Schwarzes DACH LIVE Logo, wobei das A und der Schrägstrich im Wort rot hervorgehoben sind.
Sarah Darscheid: Dachdeckerin und Ausbilderin aus Leidenschaft

Dach-Baustellen

Sarah Darscheid: Dachdeckerin und Ausbilderin aus Leidenschaft

Produkte

Sarah Darscheid: Dachdeckerin und Ausbilderin aus Leidenschaft

Dachdeckerbetrieb

Sarah Darscheid: Dachdeckerin und Ausbilderin aus Leidenschaft

Arbeitssicherheit

Sarah Darscheid: Dachdeckerin und Ausbilderin aus Leidenschaft

Dachdecker werden

Sarah Darscheid: Dachdeckerin und Ausbilderin aus Leidenschaft

Über uns

Werbelösungen für das Dachhandwerk

Dachmarketing ist spezialisiert auf analoge und digitale Werbung für Dachdecker und Zimmerer. Mehr erfahren →

Bild von VELUX Banner
Modernes Gebäude mit Holzfassade, großen Fenstern, grauem Dach und zwei Dachfenstern. Davor steht ein schwarzer Sonnenschirm auf einer Terrasse, umgeben von Pflanzen.

Lagebericht Zimmerer: Holzbauquote bei Wohngebäuden steigt 2026

Knut Köstergarten

23. Juli 2026

Auch in einem gesamtwirtschaftlichen schwierigen Umfeld und der Krise im Wohnungsbau behauptet sich das Zimmererhandwerk weiterhin stabil und kann für 2025 sogar gegen den Trend im Bauhauptgewerbe steigende Umsätze vermelden. So lag der Umsatz 2025 erstmals über der Schallmauer von zehn Milliarden Euro, was einem soliden Plus gegenüber dem Vorjahr von 2,9 Prozent entspricht. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass die Holzbauquote im Neubau von Wohnungen und Nichtwohngebäuden Jahr für Jahr weiter steigt. Es sind also erfreuliche Zahlen, die Holzbau Deutschland im jüngst veröffentlichten Lagebericht Holzbau 2026 vorgelegt hat.

Mehrere Holzstühle und Tische stehen in einem modernen Raum mit großen Fenstern und schrägem Dach, viel Tageslicht fällt herein.
Blick in den Gemeindesaal in Legau in kompletter Holzbauweise. (Foto und Titelbild: David Matthiessen)

Thailändischer Tempel: ein Dachstuhl der sehr besonderen Art

Spürbar schlechtere Zahlungsmoral öffentlicher Auftraggeber

Bei den Auftraggebern bleiben private Bauherren mit einem Anteil von 71 Prozent weiter die wichtigste Kundengruppe. Gewerbliche Auftraggeber machen einen Anteil von 18 Prozent des Umsatzes aus, während öffentliche Auftraggeber bei elf Prozent liegen. In den Rückmeldungen aus der Konjunkturumfrage von Holzbau Deutschland berichten einige Betriebe über eine spürbar schlechtere Zahlungsmoral öffentlicher Auftraggeber und erwägen daher einen Rückzug aus den entsprechenden Ausschreibungen. Zusätzlich wird die mangelnde Qualität von öffentlichen Ausschreibungen im Holzbau kritisiert, die durch fehlendes Wissen oder unzureichend klare Formulierungen Mehraufwand und zusätzliche Kosten in den Betrieben verursachen.

Sanierung bleibt der wichtigste Auftragsbereich

Was die Tätigkeitsfelder angeht, sind die meisten Zimmererbetriebe im Neubau, Ausbau sowie in der Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie kleineren Zweckbauten aktiv. Die Umsatzverteilung nach Leistungsbereichen blieb weitgehend stabil. Der Bestandsbau behauptete sich mit 45 Prozent als deutlich wichtigster Bereich, gefolgt vom Neubau mit 19 Prozent und vom leicht rückläufigen Holzhausbau mit 17 Prozent. Der Zweckbau legte auf elf Prozent zu, die Restaurierung stieg auf sieben Prozent und der Ingenieurholzbau sank auf ein Prozent.

Holzturm Notre-Dame: Deutsche Planfräse für Wiederaufbau

Anteil größerer Zimmereien steigt beständig

Die Anzahl von größeren Betrieben ab 50 Beschäftigten hat sich in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt. Somit gewinnen diese Betriebe an Bedeutung, ohne dass sich die Branche insgesamt von ihrer kleinteiligen Struktur und Tradition entfernt. Vielmehr entsteht dabei laut Holzbau Deutschland ein Nebeneinander aus kleineren regionalen Betrieben und wachsenden größeren Einheiten. Die Durchschnittsgröße lag 2025 bei 6,2 tätigen Personen, was in etwa der im Dachdeckerhandwerk entspricht.

Vorsicht vor zu schnellem Wachstum

Eine zu rasche Skalierung von traditionell familiengeführten Holzbauunternehmen zu stärker industriell geprägten Strukturen mit eigener Vorfertigungsproduktion betrachtet Holzbau Deutschland mit Vorsicht. „Denn die Abhängigkeit von der konjunkturellen Entwicklung im Neubau steigt deutlich. Häufig fehlt schnell expandierten Unternehmen die notwendige Flexibilität, sich Marktveränderungen entsprechend anzupassen. Im Gegensatz dazu können Unternehmen kleinerer und mittlerer Größenordnung problemlos zwischen Neubau und Bestandsbau wechseln, wenn Kapazitäten freiwerden“, erklärt der Vorsitzende Peter Aicher.

Bürokratische Hürden bei Förderprogrammen

Mit Sorge betrachten die Zimmerer Unsicherheiten bei der Finanzierung von Förderprogrammen wie „KfW“ und „BAFA“. Betriebe beobachten laut Konjunkturumfrage, dass Bauherren ihre energetischen Ziele absenken, da sie hohe Anforderungen und Kosten befürchten. Diese Befürchtungen sind jedoch im Bereich des Holzbaus überwiegend unbegründet, da die Branche sowohl die energetischen Anforderungen als auch die damit verbundenen Standards problemlos erfüllen kann, ohne signifikante Mehrkosten. Eine bessere Förderung könnte gezielt Anreize schaffen, höhere energetische Standards zu realisieren.

24,4 %

Holzbauquote bei Wohngebäuden steigt 2026 weiter an

Holzbauquote: Einfamilienhäuser mit höchstem Zuwachs

Bei den über Jahre rückläufigen Baugenehmigungen im Wohnungsneubau zeichnet sich 2025 eine Erholung ab. Im Jahr 2025 wurden 24,4 Prozent der genehmigten Wohngebäude in Holzbauweise errichtet, ein neuer Höchststand gegenüber dem Vorjahr mit 24,1 Prozent. Dabei verzeichnen die Eigenheime den deutlichsten Zuwachs. Auch bei den Nichtwohngebäuden bleibt die Holzbauquote mit 24,9 Prozent auf hohem Niveau, geht aber leicht um 0,5 Prozent zurück.

Deutlicher Anstieg bei Auszubildenden

Nachdem es bei den Zimmerern 2024 einen Rückgang bei den Ausbildungszahlen gab, konnte sich Holzbau Deutschland 2025 über einen starken Anstieg um 6,4 Prozent auf 9082 Lehrlinge freuen. Damit stellen die Zimmerer weiter die größte Ausbildungsgruppe im Bauhauptgewerbe. Erfreulich ist, dass auch der Frauenanteil bei den Auszubildenden im Zimmererhandwerk kontinuierlich steigt. Er lag 2025 bei 6,4 Prozent, das sind erneut 0,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Peter Aicher: „Das unterstreicht die wachsende Attraktivität des Zimmererhandwerks für junge Frauen.“

Knut Köstergarten

Schreibt seit 20 Jahren für das Printmagazin „das dach“ und leitet dort und bei Dach\Live heute die Redaktion. Der ausgebildete Journalist hat sich in vielen Themenfeldern ausgetobt und sich inzwischen auf Dachhandwerk spezialisiert. Seine Leidenschaft sind Interviews, denn ihn interessiert die persönliche Sicht auf die Dinge, gerade auch von Unternehmern.

Services Dachmarketing

Der Marketing-Spezialist für Dachdecker und Zimmerer

Wir können Dach. Dachmarketing unterstützt Dachdecker und Zimmerer rund um analoge Werbung, wie Gerüstbanner oder Fahrzeugwerbung, und digitale Lösungen, wie die Software Mein Büro und den Website-Konfigurator für die Profi-Website.

Bild von Dachdecker-Website

Software Mein Büro

Angebote & Rechnungen und Baustellenverwaltung: Die Handwerkersoftware für kleinere Betriebe.

Bild von Dachdecker-Website

Profi-Website

Mit Layoutvorlagen und wenigen Klicks im Website-Konfigurator oder als individuelles Unikat.

Bild von Dachdecker-Website

Gerüstbanner

Weithin sichtbar: Gerüstbanner für mehr Bekanntheit, neue Aufträge oder Nachwuchswerbung.

Bild von Dachdecker-Website

Werbemittel

Zollstöcke, Bleistifte oder Feuerzeuge – mit individuellen Werbemitteln im Gedächtnis bleiben.

Aktuelle Artikel

Eine Person mit roten Handschuhen arbeitet auf einem Hausdach, im Hintergrund stehen Wohnhäuser und Strommasten bei klarem Himmel.

13. August 2026

Nach dem Meister: Dachdecker Michel Seidensticker in Japan

Ein Mann sitzt an einem Tisch mit zwei Gläsern Wasser, hinter ihm ist ein Bild mit zwei Männerporträts und Namen im Hintergrund projiziert.

11. August 2026

Karl-Heinz Krawczyk: Neues Format für Landesverbandstag

Ein junger Mann steht auf einer Baustelle hinter einem blauen Sicherheitsnetz unter blauem Himmel.

6. August 2026

Ausbildung als Zukunftsmodell: Dachdeckerei Ewald Sahm

Eine Person mit lockigem Haar beugt sich vor, betrachtet oder arbeitet an etwas außerhalb des Bildes.

4. August 2026

Aktion DACH: Gemeinsam als Branche Nachwuchs gewinnen

Modernes Gebäude mit begrüntem Dach, umgeben von Bäumen und Gehwegen, teilweise mit Holzverkleidung und Flachdach, nachhaltige Architektur im Grünen.

30. Juli 2026

Gründach des Jahres 2026: Coole Projekte ausgezeichnet

Lächelnde Frau mit langen blonden Haaren, weißer Bluse und Ohrring vor unscharfem Hintergrund, Nasenspitze hat eine kleine weiße Creme.

28. Juli 2026

Cerise Bolse: mit Leidenschaft auf dem Dach und vor der Kamera

21. Juli 2026

Michael Pesl GmbH: leistungsstarke Spenglerei als Aushängeschild

Zwei Männer mit Namensschildern stehen auf einer Bühne vor einer Projektionsleinwand, während Publikum im Vordergrund sichtbar ist.

16. Juli 2026

RoofCon: Über 200 DachhandwerkerInnen beim Branchentreffen