„Swisspearl Structa“ für den Schulcampus Bad Aussee
4. Dezember 2025
WERBUNG. Zum Schuljahr 2024/2025 konnten rund 220 Schülerinnen und Schüler die Neue Mittelschule und Polytechnische Schule der Stadtgemeinde Bad Aussee in der Steiermark beziehen. Im Dienst der Nachhaltigkeit wurden für den modernen Campus ein Bestandsgebäude saniert und rund 1650 Quadratmeter ehemals versiegelte Fläche renaturiert.
Sämtliche neuen Gebäudeteile, wie etwa der hochmoderne Turnsaal, wurden in Holzbauweise errichtet. Holz sorgt auch für den ersten einladenden Eindruck: Holzfenster und Holzpaneele auf Teilbereichen der Fassaden tragen der holzreichen Region und ihrer Bauweisen Rechnung. Auch die Innenraumgestaltung besticht durch viel Holz, großzügige Verglasungen, moderne Möblierung und eine besonders gute Akustik.

Bestand und Neubauten erhielten Satteldächer mit einer geringen Neigung von 15 Grad, die mit einer klassisch eleganten Plattendeckung versehen wurden. So konnten die Ausgaben für eine Holzschalung auf dem Dachstuhl des Bestandsgebäudes eingespart werden, wie sie für ein Blechdach benötigt worden wäre.
Vom Raum lernen
Geplant wurde der neue Schulcampus von ROSA Architektur ZT GmbH aus dem nahen Bad Mitterndorf. Architektin Caroline Rodlauer erinnert sich gern an die konstruktiven Planungsgespräche mit den Pädagogen der Mittelschule. „Wir haben damals ein schwedisches Sprichwort mit in den Planungskreis gebracht: Ein Kind hat drei Lehrer. Der erste sind die anderen Kinder. Der zweite ist der Lehrer und der dritte ist der Raum.“ Der Fokus von ROSA Architektur habe bei der Arbeit für die Stadtgemeinde Bad Aussee daher nicht auf spektakulärer Außenarchitektur gelegen, sondern auf Gebrauchstauglichkeit.

Bad Aussee setzt auf Nachhaltigkeit
Technisch hat der Schulcampus Vorbildcharakter: Die Gebäudehülle des Bestandsgebäudes wurde thermisch saniert, die gesamte Haustechnik erneuert bzw. nach modernsten Standards im Neubau konzipiert. Zur Energieversorgung wurde örtliche Nahwärme gewählt, die gesamte Beleuchtung in LED ausgeführt. So weist das komplett barrierefreie Gebäude Niedrigenergiestandard auf. Die Dächer wurden für die Montage von aufgeständerten Photovoltaikmodulen ausgelegt.
Ein öffentliches Gebäude, wie eine Schule, habe schließlich stets auch Vorbildwirkung, erklärt Stadtamtsdirektor Rudolf Gasperl. Die Erschaffung eines nachhaltigen Leitprojektes sei der Stadtgemeinde Bad Aussee wesentlich gewesen. Natürlich erfüllen alle Gebäude die aktuellen Anforderungen des Brandschutzes und alle geltenden Sicherheitsnormen.

Aus der Region für die Region
Am Bau beteiligt wurden viele Handwerksunternehmen aus der Region wie die Dachdeckerei-Spenglerei Goran Tadic GmbH. Das Team des Unternehmens hat 1660 Quadratmeter Dach gedeckt und 7100 Schneehaken gesetzt. Als Dachbekleidung für die Satteldächer wählte Architektin Caroline Rodlauer die „Swisspearl Structa“, eine Faserzementdachplatte mit hochwertiger Beschichtung. „Diese Dacheindeckung ist langlebig und robust, der Hersteller ein anerkanntes Unternehmen, das uns einen zuverlässigen Service seit Jahrzehnten leistet und auch zukünftig garantiert“, betont Goran Tadic, der mit dieser Wahl sehr einverstanden war. „Beides ist für die Gemeinde und uns gleichermaßen wichtig.“
Zeitlos, nachhaltig und robust
Die „Swisspearl Structa“ zeichnet sich durch eine fließende Geometrie sowie durch Robustheit und Langlebigkeit aus. In optischer Hinsicht bietet sie mit ihrer Kombination aus gewellten und ebenen Flächen eine zeitlos elegante Alternative zu den bekannten klassischen Wellplatten aus Faserzement. Sie verleiht den Satteldächern des Schulcampus eine unverwechselbare, dynamische Optik und ein attraktives, strukturiertes Erscheinungsbild.

„Die ‚Swisspearl Structa‘ Dachplatten wurden im Hinblick auf Effizienz und einfache Installation entwickelt“, erklärt Markus Jocham, langjähriger Mitarbeiter von Swisspearl und zuständig für die Architektur- und Objektberatung in den Bundesländern Kärnten und Steiermark sowie im südlichen Burgenland. Das geringe Gewicht der Platte ermögliche die Verlegung durch einen einzigen Dachdecker, ihr Mittelformat sorgt für einen schnellen Baufortschritt. Mit zwei Platten ist ein Quadratmeter Dachfläche zu decken.
„Hinzu kommt, dass Dachplatten mit Eckschnitt über vorgestanzte Löcher verfügen, die ihre Befestigung erleichtern und die Staubentwicklung vor Ort minimieren. Nach ihrer Montage sind die Dachplatten fest mit der Unterkonstruktion verbunden und deshalb besonders sturmsicher“, erläutert Markus Jocham. Auch die in der Region möglichen Schneelasten von bis zu 400 Kilogramm pro Quadratmeter würden von einer mit „Structa“ belegten Dachkonstruktion zuverlässig abgetragen.
Informationen zur „Structa“, aber auch zu allen anderen Dachplatten von Swisspearl, bietet die Website des Herstellers.
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