baustellen, wo sie möglicherweise nachsteuern und nachkalkulieren müssen.“
Hohe Investitionen in Maschinen und Fahrzeuge
Investiert wird zudem in moderne Maschinen und Fahrzeuge. Allein im letzten Jahr ist in der Klempnerwerkstatt eine große Abkantbank hinzugekommen. Zudem wurde ein neuer Kran bestellt, der bis 13,8 Tonnen Gewicht tragen kann. Deshalb gehört zur BDG-Familie ein als Kraftfahrer eingestellter Kollege, der auch auf den Baustellen mit anpackt. Der Betrieb hat zwei LKWs mit Ladefläche und integriertem Kran zum Be- und Entladen. Das ist wichtig, um das Material zu den Baustellen zu liefern und möglichst ohne Manpower auf die Dächer zu transportieren. „Wir setzen unsere Kollegen lieber produktiver ein, nämlich für die Dacharbeiten mit fachlicher Kompetenz“, so Norbert Klietsch.

Viele Großaufträge in der energetischen Sanierung
BDG Bedachungen realisiert sehr viele Großaufträge, meist Flachdächer, aber auch Steildächer, und überwiegend in der energetischen Sanierung. Als Klempnermeister freut es Norbert Klietsch, wenn zudem Metalldächer realisiert werden können. Und wie gesagt, gerne darf es komplex und kompliziert sein. Dann kann die BDG-Familie die Trumpfkarten Qualität und Know-how bestens ausspielen.
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