Acht Personen in schwarzen Jacken und Arbeitshosen stehen und posieren auf einem großen Dach mit historischen Backsteinbauten und Gerüsten im Hintergrund. Bei der Gruppe scheint es sich um Bauarbeiter oder Dachdecker zu handeln.

Dach-Baustellen

Zwei Oberlichtfenster mit geschlossenen Außenjalousien sind auf einem dunklen, mit Ziegeln gedeckten Schrägdach installiert, und im Hintergrund sind grüne Bäume zu sehen.

Produkte

Zwei Arbeiter in grünen Hemden und Handschuhen verlegen unter strahlend blauem Himmel orangefarbene Dachziegel auf einem Schrägdach, wobei einer dem anderen einen Ziegel reicht. In der Nähe sind Stapel von Ziegeln zu sehen.

Dachdeckerbetrieb

Ein Arbeiter mit rotem Schutzhelm und Klettergurt kniet auf einem Dach, hält ein Telefon in der Hand und überprüft die an einem Kabel befestigte Sicherheitsausrüstung.

Arbeitssicherheit

Eine lächelnde Person in einem weißen Hemd und grauen Handschuhen verlegt Dachziegel auf einem schrägen Dach, wobei im Hintergrund Sicherheitsnetze und Gebäude zu sehen sind.

Dachdecker werden

Zwei Männer stehen in einem Lagerhaus und schauen gemeinsam auf eine Tafel. Ein Mann trägt ein rotes Hemd und hält ein aufgerolltes Papier, der andere trägt ein schwarzes Hemd. Im Hintergrund sind große Regale mit Säcken oder Behältern zu sehen.

Über uns

Werbelösungen für das Dachhandwerk

Dachmarketing ist spezialisiert auf analoge und digitale Werbung für Dachdecker und Zimmerer. Mehr erfahren →

Bild von VELUX Banner
Zwei Jogger laufen auf einer Landstraße Richtung Tunnel, im Hintergrund Bäume und bewölkter Himmel.

Chris Jordan und sein Team decken nicht nur Dächer

Sandra Klaua

25. November 2021

Dachdecker Chris Jordan treibt mit seinem Team ausgiebig Sport und beschäftigt eine Physiotherapeutin für die Gesundheitsprävention.

Ein Triathlon? Kein Problem. Beim 10-Freunde-Triathlon darf man die Last unter zehn Sportlern aufteilen. Das Team von Chris Jordan nahm vor einigen Jahren diese Herausforderung an. Was als Einmalaktion begann, wuchs zum langfristigen gemeinsamen Sporttreiben heran. Und da die Gesundheit der Mitarbeiter für den Chef im Fokus steht, rückt einmal im Monat auch die Physiotherapeutin an.

Drei Personen stehen vor einem weißen Lieferwagen und einer Garage.
Beim Team-Triathlon in Dieburg trat die ganze Mannschaft gemeinsam an. (Alle Fotos: Creaton, Behrendt und Rausch)

Eigener Betrieb nach vielen Jahren als Angestellter

Unklare Zukunftsaussichten im alten Betrieb waren die Motivation von Chris Jordan, nach vielen Jahren als Angestellter ein Unternehmen zu gründen. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter der ehemaligen Firma startete er 2012 ins Ungewisse. Innerhalb kürzester Zeit wuchs der Betrieb auf sechs Mann an. „Ich hatte damals extremes Glück, eine junge Truppe zu bekommen. Heute bin ich mit 45 der Älteste, das Team ist zwischen 25 und 35 Jahre alt“, berichtet Chris Jordan.

Zwei Männer in grünen Trikots fahren nebeneinander auf Fahrrädern, einer legt den Arm um den anderen, beide lachen beim Radfahren auf einer Landstraße.
Michael Oswald (links) und sein Chef Chris Jordan sind begeisterte Radfahrer.

Zufällig das gemeinsame Sporttreiben entdeckt

Und weil so eine junge Truppe auch nach einem langen Arbeitstag auf dem Dach noch Energie hat, ist das Team zufällig zum gemeinsamen Sporttreiben gekommen. „Wir haben schon immer viele Sachen zusammen gemacht. Doch eine Veranstaltung war für uns der Beginn des Teamsports. In Fulda gibt es einmal im Jahr einen Challenge-Lauf, bei dem man eine Distanz von fünf Kilometern durch die Stadt läuft. Das ist eine gute Sache, also haben wir uns angemeldet. Dann erzählten wir auf einer Baustelle davon, und der Kunde sagte: ‚Macht doch mal was Richtiges, macht den 10-Freunde-Triathlon.‘“

10-Freunde-Triathlon als Weckruf

Das Team war gleich Feuer und Flamme, also machte der Chef Nägel mit Köpfen. „Alle sagten: Klar, machen wir locker. Dann habe ich uns angemeldet unter dem Namen ‚Die Dachhasen‘, habe auch gleich Trikots gemacht und dann waren wir angemeldet, ohne zu wissen, was das bedeutet“, berichtet Chris Jordan. Jeder im Team musste ein Zehntel eines Triathlons absolvieren: 380 Meter Schwimmen, 4,2 Kilometer laufen und 18 Kilometer Fahrradfahren.

Drei Männer stehen auf einer Wiese, zwei tragen grüne Trikots, einer eine graue Jacke. Sie lächeln und posieren informell im Freien.
Ein Teil des Teams geht gemeinsam laufen.

Doch schon tauchte ein Problem auf: „Wir waren alle eher untrainiert. Aber wir wollten natürlich auch nicht rumlaufen wie die letzten Heuler“, lacht der Chef. Also begann das Team zu trainieren. „Wir sind zusammen Fahrrad gefahren, haben einen Kraulkurs im Schwimmbad gemacht und sind zusammen gelaufen.“

Was als Einmalaktion gestartet war, entwickelte sich später dann zum regelmäßigen gemeinsamen Sport. „Im normalen Leben, wenn wir nicht für ein Event trainieren, gehen verschiedene Gruppen natürlich einzeln ihrem Sport nach. Wer schwimmen mag, geht schwimmen, wer laufen oder Rad fahren mag, tut dies zusammen“, erklärt Chris Jordan.

Eine Person in Sportkleidung läuft draußen auf einer Wiese, im Hintergrund sind Bäume und ein teilweise bewölkter Himmel zu sehen.
Trainingszeit! Wenn kein Event ansteht, betreibt jeder seinen favorisierten Sport.

Unterstützung von einer Physiotherapeutin

Doch die sportliche Betätigung allein macht noch kein besonders gesundheitsbewusstes Unternehmen. Denn die harte körperliche Arbeit und der Sport sorgten hier und da für typische Wehwehchen. Das war der Moment, in dem sich Jordan eine befreundete Physiotherapeutin ins Boot holte. Seitdem behandelt sie jeden Mitarbeiter einmal im Monat. „Auch wenn zwischendurch einmal jemand Probleme hat, ist sie natürlich zur Stelle“, berichtet Chris Jordan. Außerdem hat sie zahlreiche gute Tipps für die Mitarbeiter, zeigt Übungen und gibt Infos zum rückenschonenden Arbeiten.

Physiotherapeutin mit Maske behandelt einen Patienten auf einer Liege, verwendet dabei beide Hände am Rücken des Patienten.
Die Physiotherapeutin Jessica Weisheit weiß, welchen Belastungen die Dachdecker ausgesetzt sind.

Betrieb bezahlt die Behandlung

Die Kosten für die Behandlung trägt der Betrieb. Doch zahlt sich das für den Unternehmer aus? „Diese Idee war nie von der wirtschaftlichen Seite gedacht, aber es ist ein schöner Nebeneffekt. Bisher ist noch kein Mitarbeiter wegen Rückenschmerzen zu Hause geblieben. Wir haben im Unternehmen eine Krankenrate von unter fünf Prozent. Gleichzeitig zeigt dieser Service die Wertschätzung meinen Mitarbeitern gegenüber. Und dann darf man auch eines nicht vergessen: Ich verdiene nur Geld, wenn meine Mitarbeiter da sind. Der Ausfall durch Krankheit ist viel teurer“, ist sich Chris Jordan sicher.

Vier Männer sitzen an Tischen in einem Raum und essen gemeinsam Pizza, Kartons liegen auf dem Tisch.
„Wenn man eine kleine Truppe hat, in der alle mit Lust und Spaß bei der Arbeit sind, gibt es kaum Reklamationen", meint Chris Jordan.

Chris Jordan möchte Spaß beim Arbeiten

Der Unternehmer tut eine Menge dafür, damit sein Team gut funktioniert. „Ein Chef ist nur so gut wie seine Truppe. Wenn die Truppe nix taugt, bleibt auch der wirtschaftliche Erfolg aus“, bringt er es auf den Punkt. Und das Teambuilding lässt er sich einiges kosten. „Ich habe einen Dartautomaten angeschafft, oft spielen wir eine Runde mit der ganzen Truppe. Nur wenn das Team sich gut versteht, macht das Arbeiten Spaß. Das beschleunigt auch den Arbeitsablauf. Wir haben einen hohen Durchlauf an Baustellen. Wo andere eine Woche brauchen, sind wir in kürzerer Zeit fertig, denn ein motivierter Mitarbeiter arbeitet einfach viel besser und schneller als ein unmotivierter.“

Elektronische Dartscheibe mit bunten Segmenten, darunter Steuerknöpfe und Anzeige. Drei rote Pfeile stecken in der Scheibe.
Der Dartautomat ist ein beliebter Treffpunkt im Unternehmen. Benjamin Jansen (links) und Robert Ludwig haben Lust auf ein Spiel.

Immer im Gespräch bleiben

Über den Umgang mit seinen Mitarbeitern machte sich der Chef genaue Gedanken. „Ich habe mir geschworen: So wie im alten Betrieb möchte ich die Kommunikation nicht gestalten. Meine Devise war, dass ein Chef auf der einen Seite ein Freund sein muss, auf der anderen Seite muss er aber auch mal klare Kante zeigen, wenn es nicht rund läuft.“ Für ihn macht der Ton im Gespräch die Musik. „Es gibt viele Betriebe, die nicht gerade die Freundlichkeit in Person sind. Wenn man aber mit allen freundlich umgeht, dann kommt es auch genauso zurück. Und dann kann man auch vernünftig miteinander arbeiten.“ Damit das so bleibt, soll es, sobald möglich, wieder einen Betriebsausflug geben. Das Ziel? Die Area 47 im Tiroler Ötztal – zum Klettern, Mountainbiken und Raften.

Sie interessieren sich für innovative Mitarbeiterführung. Dann lesen Sie die Story über Fachkräfte selbst ausbilden und im Betrieb halten.

Sandra Klaua

Die studierte Medienwissenschaftlerin hat sich schon während des Studiums im Umfeld der B2B Kommunikation wohl gefühlt. Nach kurzem Abstecher ins Marketing der IT-Branche entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Baubranche. Hier ist sie seit fast zehn Jahren heimisch und verantwortet die Unternehmenskommunikation eines bekannten Herstellers für Bedachungsmaterial. Über klassische Dachthemen hinaus blickt sie gerne über den Tellerrand und möchte mit zukunftsorientierten Themen die Branche begeistern.

Services Dachmarketing

Der Marketing-Spezialist für Dachdecker und Zimmerer

Wir können Dach. Dachmarketing unterstützt Dachdecker und Zimmerer rund um analoge Werbung, wie Gerüstbanner oder Fahrzeugwerbung, und digitale Lösungen, wie die Software Mein Büro und den Website-Konfigurator für die Profi-Website.

Bild von Dachdecker-Website

Software Mein Büro

Angebote & Rechnungen und Baustellenverwaltung: Die Handwerkersoftware für kleinere Betriebe.

Bild von Dachdecker-Website

Profi-Website

Mit Layoutvorlagen und wenigen Klicks im Website-Konfigurator oder als individuelles Unikat.

Bild von Dachdecker-Website

Gerüstbanner

Weithin sichtbar: Gerüstbanner für mehr Bekanntheit, neue Aufträge oder Nachwuchswerbung.

Bild von Dachdecker-Website

Werbemittel

Zollstöcke, Bleistifte oder Feuerzeuge – mit individuellen Werbemitteln im Gedächtnis bleiben.

Aktuelle Artikel

Sonja Theisen zeigt mit einem Teilnehmer der Challenge bei Kingspan auf der Messe Dach+Holz 2026 in Köln auf eine digitale Uhr mit der Zeit 02:59:77, im Hintergrund befinden sich weitere Menschen und eine Rangliste auf einem Bildschirm.

12. Mai 2026

Dachdeckerin Sonja Theisen erste Obermeisterin von Worms

Zwei Dachdecker in gelben Shirts schauen auf ein Haus mit vielen Solarpanels, daneben steht ein Firmenwagen von Maik Kötter Dachdeckerei.

7. Mai 2026

Dachdeckermeister Maik Kötter: Das verflixt gute siebte Jahr

Ausbilder und Trainer Jörg Schmitz, mit Brille, steht vor einem Schild mit der Aufschrift „Dachdecker Nationalmannschaft“ und gekreuzten Werkzeugen darauf.

5. Mai 2026

Dachdecker-Nationaltrainer Jörg Schmitz möchte WM-Gold holen

Eine Person mit grünem Pullover und schwarzer Kappe lächelt und hat die Arme verschränkt.

30. April 2026

Freya Bruns: Vom Studium bis auf Norweger Metalldächer

Modernes Gebäude mit großer Glasfassade, darauf steht „Zentrum Holzbau Baden-Württemberg Bildungszentrum“. Im Vordergrund eine Straße, im Hintergrund Bäume und Himmel mit einigen Wolken.

28. April 2026

Holz trifft Rock: Hymne für das Zimmererhandwerk

Gelbe Baumaschine mit blauer Aufschrift „SASC APE“, im Hintergrund ein weiß-graues Gebäude mit senkrechten Linien.

23. April 2026

Steigende Materialpreise belasten Dachdecker

Eine ältere Frau mit blondem Haar lächelt in die Kamera. Sie trägt eine rote Jacke und Ohrringe.

21. April 2026

Anke Maske: erfolgreiche weibliche Pionierin unter Dachdeckern

Ein Arbeiter steht auf einem Dach und repariert Dachziegel, im Hintergrund sind andere Gebäude und ein blauer Himmel zu sehen.

16. April 2026

BDG Bedachungen: Null Kompromisse bei der Qualität