Schwarzes DACH LIVE Logo, wobei das A und der Schrägstrich im Wort rot hervorgehoben sind.
Acht Personen in schwarzen Jacken und Arbeitshosen stehen und posieren auf einem großen Dach mit historischen Backsteinbauten und Gerüsten im Hintergrund. Bei der Gruppe scheint es sich um Bauarbeiter oder Dachdecker zu handeln.

Dach-Baustellen

Zwei Oberlichtfenster mit geschlossenen Außenjalousien sind auf einem dunklen, mit Ziegeln gedeckten Schrägdach installiert, und im Hintergrund sind grüne Bäume zu sehen.

Produkte

Zwei Arbeiter in grünen Hemden und Handschuhen verlegen unter strahlend blauem Himmel orangefarbene Dachziegel auf einem Schrägdach, wobei einer dem anderen einen Ziegel reicht. In der Nähe sind Stapel von Ziegeln zu sehen.

Dachdeckerbetrieb

Ein Arbeiter mit rotem Schutzhelm und Klettergurt kniet auf einem Dach, hält ein Telefon in der Hand und überprüft die an einem Kabel befestigte Sicherheitsausrüstung.

Arbeitssicherheit

Eine lächelnde Person in einem weißen Hemd und grauen Handschuhen verlegt Dachziegel auf einem schrägen Dach, wobei im Hintergrund Sicherheitsnetze und Gebäude zu sehen sind.

Dachdecker werden

Zwei Männer stehen in einem Lagerhaus und schauen gemeinsam auf eine Tafel. Ein Mann trägt ein rotes Hemd und hält ein aufgerolltes Papier, der andere trägt ein schwarzes Hemd. Im Hintergrund sind große Regale mit Säcken oder Behältern zu sehen.

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Ein Arbeiter steht neben einer großen blauen Maschine auf einem Lastwagen, Bäume und ein Hausdach sind im Hintergrund sichtbar.

Stolberg Bedachungen: Familienbetrieb zwischen Tradition und Aufbruch

Rainer Sander

18. August 2026

Bei Stolberg Bedachungen in Göttingen, Mitglied der DEX eG, arbeiten die fünfte und die sechste Generation längst Seite an Seite. Hans-Jürgen Kahle behält Kalkulation, Kunden und Betrieb im Blick, Sohn Kai verantwortet das Geschehen auf den Baustellen. Beide verbindet der Anspruch, ihr Handwerk nicht nur im eigenen Unternehmen, sondern auch in Innung und Landesverband weiterzuentwickeln. Zwei außergewöhnliche Projekte zeigen, was daraus entstehen kann: eine goldene Moscheekuppel und ein rotes Solardach im geschützten Göttinger Stadtbild.

Eigene Arbeit bliebt sichtbar im Stadtbild

Wenn Kai Kahle mit Freunden durch die südniedersächsische Metropole geht, wird oft der Feierabend rasch zur Leistungsschau. „Da war ich auf dem Dach, dort habe ich etwas gemacht“, sagt er dann. Seine Freunde? „Sind nicht immer begeistert“, erzählt er lachend. Für das Porträt eines Dachdeckerbetriebs ist diese Angewohnheit dagegen ein Glücksfall. Sie zeigt, wie eng ein Handwerksunternehmen mit seiner Stadt verbunden sein kann: Die eigene Arbeit bleibt sichtbar – manchmal über Jahrzehnte, manchmal über Generationen hinweg.

Kuppel der DITIB-Moschee glänzt in Gold

Bei Stolberg Bedachungen reichen sichtbare Spuren vom reparierten Gartenhaus über sanierte Wohngebäude bis zu Projekten, die aus dem Göttinger Stadtbild herausragen. Die Kuppel der DITIB-Moschee glänzt in Gold. Auf einem mehr als 130 Jahre alten Wohnhaus im Ostviertel muss man dagegen genau hinsehen, um die Photovoltaikanlage überhaupt zu erkennen. Dazwischen liegen Steildächer, Flachdächer, Metallarbeiten, Fassaden, Abdichtungen und viele Reparaturen, in der Stadt und einem Umkreis von rund 50 Kilometern. Der Schwerpunkt des Betriebs liegt heute auf Sanierung und Bestand.

Thailändischer Tempel: ein Dachstuhl sehr besonderer Art!

Ausschnitt einer alten deutschen Zeitungsanzeige mit gotischer Schrift und dekorativen Rändern. Text handelt von einer Maschinenfabrik oder einem Betrieb.

Sechs Generationen Handwerksgeschichte

Am 25. April 1914 gründete Dachdeckermeister Heinrich Stolberg das Unternehmen. Nach drei Übergaben innerhalb der Familie übernahm Wolfgang Stolberg die Leitung. Am 5. Dezember 2012 überschrieb er den Betrieb auf seine Tochter Melanie Kahle. Sie ist heute Inhaberin und Ansprechpartnerin im Büro. Ehemann Hans-Jürgen Kahle führt die GmbH als Geschäftsführer. Er legte 1999 seine Meisterprüfung ab. Sohn Kai erhielt 2022 seinen Meisterbrief und steht für die sechste Generation der Familie.

So viel Geschichte gibt Rückhalt, erzeugt aber auch Erwartungen. Hans-Jürgen Kahle spricht selbst augenzwinkernd von einem „Dino“. Das Alter sei eine Stärke, könne in den Augen jüngerer Kunden aber auch Verdacht auf einen möglicherweise verstaubten Betrieb erzeugen. Können die Photovoltaik, Gründächer, moderne Entwässerung oder komplexe energetische Sanierungen?

Tablets für Zeiterfassung und Baustellendoku

Die Antwort gibt nicht ein Werbespruch, sondern die tägliche Arbeit. Stolberg Bedachungen setzt seit zehn Jahren Tablets für Zeiterfassung und Baustellendokumentation ein, nutzt moderne Maschinen und verbindet traditionelle Techniken mit Photovoltaik. Gleichzeitig werden alte Unterlagen nicht einfach entsorgt. Die Kundenkartei bewahrt Rechnungen und Hinweise auf Arbeiten vor 20, 30 oder 40 Jahren. Kauft jemand ein älteres Haus und hat ein Problem, können Kahles oft nachvollziehen, was der Betrieb dort vor Jahrzehnten gemacht hat. Das vermeintlich altmodische Papierarchiv verwandelt sich dann in einen Türöffner.

Der Vater drinnen, der Sohn draußen

Die Arbeit zwischen Vater und Sohn ist inzwischen sinnvoll aufgeteilt. Hans-Jürgen Kahle kümmert sich überwiegend um Büro, Kalkulation, Kundenkontakte und die wirtschaftliche Seite der Projekte. Kai Kahle hat sein „Steckenpferd draußen“. Er plant Baustellen, stimmt die Ausführung mit den Beschäftigten ab und entscheidet vor Ort, wie mit Details umzugehen ist, die sich vom Schreibtisch aus nicht vollständig vorhersehen lassen.

Ein Arbeiter montiert Solarmodule auf einem Hausdach unter bewölktem Himmel.
Juniorchef Kai Kahle (oben rechts) leitet die Baustellen bei Stolberg Bedachungen.

Intensiver Dialog der Generationen

Im Sanierungsbereich gehört Flexibilität zum Alltag. Wird nach dem Öffnen eines Daches ein anderer Aufbau sichtbar als erwartet, muss die geplante Lösung angepasst werden. Kai Kahle sieht sich auf der Baustelle deshalb als Verantwortlicher, der anderen zeigt, worauf sie achten müssen und welche Ausführung dauerhaft funktioniert. Komplexe Details und größere Projekte sprechen Vater und Sohn gemeinsam durch. Danach ist klar, wer die Verantwortung für welchen Bereich trägt. Abweichende Prioritäten empfinden sie nicht als Generationenkonflikt. Der Vater schaut auf Kalkulation, Kunden und betriebliche Abläufe. Der Sohn antizipiert die praktische Ausführung. Fehlt Material oder lässt sich ein Detail nicht wie kalkuliert herstellen, muss es auf der Baustelle andere Lösungen geben. „Betriebe laufen ruhiger, wenn jeder seine Stärken ausspielen kann“, sagt Kai Kahle.

Heiko Sowade: ein Dach-Unternehmer mit Weitblick plant die Nachfolge

Die Betriebsübergabe ist zwar noch Zukunft, die Übergabe von Verantwortung findet aber längst statt. Auf die Frage, wie es sich anfühle, irgendwann den Betrieb zu übernehmen, reagiert Kai Kahle bemerkenswert gelassen: „Gefühlt ändert sich nicht viel.“ Später falle möglicherweise eine Person ein Stück weit weg: „Also mehr Arbeit?“

Ehrenamtliches Engagement ist Familientradition

Eine Konstante zieht sich durch mehrere Generationen: Die Familie engagiert sich über den Betrieb hinaus für das Dachdeckerhandwerk. Wolfgang Stolberg ist viele Jahre Lehrlingswart und Teil des Prüfungsausschusses gewesen. Hans-Jürgen Kahle war mehrere Jahre Lehrlingswart und engagiert sich im Landesinnungsverband sowie im Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks, etwa im Fachausschuss Öffentlichkeitsarbeit.

Ein Mann im Anzug steht im Freien auf einer Wiese und lächelt in die Kamera.
Ehrenamtliches Engagement: Hans-Jürgen Kahle mit den Mitgliedern des Landesvorstands Clarissa Heuer, Carsten Stelter (Vorsitzender) und Patrick Radom.

Dabei spricht er durchaus kritisch über Organisationen im Handwerk. Innungen dürften nicht an überholten Strukturen und Ämtern festhalten, wenn sie junge BetriebsinhaberInnen und NachfolgerInnen gewinnen wollten. Gerade deshalb sei das Engagement so wichtig. Ohne Innungen und Verbände würden Veranstaltungen, Fachschulen, Ausbildungsstätten, Weiterbildungen, Beratung, Erfahrungsaustausch wegfallen und die gemeinsame Arbeit an den Fachregeln geschwächt. Hans-Jürgen Kahle: „Mitgliedschaft ist kein Traditionsritual, sondern Teil der Qualitätssicherung im Handwerk.“

Kranführer auf der IdeenExpo

Kai Kahle setzt das Engagement mit einem eigenen Schwerpunkt fort. Er gehört zu den Jugendbeauftragten des Landesinnungsverbands des Dachdeckerhandwerks Niedersachsen-Bremen. Diese besuchen Schulen, Ausbildungsmessen und Veranstaltungen, stellen den Beruf vor und geben jungen Menschen auf Augenhöhe Einblicke in Ausbildung und Karrierewege. Auf der IdeenExpo 2026 in Hannover steuerte Kai Kahle einen Kran, der die vor allem jugendlichen BesucherInnen auf annähernd 30 Meter Höhe hievte.

Dachdeckerin und Jugendbeauftragte Johanna Rieger begeistert junge Menschen

Die Jungen müssten machen dürfen

Was Hans-Jürgen Kahle über die Zukunft der Innungen sagt, klingt zugleich wie ein Prinzip für die Nachfolge im Unternehmen: „Die Jungen müssten machen dürfen.“ Die Älteren könnten im Hintergrund stehen, Erfahrungen beisteuern und an entscheidenden Stellen etwas steuern. Aber sie dürften nicht jede neue Idee sofort ausbremsen.

104 Bleche für eine goldene Kuppel

Wie viel gestalterische Freiheit das Dachdeckerhandwerk bieten kann, zeigt die 2007 eröffnete Göttinger DITIB-Moschee. Sie fällt mit ihrer goldenen Kuppel und zwei Minaretten auf. Stolberg Bedachungen führte die Kuppelbekleidung als Aluminium-Stehfalzarbeit im Farbton Maja-Gold aus. Für Hans-Jürgen Kahle gehört sie zu den persönlichen Höhepunkten seiner Laufbahn. Metallarbeiten und Stehfalz waren lange sein besonderes Steckenpferd. „Ob eine Fläche rund, eckig oder anderweitig kompliziert geformt ist, das hat mich nie abgeschreckt.“

Die Moscheekuppel setzte das Team aus 104 einzeln angefertigten Blechsegmenten zusammen. Jedes davon musste in die Gesamtform passen, damit aus vielen Einzelteilen eine gleichmäßig geschwungene, dauerhaft funktionierende Fläche entstand. Das Projekt steht für eine Seite des Betriebs, die sich nicht standardisieren lässt. Im Neubau können sich bestimmte Abläufe wiederholen. Im Bestand an ungewöhnlichen Bauformen und bei Sonderanfertigungen beginnt die eigentliche Lösungsarbeit erst dort, wo ein System von der Stange nicht weiterhilft.

Goldene Kuppel eines Gebäudes vor blauem Himmel mit einigen Wolken, darunter ein Dach mit roten Ziegeln.
Die 2007 eröffnete Göttinger DITIB-Moschee mit ihrer goldenen Kuppel.

Wenn Photovoltaik rot werden muss

Das zweite Leitprojekt erzählt eine ganz andere Geschichte. Im Göttinger Ostviertel sollte das Dach eines 1890 errichteten Wohnhauses energetisch saniert und zugleich zur Stromerzeugung genutzt werden. Für das Gebäude gilt Ensembleschutz. Eine klassische, aufgeständerte Photovoltaikanlage auf der straßenseitigen Dachfläche wurde nicht genehmigt, die alternative Fläche zeigte nach Norden. Hans-Jürgen Kahle erfuhr aus einem Zeitungsbericht von dem Problem. Obwohl gerade im Urlaub, rief er den Hauseigentümer an und schlug Solardachziegel vor. Die damals erhältliche dunkle Ausführung überzeugte den Denkmalschutz ebenfalls nicht: Das historische Dach war rot und dieser Gesamteindruck sollte erhalten bleiben.

Dach mit roten Ziegeln, Schornstein und Metallrinnen, aufgenommen aus der Vogelperspektive, teilweise umgeben von grünen Bäumen.
Das Dach eines 1890 errichteten Wohnhauses in Göttingen, nach Denkmalschutzvorgaben mit roten Tondachziegeln saniert inklusive integrierter Solartechnik.

PV-Lösung schrittweise weiterentwickelt

Gemeinsam mit den beteiligten Herstellern wurde die Lösung schrittweise weiterentwickelt: ein rotbrauner „Stylist PV“-Tondachziegel von Jacobi Walther mit Solartechnik von Autarq. Nicht nur der Ziegel, sondern auch Solarglas, Einfassung und sichtbare Details mussten sich möglichst unauffällig in die rote Dachfläche einfügen. Das Göttinger Projekt gehörte zu den ersten Dächern, auf denen diese rotbraune Ausführung eingesetzt wurde.

Komplettsanierung mit integriertem Solardachsystem

Preis für nachhaltigstes Konzept

Die Genehmigung ließ rund anderthalb Jahre auf sich warten, Lieferprobleme verzögerten die Ausführung weiter. Im Frühjahr 2023 konnte Stolberg Bedachungen schließlich mit der Sanierung beginnen. Das Team baute den alten Dachaufbau zurück, besserte das Tragwerk aus und realisierte eine Kombination aus Zwischen- und Aufsparrendämmung. Auf einer Dachfläche von rund 233 Quadratmetern wurden etwa 51 Quadratmeter mit etwa 700 Solardachziegeln belegt. Die Indach-PV-Anlage erreicht eine Leistung von 5,6 Kilowatt-Peak.

Das Projekt wurde beim Deutschen Dachpreis „Dachkrone“ 2023 mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Nachhaltigstes Konzept“ ausgezeichnet. Entscheidend war dafür nicht allein das eingesetzte Produkt. Das Dach steht laut Jury vielmehr für die Fähigkeit, Bauherrschaft, Verwaltung, Industrie und Handwerk so zusammenzubringen, dass aus widersprüchlichen Anforderungen eine technisch und gestalterisch überzeugende Lösung entsteht.

Zwei jubelnde junge Männer stehen auf einer Bühne, halten Urkunden und Preise, tragen blaue T-Shirts, wirken glücklich und feiern einen Erfolg.
Das Projekt wurde beim Deutschen Dachpreis „Dachkrone“ 2023 mit dem zweiten Platz in der Kategorie „Nachhaltigstes Konzept“ ausgezeichnet.

Nachfolgeprozess läuft

Hans-Jürgen Kahles eigene Erfahrung sagt, „eine Betriebsübergabe beginnt nicht mit einer Unterschrift“. Als Wolfgang Stolberg den Betrieb 2012 an Tochter Melanie und Schwiegersohn Hans-Jürgen die Geschäftsführung übergab, waren fast zwei Jahre für steuerliche, rechtliche und grundstücksbezogene Fragen nötig.

Erste Ideen für Veränderungen

Wie genau der Betrieb unter Kai Kahle einmal aussehen soll, wird bewusst nicht festgelegt. Ideen gibt es. Die Baustellenplanung und Materiallogistik würde er weiter schärfen. Das wesentliche Material solle möglichst spätestens einen Tag vor Arbeitsbeginn vor Ort sein, um Wartezeiten zu vermeiden. Ein größerer Kran steht ebenfalls auf seiner persönlichen Wunschliste, allerdings nur, wie er sofort hinzufügt, wenn sich die Investition wirtschaftlich tragen lässt. Eine Revolution gegen die Elterngeneration wird es nicht geben. „Vater macht vieles richtig“, sagt Kai Kahle, wenn auch nicht alles. Dasselbe gelte schließlich für ihn selbst. Welche Veränderungen sinnvoll seien, werde sich mit neuen technischen Möglichkeiten und mit wachsender Verantwortung zeigen.

Ein Mann installiert ein Dachfenster-Rollladen auf einem Dach; daneben Werbetext und Velux-Logo.
Werbung.

Wissen und Freiheit zum Verändern weitergeben

Das ist wohl die Stärke dieser Nachfolge: Der Vater gibt bereits heute Verantwortung ab, der Sohn übernimmt sie, und bei schwierigen Fragen bringen beide ihre Perspektiven zusammen. Tradition bedeutet bei Stolberg Bedachungen nicht, dass alle Generationen dasselbe tun, sondern Wissen, Verantwortung und die Freiheit zum Verändern weiterzugeben. So kann ein 1914 gegründetes Unternehmen zugleich goldene Kuppel bauen, Photovoltaik beinahe unsichtbar in historische Dächer integrieren und sich um das kleine Dach kümmern, das vor allem eines können muss: Regen draußen halten.

Rainer Sander

Der „gelernte“ Pädagoge und Betriebswirt des Handwerks war 1986 erster Öffentlichkeitsreferent einer nordhessischen Kreishandwerkerschaft. Danach 15 Jahre Sozialmanagement und seit 2005 selbständiger Coach und Berater. Die ganze Zeit über arbeitete er zudem als freier Journalist für nordhessischen Print- und Online-Medien.

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