Acht Personen in schwarzen Jacken und Arbeitshosen stehen und posieren auf einem großen Dach mit historischen Backsteinbauten und Gerüsten im Hintergrund. Bei der Gruppe scheint es sich um Bauarbeiter oder Dachdecker zu handeln.

Dach-Baustellen

Zwei Oberlichtfenster mit geschlossenen Außenjalousien sind auf einem dunklen, mit Ziegeln gedeckten Schrägdach installiert, und im Hintergrund sind grüne Bäume zu sehen.

Produkte

Zwei Arbeiter in grünen Hemden und Handschuhen verlegen unter strahlend blauem Himmel orangefarbene Dachziegel auf einem Schrägdach, wobei einer dem anderen einen Ziegel reicht. In der Nähe sind Stapel von Ziegeln zu sehen.

Dachdeckerbetrieb

Ein Arbeiter mit rotem Schutzhelm und Klettergurt kniet auf einem Dach, hält ein Telefon in der Hand und überprüft die an einem Kabel befestigte Sicherheitsausrüstung.

Arbeitssicherheit

Eine lächelnde Person in einem weißen Hemd und grauen Handschuhen verlegt Dachziegel auf einem schrägen Dach, wobei im Hintergrund Sicherheitsnetze und Gebäude zu sehen sind.

Dachdecker werden

Zwei Männer stehen in einem Lagerhaus und schauen gemeinsam auf eine Tafel. Ein Mann trägt ein rotes Hemd und hält ein aufgerolltes Papier, der andere trägt ein schwarzes Hemd. Im Hintergrund sind große Regale mit Säcken oder Behältern zu sehen.

Über uns

Werbelösungen für das Dachhandwerk

Dachmarketing ist spezialisiert auf analoge und digitale Werbung für Dachdecker und Zimmerer. Mehr erfahren →

Bild von VELUX Banner
Ein Mann reinigt das schräg geneigte rote Dach eines Hauses mit einem Hochdruckreiniger, während eine Leiter an das Dach lehnt.

Bester Absolvent der Berliner Dachdecker-Ausbildung

Knut Köstergarten

4. April 2019

Berliner Landessieger 2018 ist Leon Steinhof geworden – mit dem Bundessieg hat es nicht geklappt. Wie auch, denn sein Vater schenkte ihm zum gelungenen Abschluss der Dachdecker-Ausbildung eine gemeinsame Reise nach Australien. „Da konnte ich nicht für den Bundeswettbewerb trainieren. Aber die Reise war eine krasse Erfahrung.“ Von den Eindrücken her, aber auch in Sachen Handwerk. „Die Australier haben eine ganz andere Wertschätzung für handwerkliche Arbeit. Du brauchst da nur einen Werkzeugkoffer und kannst richtig viel Geld verdienen“, berichtet Steinhof. Da hat er kurz überlegt, gleich ganz in Australien zu bleiben und ist dann doch zurückgekehrt. „Berlin ist eine tolle Stadt, aber als Plan B ist Down Under eine echte Option.“

Ein Schornsteinfeger steht mit Ausrüstung auf einem Dach und schaut in die Ferne, der Himmel ist bewölkt.

Mit der Dachdecker-Ausbildung geht es hoch hinaus für Leon Steinhof.

Dachdecker-Ausbildung: Mehr Wertschätzung wäre klasse

Einen höheren Stellenwert wünscht sich der Junggeselle für das deutsche Handwerk. Ein Beispiel: „Ich musste als Azubi 60 Euro für die Monatskarte abdrücken, Studenten bekommen die umsonst.“ Und auch in seinem Umfeld stößt er auf Vorurteile und fehlende Wertschätzung. Du arbeitest auf dem Bau? Diese Frage ist meistens kein Kompliment. Steinhof ist trotzdem Dachdecker geworden. „Ich wollte nach dem Abi nicht direkt studieren und mit den Händen anpacken konnte ich immer schon.“ Sechs Monate jobbte er zwischendurch als Parkettleger, wollte dann Zimmerer werden. Die erste Bewerbung klappte nicht, dann fragte er beim Dach- und Holzbauunternehmen Viellechner an, einen Betrieb in der Nähe seines Wohnortes. „Die haben mich zu ihrer Azubi-Challenge eingeladen. Der Chef Lasse Kutzbach wollte mich aber nicht als Zimmerer einstellen, sondern als Dachdecker. Das habe ich ihm erst ein wenig übel genommen, doch heute bin ich froh darüber“, erzählt Steinhof.

Ein Mann klettert eine Leiter hinauf, die an einem Dach lehnt. Im Hintergrund liegt eine Zeitschrift auf dem Boden im Sonnenlicht.

Der Beruf des Dachdeckers bietet spannende Perspektiven. Das Spektrum der Tätigkeiten ist vielfältig.

Dachdecker-Ausbildung: Azubi-Challenge im Betrieb Viellechner

Rund 30 Kandidaten starten bei der Azubi-Challenge, einem Wettkampf mit praktischen Übungen. „Wer da kommt, der will auch bei uns Lehrling werden“, sagt Lasse Kutzbach. Der Betrieb mit seinen rund 40 Mitarbeitern bildet Dachdecker, Zimmerer, Klempner und Büroleute aus, aktuell sind es elf Lehrlinge. „Viele wollen Zimmerer werden, weil es da so ein romantisches Bild gibt mit der Zunftkleidung“, sagt der Chef. Landessieger Steinhof sieht das ähnlich. „Als Dachdecker habe ich eine breitere Sicht auf das Thema Dachbau. Das Spektrum der Tätigkeiten ist vielfältig und Kreativität ist auch gefragt. Selbst wenn ich länger auf einer Baustelle bin, mache ich doch jeden Tag was anderes.“

Ein Mann mit blondem Haar und Bart schaut freundlich in die Kamera, unscharfer Hintergrund, Innenaufnahme.

Chef Lasse Kutzbach vom Betrieb Viellechner veranstaltet Azubi-Challenges zur Bewerbung. „Wer da kommt, der will auch bei uns Lehrling werden.“ (Foto: Rheinzink)

Kann er die Dachdecker-Ausbildung bei Viellechner empfehlen? „Wer motiviert ist und wirklich wissen will, wie es richtig geht, der ist dort sehr gut aufgehoben. Bei Viellechner gibt es einen sehr hohen Standard. Da kannst du von den verschiedenen Mitarbeiter ganz viel lernen.“ Natürlich gebe es da auch Typen, mit denen der Umgang nicht so einfach sei. „Doch gerade von denen habe ich oft am meisten gelernt.“ Voraussetzung dafür ist jedoch Teamfähigkeit und eine gewisse Standhaftigkeit, wenn einem einmal jemand komisch kommt oder einen anfährt. „In der Ausbildung habe ich auch im Umgang mit den Menschen einiges gelernt“, sagt Steinhof. Das ist auch zu merken. Der freundliche junge Mann hat schon ein echtes Standing, nicht nur von seiner Statur. Ihn wirft auch Gegenwind nicht so schnell um. Kraftsport macht er gerne in seiner Freizeit.

Ein Handwerker mit Sicherheitsgurt arbeitet auf einem Ziegeldach, während eine Leiter an das Dach angelehnt ist und Bäume im Hintergrund zu sehen sind.

Während der Dachdecker-Ausbildung hat Leon Steinhof viel über Teamfähigkeit und Standhaftigkeit gelernt.

Nach der Dachdecker-Ausbildung: Studium oder Meister machen

Und wie sehen seine weiteren Pläne aus? „Bis Ende des Jahres will ich weiter als Junggeselle auf dem Dach arbeiten und Erfahrungen sammeln. Ich hole zwar nicht mehr den Kaffee, aber Fragen habe ich immer noch einige.“ Danach sieht er aktuell zwei Möglichkeiten. „Ich kann mir vorstellen, dann doch noch zu studieren. Oder als Alternative könnte ich mehr im Büro arbeiten, vor allem im Winter, und später mal den Techniker oder Meister machen.“ Die Hitze im Sommer ist für ihn kein Problem, aber seine ansonsten starken Hände vertragen die Kälte im Winter nicht. Da helfen auch keine Handschuhe. Mit seinem Chef wird er über seine Zukunftspläne demnächst sprechen. Der sagt: „Ich würde Leon auf jeden Fall gerne im Betrieb behalten.“ Mal sehen, wie sich der Junggeselle dann entscheidet.

Sie interessieren sich für unsere Rubrik „Dachdecker werden“. Dann lesen Sie unsere Geschichte über die beste Meisterschülerin 2018 Dana Schoenenberg.

Knut Köstergarten

Schreibt seit 20 Jahren für das Printmagazin „das dach“ und leitet dort und bei Dach\Live heute die Redaktion. Der ausgebildete Journalist hat sich in vielen Themenfeldern ausgetobt und sich inzwischen auf Dachhandwerk spezialisiert. Seine Leidenschaft sind Interviews, denn ihn interessiert die persönliche Sicht auf die Dinge, gerade auch von Unternehmern.

Services Dachmarketing

Der Marketing-Spezialist für Dachdecker und Zimmerer

Wir können Dach. Dachmarketing unterstützt Dachdecker und Zimmerer rund um analoge Werbung, wie Gerüstbanner oder Fahrzeugwerbung, und digitale Lösungen, wie die Software Mein Büro und den Website-Konfigurator für die Profi-Website.

Bild von Dachdecker-Website

Software Mein Büro

Angebote & Rechnungen und Baustellenverwaltung: Die Handwerkersoftware für kleinere Betriebe.

Bild von Dachdecker-Website

Profi-Website

Mit Layoutvorlagen und wenigen Klicks im Website-Konfigurator oder als individuelles Unikat.

Bild von Dachdecker-Website

Gerüstbanner

Weithin sichtbar: Gerüstbanner für mehr Bekanntheit, neue Aufträge oder Nachwuchswerbung.

Bild von Dachdecker-Website

Werbemittel

Zollstöcke, Bleistifte oder Feuerzeuge – mit individuellen Werbemitteln im Gedächtnis bleiben.

Aktuelle Artikel

Ausbilder und Trainer Jörg Schmitz, mit Brille, steht vor einem Schild mit der Aufschrift „Dachdecker Nationalmannschaft“ und gekreuzten Werkzeugen darauf.

5. Mai 2026

Dachdecker-Nationaltrainer Jörg Schmitz möchte WM-Gold holen

Eine Person mit grünem Pullover und schwarzer Kappe lächelt und hat die Arme verschränkt.

30. April 2026

Freya Bruns: Vom Studium bis auf Norweger Metalldächer

Modernes Gebäude mit großer Glasfassade, darauf steht „Zentrum Holzbau Baden-Württemberg Bildungszentrum“. Im Vordergrund eine Straße, im Hintergrund Bäume und Himmel mit einigen Wolken.

28. April 2026

Holz trifft Rock: Hymne für das Zimmererhandwerk

Gelbe Baumaschine mit blauer Aufschrift „SASC APE“, im Hintergrund ein weiß-graues Gebäude mit senkrechten Linien.

23. April 2026

Steigende Materialpreise belasten Dachdecker

Eine ältere Frau mit blondem Haar lächelt in die Kamera. Sie trägt eine rote Jacke und Ohrringe.

21. April 2026

Anke Maske: erfolgreiche weibliche Pionierin unter Dachdeckern

Ein Arbeiter steht auf einem Dach und repariert Dachziegel, im Hintergrund sind andere Gebäude und ein blauer Himmel zu sehen.

16. April 2026

BDG Bedachungen: Null Kompromisse bei der Qualität

Ein Mann mit tätowiertem Bein sitzt auf einem Ziegeldach, trägt eine Sonnenbrille, Hemd und Hut, blauer Himmel im Hintergrund.

14. April 2026

Nach Meteoriten-Einschlag: Dachdecker übernimmt einzigartigen Auftrag

Dach mit Solarpaneelen und schwarzen Ziegeln, Blick nach oben in den Himmel.

9. April 2026

25 Jahre DAVICE: Dach- und PV-Spezialist mit Zukunft