Schwarzes DACH LIVE Logo, wobei das A und der Schrägstrich im Wort rot hervorgehoben sind.
Acht Personen in schwarzen Jacken und Arbeitshosen stehen und posieren auf einem großen Dach mit historischen Backsteinbauten und Gerüsten im Hintergrund. Bei der Gruppe scheint es sich um Bauarbeiter oder Dachdecker zu handeln.

Dach-Baustellen

Zwei Oberlichtfenster mit geschlossenen Außenjalousien sind auf einem dunklen, mit Ziegeln gedeckten Schrägdach installiert, und im Hintergrund sind grüne Bäume zu sehen.

Produkte

Zwei Arbeiter in grünen Hemden und Handschuhen verlegen unter strahlend blauem Himmel orangefarbene Dachziegel auf einem Schrägdach, wobei einer dem anderen einen Ziegel reicht. In der Nähe sind Stapel von Ziegeln zu sehen.

Dachdeckerbetrieb

Ein Arbeiter mit rotem Schutzhelm und Klettergurt kniet auf einem Dach, hält ein Telefon in der Hand und überprüft die an einem Kabel befestigte Sicherheitsausrüstung.

Arbeitssicherheit

Eine lächelnde Person in einem weißen Hemd und grauen Handschuhen verlegt Dachziegel auf einem schrägen Dach, wobei im Hintergrund Sicherheitsnetze und Gebäude zu sehen sind.

Dachdecker werden

Zwei Männer stehen in einem Lagerhaus und schauen gemeinsam auf eine Tafel. Ein Mann trägt ein rotes Hemd und hält ein aufgerolltes Papier, der andere trägt ein schwarzes Hemd. Im Hintergrund sind große Regale mit Säcken oder Behältern zu sehen.

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Bild von VELUX Banner
Ein Triathlet überquert die Ziellinie beim IRONMAN-Weltmeisterschaftsrennen, umgeben von Bannern, Flaggen und Zuschauern im Hintergrund.

Geschäftsführer von SOPREMA startet beim IRONMAN auf Hawaii

Knut Köstergarten

7. November 2019

DACH\LIVE: Wie sind Sie zum Triathlon gekommen?

Winfried Traub: Ich bin schon mein ganzes Leben sportlich unterwegs und habe früher viel Fußball gespielt, bis mich ein Kreuzbandriss stoppte. Anfang der 90er habe ich gespürt, dass ich mich wieder bewegen will. Zum Triathlon bin ich eher zufällig gekommen. Das war damals noch ein Extremsport, während er sich heute in Richtung Breitensport entwickelt. Ich gehöre da quasi zum „Urgestein“. Bis 2005 habe ich dreimal am IRONMAN auf Hawaii teilgenommen. Damals war ich ein sehr ambitionierter Amateur, der den ein oder anderen Profi ärgern wollte.

SOPREMA: Winfried Traub kam vor ein Einbruch der Dunkelheit ins Ziel, als sogenannter Daylight-Finisher. In der Altersklasse Ü55 belegte er mit einer Zeit von zehn Stunden, 43 Minuten und 36 Sekunden Platz 21 von 147 Startern.

Winfried Traub kam vor ein Einbruch der Dunkelheit ins Ziel, als sogenannter Daylight-Finisher. In der Altersklasse Ü55 belegte er mit einer Zeit von zehn Stunden, 43 Minuten und 36 Sekunden Platz 21 von 147 Startern.

DACH\LIVE: Warum machen Sie Triathlon, was ist Ihre Motivation?

Winfried Traub: Zunächst ist es der Spaß am Sport, am Training und am Wettkampf. Triathlon ist mit den drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen abwechslungsreich. Und ich kann flexibel trainieren, je nach Möglichkeit oder Wetter. Außerdem bringt Triathlon mir einfach körperliches Wohlbefinden, Zufriedenheit mit der Fitness. Und schließlich gefällt mir, dass wir – obwohl es ein Einzelsport ist –  im Verein in der Gruppe trainieren und uns gegenseitig motivieren.

DACH\LIVE: Was ist für Sie das Besondere am IRONMAN auf Hawaii?

Winfried Traub: Es ist einfach stimulierend, ein oder zwei Wochen mit den leistungsstärksten Triathleten der Welt zusammen vor Ort zu verbringen. Es ist ein wenig wie bei einer Olympiade, bei der Tausende Sportler unter einem Dach leben. Diese inspirierende Stimmung macht den Spirit des IRONMAN auf Hawaii aus. Außergewöhnlich ist auch die extreme Witterung. Wer in Hawaii aus dem Flieger steigt, spürt  gleich den Saunaeffekt: Temperaturen über 30 Grad, Luftfeuchtigkeit über 70 Prozent und dazu warme, böige Winde. Deshalb wollte ich jetzt mit 55 Jahren nach langer Pause unbedingt wieder teilnehmen.

SOPREMA: Der Mittelteil: Winfried Traub sitzt für 180 Kilometer auf seinem aerodynamischen Fahrrad.

Der Mittelteil: Winfried Traub sitzt für 180 Kilometer auf seinem aerodynamischen Fahrrad.

DACH\LIVE: Wie fühlt sich das an, wenn Sie an die Grenzen der Belastbarkeit oder darüber hinausgehen?

Winfried Traub: Beim IRONMAN bewegt man sich im Grenzbereich. Ich will vernünftig an den Wettkampf herangehen und gleichzeitig die optimale Leistung bringen. Das ist schon ein Ritt auf der Rasierklinge und braucht ein stetes Hineinhören in den Körper. Denn in diesem sportlichen Pokerspiel darf man nicht überzocken. Es ist eine Grenzerfahrung, die Frage auszuloten, wozu man fähig ist.

DACH\LIVE: Wie oft und wie lange trainieren Sie vor einem Wettkampf?

Winfried Traub: Seit meiner Entscheidung vor rund anderthalb Jahren, wieder teilzunehmen, trainierte ich zwölf bis 15 Stunden pro Woche, in Spitzenzeiten bis zu 25 Stunden, zum Beispiel im Trainingslager. Um das durchzuhalten, braucht man ein festes Ziel. Auch die Unterstützung durch meine Familie und meine Kollegen war sehr wichtig.

DACH\LIVE: Profitiert der Geschäftsführer Traub davon, dass er Triathlon macht? Und wenn ja, wie?

Winfried Traub: Es gibt viele Parallelen. Es ist wie bei komplexen Projekten: In beiden Bereichen zählen Planung, Zeitmanagement und eine kontinuierliche Überprüfung, wo man steht. Es gibt Höhen und Tiefen, Rückschläge und natürlich große Freude am Gelingen. Mitnehmen vom Triathlon auf die Arbeit kann ich den Umgang mit positivem Stress und das körperliche Wohlbefinden, die Kraft und positive Energie.

SOPREMA-Geschäftsführer Winfried Traub zieht viel Energie und körperliches Wohlbefinden aus seiner Leidenschaft Triathlon.

SOPREMA-Geschäftsführer Winfried Traub zieht viel Energie und körperliches Wohlbefinden aus seiner Leidenschaft Triathlon.

DACH\LIVE: Zum Abschluss: Wie wird sich SOPREMA auf der Messe DACH+HOLZ präsentieren?

Winfried Traub: Wir verfolgen da bei SOPREMA einen Gesamtansatz als leistungsfähiger Systemanbieter, als starker Partner für unsere Kunden. Wir kombinieren unsere Systemprodukte in den beiden Bereichen Abdichtung und Dämmstoffe. Unser Motto: Produkte von Profis für Profis.

Sie interessieren sich für das Thema Dachdecker und ihre Hobbys. Dann lesen Sie unseren Artikel über einen leidenschaftlichen Sammler von Oldtimern.

Knut Köstergarten

Schreibt seit 20 Jahren für das Printmagazin „das dach“ und leitet dort und bei Dach\Live heute die Redaktion. Der ausgebildete Journalist hat sich in vielen Themenfeldern ausgetobt und sich inzwischen auf Dachhandwerk spezialisiert. Seine Leidenschaft sind Interviews, denn ihn interessiert die persönliche Sicht auf die Dinge, gerade auch von Unternehmern.

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